Forsa
RTL / n-tv
Um Parteien vergleichbar zu machen, zeigen wir mit den Symbolen die politische Ausrichtung einer Partei an. Die Kategorien dienen zur groben Einordnung für einen schnellen Überblick. Genauere Informationen zu den politischen Standpunkten findest du auf den Unterseiten der Parteien.
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1007 Befragte
Die nächste Landtagswahl in Baden-Württemberg findet in 21 Tagen statt.
Basierend auf der Projektion von Forsa würden die amtierenden Regierungsparteien derzeit 59,2% der Parlamentssitze erhalten.
In der aktuellen Sonntagsfrage zur Wahl in Bade-Wurtemberg von Forsa vom 1. Februar 2019 führt Grüne mit 33%. Dahinter liegen CDU mit 23%, AfD mit 13%, FDP mit 9%, SPD mit 9% und Die Linke mit 6%. Sonstige Parteien erreichen 7% der Stimmen.
Forsa erreicht im PolitPro Score 82 von 100 Punkten.
Im Schnitt weichen die Umfragewerte von Forsa zwischen Vorwahlumfrage und Wahlergebnis um 1,4 Prozentpunkte ab.
In 23% der Umfragen bewertet Forsa die Werte von Grüne höher als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 35% der Umfragen bewertet Forsa die Werte von AfD niedriger als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 27% der Umfragen bewertet Forsa die Werte von SPD niedriger als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
Die Sperrklausel zur Landtagswahl in Baden-Württemberg liegt bei 5%.
Nach den aktuellen Daten von INSA würden voraussichtlich 5 Parteien die Sperrklausel überwinden und in den Landtag von Baden-Württemberg einziehen: Grüne mit 38 Abgeordneten, CDU mit 36 Abgeordneten, SPD mit 18 Abgeordneten, AfD mit 16 Abgeordneten und FDP mit 12 Abgeordneten.
Seit der Wahlrechtsreform 2022 nutzt Baden-Württemberg ein personalisiertes Verhältniswahlrecht mit zwei Stimmen. Vorbei sind die Zeiten des Ein-Stimmen-Modells: Wähler entscheiden nun getrennt über den Wahlkreisabgeordneten (Erststimme] und die Stärke der Landesliste (Zweitstimme]. Das neue System zielt darauf ab, den Frauenanteil und die Diversität im Landtag durch geschlossene Landeslisten zu erhöhen, während die Gesamtzahl der Sitze bei mindestens 120 liegt.
Im „Ländle“ gilt die klassische Fünf-Prozent-Hürde für den Einzug in den Landtag. Da die Parteienlandschaft in Baden-Württemberg durch starke grüne und schwarze Pole geprägt ist, war diese Hürde für kleinere Parteien wie die FDP oder die Linke oft eine existenzielle Zitterpartie. Eine Grundmandatsklausel wie auf Bundesebene gibt es hier nicht; der Einzug ist strikt an den Zweitstimmenanteil gekoppelt.
Baden-Württemberg ist die Wiege der ersten grün-schwarzen Koalition unter Führung der Grünen. Diese Konstellation galt lange als pragmatisches Zukunftsmodell. Im Vorfeld der Wahl 2026, bei der Ministerpräsident Kretschmann nicht mehr antritt, rücken neue Bündnisse wie Schwarz-Rot oder sogar Dreier-Bündnisse unter Einbeziehung der FDP in den Fokus, um stabile Mehrheiten jenseits der erstarkten Ränder zu bilden.