Institut Wahlkreisprognose
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Um Parteien vergleichbar zu machen, zeigen wir mit den Symbolen die politische Ausrichtung einer Partei an. Die Kategorien dienen zur groben Einordnung für einen schnellen Überblick. Genauere Informationen zu den politischen Standpunkten findest du auf den Unterseiten der Parteien.
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1014 Befragte
Die nächste Landtagswahl in Baden-Württemberg findet voraussichtlich im Jahr 2031 statt.
Basierend auf der Projektion von Institut Wahlkreisprognose würden die amtierenden Regierungsparteien derzeit 55,8% der Parlamentssitze erhalten.
In der aktuellen Sonntagsfrage für Baden-Württemberg von Institut Wahlkreisprognose liegt Grüne mit 27,5% an der Spitze. Dahinter folgen: CDU mit 22%, AfD mit 16%, SPD mit 15%, FDP mit 8%, Freie Wähler mit 4% und Die Linke mit 3%. Sonstige Parteien erreichen 4,5% der Stimmen.
Institut Wahlkreisprognose erreicht im PolitPro Score 87 von 100 Punkten.
Im Schnitt weichen die Umfragewerte von Institut Wahlkreisprognose zwischen Vorwahlumfrage und Wahlergebnis um 1,1 Prozentpunkte ab.
Die Sperrklausel zur Landtagswahl in Baden-Württemberg liegt bei 5%.
Wahlumfragen sind keine Vorhersagen, sondern Momentaufnahmen mit statistischen Schwankungen. Um ein realistisches Bild zu erhalten, simulieren wir täglich 100.000 Wahlausgänge auf Basis des PolitPro Wahltrends im „Monte-Carlo-Verfahren“. Dabei berechnen wir typische Wählerwanderungen und politische Trends mit ein. Unser Algorithmus testet verschiedenste Szenarien – von kleinen Verschiebungen im Lager bis hin zu politischen Überraschungen – um die tatsächlichen Erfolgschancen der Parteien und Koalitionen zu ermitteln.
Nach den aktuellen Daten von Institut Wahlkreisprognose würden voraussichtlich 5 Parteien die Sperrklausel überwinden und in den Landtag von Baden-Württemberg einziehen: Grüne mit 37 Abgeordneten, CDU mit 30 Abgeordneten, AfD mit 22 Abgeordneten, SPD mit 20 Abgeordneten und FDP mit 11 Abgeordneten.
Seit der Wahlrechtsreform 2022 nutzt Baden-Württemberg ein personalisiertes Verhältniswahlrecht mit zwei Stimmen. Vorbei sind die Zeiten des Ein-Stimmen-Modells: Wähler entscheiden nun getrennt über den Wahlkreisabgeordneten (Erststimme] und die Stärke der Landesliste (Zweitstimme]. Das neue System zielt darauf ab, den Frauenanteil und die Diversität im Landtag durch geschlossene Landeslisten zu erhöhen, während die Gesamtzahl der Sitze bei mindestens 120 liegt.
Im „Ländle“ gilt die klassische Fünf-Prozent-Hürde für den Einzug in den Landtag. Da die Parteienlandschaft in Baden-Württemberg durch starke grüne und schwarze Pole geprägt ist, war diese Hürde für kleinere Parteien wie die FDP oder die Linke oft eine existenzielle Zitterpartie. Eine Grundmandatsklausel wie auf Bundesebene gibt es hier nicht; der Einzug ist strikt an den Zweitstimmenanteil gekoppelt.
Baden-Württemberg ist die Wiege der ersten grün-schwarzen Koalition unter Führung der Grünen. Diese Konstellation galt lange als pragmatisches Zukunftsmodell. Im Vorfeld der Wahl 2026, bei der Ministerpräsident Kretschmann nicht mehr antritt, rücken neue Bündnisse wie Schwarz-Rot oder sogar Dreier-Bündnisse unter Einbeziehung der FDP in den Fokus, um stabile Mehrheiten jenseits der erstarkten Ränder zu bilden.