CRES
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Um Parteien vergleichbar zu machen, zeigen wir mit den Symbolen die politische Ausrichtung einer Partei an. Die Kategorien dienen zur groben Einordnung für einen schnellen Überblick. Genauere Informationen zu den politischen Standpunkten findest du auf den Unterseiten der Parteien.
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1212 Befragte
Die nächste Parlamentswahl in Andorra findet voraussichtlich im Jahr 2027 statt.
Laut der aktuellen Sonntagsfrage von CRES für Andorra liegt DA mit 38,7% in Führung. Dahinter liegen PS mit 28,9%, Liberals mit 16%, TV mit 6,2%, SDP mit 5,2%, SA mit 3,1% und UPA mit 1,1%. Sonstige Parteien erreichen 0,8% der Stimmen.
CRES erreicht im PolitPro Score ? von 100 Punkten.
Im Schnitt weichen die Umfragewerte von CRES zwischen Vorwahlumfrage und Wahlergebnis um Prozentpunkte ab.
Bei der Wahl in Andorra gibt es keine Sperrklausel.
Das Wahlsystem in Andorra ist ein duales System, das als Parallelwahl bezeichnet wird. Von den 28 Sitzen im Generalrat (Consell General] werden 14 Sitze in einem nationalen Wahlkreis nach dem Verhältniswahlrecht vergeben. Die übrigen 14 Sitze werden in den sieben Gemeinden (Parròquies] nach dem Mehrheitswahlrecht bestimmt, wobei jede Gemeinde zwei Abgeordnete entsendet. Diese Kombination stellt sicher, dass sowohl die bevölkerungsreichen Zentren als auch die traditionellen ländlichen Regionen des Fürstentums angemessen im Parlament vertreten sind.
Für die Verteilung der Sitze auf nationaler Ebene gilt in Andorra eine Sperrklausel. Parteien müssen einen bestimmten Anteil der Stimmen erreichen, um bei der proportionalen Zuteilung der 14 nationalen Mandate berücksichtigt zu werden. Bei den lokalen Mandaten in den Parròquies gilt hingegen das Mehrheitsprinzip: Die Liste mit den meisten Stimmen in einer Gemeinde erhält beide dort verfügbaren Sitze. Diese Regelung führt dazu, dass lokale Mehrheiten ein erhebliches Gewicht bei der endgültigen Zusammensetzung des Parlaments haben.
Die Regierungsbildung in Andorra findet innerhalb des Generalrats statt. Die Abgeordneten wählen den Regierungschef (Cap de Govern], der anschließend sein Kabinett zusammenstellt. Da das Wahlsystem oft klare Mehrheiten in den Gemeinden begünstigt, ist eine Alleinregierung einer starken Partei möglich. Dennoch kommt es bei knappen Wahlausgängen zur Bildung von Koalitionen oder parlamentarischen Pakten zwischen verschiedenen politischen Gruppierungen, um eine stabile Mehrheit für die Wahl des Regierungschefs zu sichern.