Aktuelle Sonntagsfrage zur Wahl in Armenien (EMPIRICA, 17. März 2026)

5. März 2026 - 17. März 2026

1600 Befragte

Nächste Parlamentswahl in Armenien: 2031

Die nächste Parlamentswahl in Armenien findet voraussichtlich im Jahr 2031 statt.

Wer führt laut der Umfrage von EMPIRICA?

In der Sonntagsfrage für Armenien von EMPIRICA führt Kaghakatsiakan Paymanagir mit 32,6%. Es folgen Uzhegh Hayastan mit 27,9%, Hayastan dashink mit 10,5%, Bargavatch Hayastan mit 5,8% und DOK mit 4,7%. Sonstige Parteien erreichen 16% der Stimmen.

Qualitätscheck: Wie verlässlich ist die Prognose von EMPIRICA?

?

PolitPro Score

EMPIRICA erreicht im PolitPro Score ? von 100 Punkten.

?

Genauigkeit bei Wahlen

Im Schnitt weichen die Umfragewerte von EMPIRICA zwischen Vorwahlumfrage und Wahlergebnis um Prozentpunkte ab.

Rechnerische Mehrheiten und Koalitionsoptionen

Sperrklausel

Die Sperrklausel zur Wahl in Armenien liegt bei 5%.

PolitPro Analyse
Wahrscheinlichkeit einer absoluten Mehrheit
  • KP
    ??%
  • UH
    ??%
  • HD
    ??%
Wahrscheinlichkeit für den Wahlsieg
  • KP
    ??%
  • UH
    ??%
  • HD
    ??%
Wahrscheinlichkeit des Einzugs ins Parlament
  • HD
    ??%
  • BHK
    ??%
  • DOK
    ??%

Wie funktioniert die PolitPro Analyse?

Wahlumfragen sind keine Vorhersagen, sondern Momentaufnahmen mit statistischen Schwankungen. Um ein realistisches Bild zu erhalten, simulieren wir täglich 100.000 Wahlausgänge auf Basis des PolitPro Wahltrends im „Monte-Carlo-Verfahren“. Dabei berechnen wir typische Wählerwanderungen und politische Trends mit ein. Unser Algorithmus testet verschiedenste Szenarien – von kleinen Verschiebungen im Lager bis hin zu politischen Überraschungen – um die tatsächlichen Erfolgschancen der Parteien und Koalitionen zu ermitteln.

Kaghakatsiakan Paymanagir + Uzhegh Hayastan
Unbekannt
79,2%
Kaghakatsiakan Paymanagir + Hayastan dashink
Unbekannt
56,4%
Uzhegh Hayastan + Hayastan dashink
Unbekannt
50,5%
Kaghakatsiakan Paymanagir + Bargavatch Hayastan
Unbekannt
49,5%
Uzhegh Hayastan + Bargavatch Hayastan
Unbekannt
43,6%
Kaghakatsiakan Paymanagir
Unbekannt
42,6%

Parlamentszusammensetzung laut EMPIRICA

Nach den aktuellen Daten von EMPIRICA würden voraussichtlich 4 Parteien die Sperrklausel überwinden und in das Parlament von Armenien einziehen: Kaghakatsiakan Paymanagir mit 43 Abgeordneten, Uzhegh Hayastan mit 37 Abgeordneten, Hayastan dashink mit 14 Abgeordneten und Bargavatch Hayastan mit 7 Abgeordneten.

Das Wahlsystem in Armenien

Die Nationalversammlung Armeniens (Asgajin Schoghow] besteht aus mindestens 101 Abgeordneten, die für eine fünfjährige Amtszeit gewählt werden. Seit der Verfassungsreform 2015 ist Armenien eine parlamentarische Republik. Das Wahlsystem ist ein Verhältniswahlrecht mit geschlossenen Listen in einem einzigen landesweiten Wahlkreis. Eine Besonderheit ist die „stabile Mehrheitsklausel“: Erreicht keine Partei oder Koalition nach dem ersten Wahlgang eine absolute Mehrheit, sieht das System Mechanismen (wie Bonussitze oder eine Stichwahl] vor, um sicherzustellen, dass die stärkste Kraft über 54% der Mandate verfügt und somit stabil regieren kann.

Sperrklausel und Hürden

Für den Einzug in die armenische Nationalversammlung gelten unterschiedliche Sperrklauseln: Einzelne Parteien müssen landesweit eine Hürde von 5% erreichen, während für Wahlbündnisse (Allianzen] eine höhere Hürde von 7% gilt (bei mehr als drei Parteien teilweise höher]. Trotz dieser Hürden garantiert die Verfassung, dass mindestens drei politische Kräfte im Parlament vertreten sein müssen. Sollten nur zwei Parteien die Sperrklausel überspringen, zieht die drittstärkste Kraft unabhängig von ihrem prozentualen Ergebnis dennoch in das Parlament ein, um eine parlamentarische Opposition zu gewährleisten.

Regierungsbildung und Koalitionstraditionen

Die Regierungsbildung in Armenien ist eng mit dem Wahlergebnis verknüpft. Der Premierminister wird von der parlamentarischen Mehrheit nominiert und vom Präsidenten ernannt. Da das System eine „stabile Mehrheit“ erzwingt, kommt es oft zur Bildung einer starken Regierungspartei oder eines festen Blocks. Sollte innerhalb von sechs Tagen nach Bekanntgabe der Wahlergebnisse keine Koalition zustande kommen, die eine stabile Mehrheit bildet, findet eine Stichwahl zwischen den beiden stärksten Kräften statt. Der Sieger dieser Stichwahl erhält zusätzliche Mandate, um die verfassungsrechtlich geforderte Regierungsmehrheit von 54% zu erreichen.

Quellen der Daten und Infos

PolitPro

PolitPro bringt wissenschaftliche Daten und aktuelle Umfragewerte zusammen, um Politik für alle greifbar zu machen. Wir nutzen Datensätze aus führenden Forschungsprojekten und ergänzen sie durch eigene Recherchen, Analysen und Algorithmen. So machen wir komplexe politische Zusammenhänge für Alle verständlich und zugänglich. Unterstützt durch KI.

Hilf uns, unabhängig zu bleiben

Deine Unterstützung schützt PolitPro vor dem Einfluss von Lobbygruppen und Parteien.

Feedback geben

Erzähle uns, wie wir PolitPro für dich noch besser machen können!

Fehler gefunden?

Politische Daten ändern sich täglich. Sollte dir ein Fehler auffallen, schreib uns gerne eine Email. Ein kurzer Quellenhinweis hilft uns bei der Überprüfung.