Aktuelle Sonntagsfrage zur Landtagswahl in Bayern (Civey, 17. November 2023)

10. November 2023 - 17. November 2023

5001 Befragte

Nächste Landtagswahl in Bayern: 2028

Die nächste Landtagswahl in Bayern findet voraussichtlich im Jahr 2028 statt.

Regierungsbündnis im Freistaat Bayern behält stabile Mehrheit

Basierend auf der Projektion von Civey würden die amtierenden Regierungsparteien derzeit 60,0% der Parlamentssitze erhalten.

Wer führt laut der Umfrage von Civey?

In der aktuellen Sonntagsfrage zur Landtagswahl in Bayern von Civey vom 17. November 2023 führt CSU mit 40%. Es folgen Grüne mit 14%, AfD mit 13%, Freie Wähler mit 13%, SPD mit 9%, FDP mit 3% und Die Linke mit 2%. Sonstige Parteien erreichen 6% der Stimmen.

Qualitätscheck: Wie verlässlich ist die Prognose von Civey?

83

PolitPro Score

Civey erreicht im PolitPro Score 83 von 100 Punkten.

1,7

Genauigkeit bei Wahlen

Im Schnitt weichen die Umfragewerte von Civey zwischen Vorwahlumfrage und Wahlergebnis um 1,7 Prozentpunkte ab.

Rechnerische Mehrheiten und Koalitionsoptionen

Sperrklausel

Die Sperrklausel zur Landtagswahl in Bayern liegt bei 5%.

CSU + AfD
Rechts
66,7%
CSU + Freie Wähler
Rechts
59,4%
CSU + Grüne
Mitte-rechts
58,3%
CSU + SPD
Mitte-rechts
53,9%
CSU
Rechts
46,1%

Parlamentszusammensetzung laut Civey

Nach den aktuellen Daten von Civey würden voraussichtlich 5 Parteien die Sperrklausel überwinden und in den Bayerischen Landtag einziehen: CSU mit 83 Abgeordneten, AfD mit 37 Abgeordneten, Freie Wähler mit 24 Abgeordneten, Grüne mit 22 Abgeordneten und SPD mit 14 Abgeordneten.

Das Wahlsystem in Bayern

In Bayern gilt ein „verbessertes Verhältniswahlrecht“. Die Besonderheit: Erst- und Zweitstimme werden zur Berechnung der Sitze addiert (Gesamtstimmen]. Zudem können Wähler bei der Zweitstimme gezielt einzelne Kandidaten auf der Liste ankreuzen, was die Reihung der Abgeordneten beeinflussen kann. Dieses System stärkt die personelle Komponente gegenüber der reinen Parteiliste massiv.

Sperrklausel und Hürden

Die Fünf-Prozent-Hürde bezieht sich im Freistaat auf die Gesamtstimmen im Land. Eine Grundmandatsklausel ist nicht vorgesehen. Historisch führte dies dazu, dass auch Parteien mit direkt gewonnenen Wahlkreisen am Einzug scheitern können, wenn sie landesweit unter 5% bleiben – ein Umstand, der vor allem für Regionalparteien oder Splittergruppen eine hohe Barriere darstellt.

Regierungsbildung und Koalitionstraditionen

Bayern wurde jahrzehntelang durch die CSU-Alleinregierung geprägt. Heute sind Koalitionen – meist mit den Freien Wählern als bürgerlichem Partner – der Standard. Ein spezifisches bayerisches Merkmal ist die kategorische Abgrenzung der CSU gegenüber den Grünen einerseits und der AfD andererseits, was den Spielraum für Koalitionen stark auf das bürgerliche Lager begrenzt.

Quellen der Daten und Infos

PolitPro

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