INSA
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Um Parteien vergleichbar zu machen, zeigen wir mit den Symbolen die politische Ausrichtung einer Partei an. Die Kategorien dienen zur groben Einordnung für einen schnellen Überblick. Genauere Informationen zu den politischen Standpunkten findest du auf den Unterseiten der Parteien.
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1000 Befragte
Die nächste Landtagswahl in Baden-Württemberg findet in 21 Tagen statt.
Basierend auf der Projektion von INSA würden die amtierenden Regierungsparteien derzeit 61,7% der Parlamentssitze erhalten.
In der aktuellen Sonntagsfrage zur Wahl in Bade-Wurtemberg von INSA vom 27. März 2023 führt Grüne mit 28%. Dahinter liegen CDU mit 27%, SPD mit 13%, AfD mit 12%, FDP mit 9% und Die Linke mit 3%. Sonstige Parteien erreichen 8% der Stimmen.
INSA erreicht im PolitPro Score 84 von 100 Punkten.
Im Schnitt weichen die Umfragewerte von INSA zwischen Vorwahlumfrage und Wahlergebnis um 1,5 Prozentpunkte ab.
In 26% der Umfragen bewertet INSA die Werte von AfD höher als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 30% der Umfragen bewertet INSA die Werte von Grüne niedriger als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
Die Sperrklausel zur Landtagswahl in Baden-Württemberg liegt bei 5%.
Nach den aktuellen Daten von INSA würden voraussichtlich 5 Parteien die Sperrklausel überwinden und in den Landtag von Baden-Württemberg einziehen: Grüne mit 38 Abgeordneten, CDU mit 36 Abgeordneten, SPD mit 18 Abgeordneten, AfD mit 16 Abgeordneten und FDP mit 12 Abgeordneten.
Seit der Wahlrechtsreform 2022 nutzt Baden-Württemberg ein personalisiertes Verhältniswahlrecht mit zwei Stimmen. Vorbei sind die Zeiten des Ein-Stimmen-Modells: Wähler entscheiden nun getrennt über den Wahlkreisabgeordneten (Erststimme] und die Stärke der Landesliste (Zweitstimme]. Das neue System zielt darauf ab, den Frauenanteil und die Diversität im Landtag durch geschlossene Landeslisten zu erhöhen, während die Gesamtzahl der Sitze bei mindestens 120 liegt.
Im „Ländle“ gilt die klassische Fünf-Prozent-Hürde für den Einzug in den Landtag. Da die Parteienlandschaft in Baden-Württemberg durch starke grüne und schwarze Pole geprägt ist, war diese Hürde für kleinere Parteien wie die FDP oder die Linke oft eine existenzielle Zitterpartie. Eine Grundmandatsklausel wie auf Bundesebene gibt es hier nicht; der Einzug ist strikt an den Zweitstimmenanteil gekoppelt.
Baden-Württemberg ist die Wiege der ersten grün-schwarzen Koalition unter Führung der Grünen. Diese Konstellation galt lange als pragmatisches Zukunftsmodell. Im Vorfeld der Wahl 2026, bei der Ministerpräsident Kretschmann nicht mehr antritt, rücken neue Bündnisse wie Schwarz-Rot oder sogar Dreier-Bündnisse unter Einbeziehung der FDP in den Fokus, um stabile Mehrheiten jenseits der erstarkten Ränder zu bilden.