Infratest dimap
SWR
Um Parteien vergleichbar zu machen, zeigen wir mit den Symbolen die politische Ausrichtung einer Partei an. Die Kategorien dienen zur groben Einordnung für einen schnellen Überblick. Genauere Informationen zu den politischen Standpunkten findest du auf den Unterseiten der Parteien.
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1146 Befragte
Die nächste Landtagswahl in Baden-Württemberg findet voraussichtlich im Jahr 2031 statt.
Basierend auf der Projektion von Infratest dimap würden die amtierenden Regierungsparteien derzeit 55,8% der Parlamentssitze erhalten.
In der aktuellen Sonntagsfrage für Baden-Württemberg von Infratest dimap liegt CDU mit 31% an der Spitze. Dahinter folgen: Grüne mit 20%, AfD mit 19%, SPD mit 10%, Die Linke mit 7%, FDP mit 5% und BSW mit 4%. Sonstige Parteien erreichen 4% der Stimmen.
Infratest dimap erreicht im PolitPro Score 84 von 100 Punkten.
Im Schnitt weichen die Umfragewerte von Infratest dimap zwischen Vorwahlumfrage und Wahlergebnis um 1,6 Prozentpunkte ab.
Die Sperrklausel zur Landtagswahl in Baden-Württemberg liegt bei 5%.
Nach den aktuellen Daten von Infratest dimap würden voraussichtlich 6 Parteien die Sperrklausel überwinden und in den Landtag von Baden-Württemberg einziehen: CDU mit 41 Abgeordneten, Grüne mit 26 Abgeordneten, AfD mit 25 Abgeordneten, SPD mit 13 Abgeordneten, Die Linke mit 9 Abgeordneten und FDP mit 6 Abgeordneten.
Seit der Wahlrechtsreform 2022 nutzt Baden-Württemberg ein personalisiertes Verhältniswahlrecht mit zwei Stimmen. Vorbei sind die Zeiten des Ein-Stimmen-Modells: Wähler entscheiden nun getrennt über den Wahlkreisabgeordneten (Erststimme] und die Stärke der Landesliste (Zweitstimme]. Das neue System zielt darauf ab, den Frauenanteil und die Diversität im Landtag durch geschlossene Landeslisten zu erhöhen, während die Gesamtzahl der Sitze bei mindestens 120 liegt.
Im „Ländle“ gilt die klassische Fünf-Prozent-Hürde für den Einzug in den Landtag. Da die Parteienlandschaft in Baden-Württemberg durch starke grüne und schwarze Pole geprägt ist, war diese Hürde für kleinere Parteien wie die FDP oder die Linke oft eine existenzielle Zitterpartie. Eine Grundmandatsklausel wie auf Bundesebene gibt es hier nicht; der Einzug ist strikt an den Zweitstimmenanteil gekoppelt.
Baden-Württemberg ist die Wiege der ersten grün-schwarzen Koalition unter Führung der Grünen. Diese Konstellation galt lange als pragmatisches Zukunftsmodell. Im Vorfeld der Wahl 2026, bei der Ministerpräsident Kretschmann nicht mehr antritt, rücken neue Bündnisse wie Schwarz-Rot oder sogar Dreier-Bündnisse unter Einbeziehung der FDP in den Fokus, um stabile Mehrheiten jenseits der erstarkten Ränder zu bilden.