INSA
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Um Parteien vergleichbar zu machen, zeigen wir mit den Symbolen die politische Ausrichtung einer Partei an. Die Kategorien dienen zur groben Einordnung für einen schnellen Überblick. Genauere Informationen zu den politischen Standpunkten findest du auf den Unterseiten der Parteien.
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1000 Befragte
Die nächste Landtagswahl in Baden-Württemberg findet voraussichtlich im Jahr 2031 statt.
Basierend auf der Projektion von INSA würden die amtierenden Regierungsparteien derzeit 60,8% der Parlamentssitze erhalten.
In der aktuellen Sonntagsfrage für Baden-Württemberg von INSA liegt CDU mit 28% an der Spitze. Dahinter folgen: Grüne mit 26%, AfD mit 13%, SPD mit 13%, FDP mit 10% und Die Linke mit 3%. Sonstige Parteien erreichen 7% der Stimmen.
INSA erreicht im PolitPro Score 83 von 100 Punkten.
Im Schnitt weichen die Umfragewerte von INSA zwischen Vorwahlumfrage und Wahlergebnis um 1,6 Prozentpunkte ab.
In 75% der Umfragen bewertet INSA die Werte von AfD höher als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 25% der Umfragen bewertet INSA die Werte von FDP höher als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 88% der Umfragen bewertet INSA die Werte von Grüne niedriger als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
Die Sperrklausel zur Landtagswahl in Baden-Württemberg liegt bei 5%.
Wahlumfragen sind keine Vorhersagen, sondern Momentaufnahmen mit statistischen Schwankungen. Um ein realistisches Bild zu erhalten, simulieren wir täglich 100.000 Wahlausgänge auf Basis des PolitPro Wahltrends im „Monte-Carlo-Verfahren“. Dabei berechnen wir typische Wählerwanderungen und politische Trends mit ein. Unser Algorithmus testet verschiedenste Szenarien – von kleinen Verschiebungen im Lager bis hin zu politischen Überraschungen – um die tatsächlichen Erfolgschancen der Parteien und Koalitionen zu ermitteln.
Nach den aktuellen Daten von INSA würden voraussichtlich 5 Parteien die Sperrklausel überwinden und in den Landtag von Baden-Württemberg einziehen: CDU mit 38 Abgeordneten, Grüne mit 35 Abgeordneten, AfD mit 17 Abgeordneten, SPD mit 17 Abgeordneten und FDP mit 13 Abgeordneten.
Seit der Wahlrechtsreform 2022 nutzt Baden-Württemberg ein personalisiertes Verhältniswahlrecht mit zwei Stimmen. Vorbei sind die Zeiten des Ein-Stimmen-Modells: Wähler entscheiden nun getrennt über den Wahlkreisabgeordneten (Erststimme] und die Stärke der Landesliste (Zweitstimme]. Das neue System zielt darauf ab, den Frauenanteil und die Diversität im Landtag durch geschlossene Landeslisten zu erhöhen, während die Gesamtzahl der Sitze bei mindestens 120 liegt.
Im „Ländle“ gilt die klassische Fünf-Prozent-Hürde für den Einzug in den Landtag. Da die Parteienlandschaft in Baden-Württemberg durch starke grüne und schwarze Pole geprägt ist, war diese Hürde für kleinere Parteien wie die FDP oder die Linke oft eine existenzielle Zitterpartie. Eine Grundmandatsklausel wie auf Bundesebene gibt es hier nicht; der Einzug ist strikt an den Zweitstimmenanteil gekoppelt.
Baden-Württemberg ist die Wiege der ersten grün-schwarzen Koalition unter Führung der Grünen. Diese Konstellation galt lange als pragmatisches Zukunftsmodell. Im Vorfeld der Wahl 2026, bei der Ministerpräsident Kretschmann nicht mehr antritt, rücken neue Bündnisse wie Schwarz-Rot oder sogar Dreier-Bündnisse unter Einbeziehung der FDP in den Fokus, um stabile Mehrheiten jenseits der erstarkten Ränder zu bilden.