Forschungsgruppe Wahlen
ZDF-Politbarometer
Um Parteien vergleichbar zu machen, zeigen wir mit den Symbolen die politische Ausrichtung einer Partei an. Die Kategorien dienen zur groben Einordnung für einen schnellen Überblick. Genauere Informationen zu den politischen Standpunkten findest du auf den Unterseiten der Parteien.
ZDF-Politbarometer
1209 Befragte
Die nächste Landtagswahl in Bayern findet voraussichtlich im Jahr 2028 statt.
Basierend auf der Projektion von Forschungsgruppe Wahlen würden die amtierenden Regierungsparteien derzeit 57,8% der Parlamentssitze erhalten.
In der aktuellen Sonntagsfrage zur Landtagswahl in Bayern von Forschungsgruppe Wahlen vom 5. Oktober 2023 führt CSU mit 37%. Es folgen Grüne mit 16%, Freie Wähler mit 15%, AfD mit 14%, SPD mit 9% und FDP mit 3%. Sonstige Parteien erreichen 6% der Stimmen.
Forschungsgruppe Wahlen erreicht im PolitPro Score 87 von 100 Punkten.
Im Schnitt weichen die Umfragewerte von Forschungsgruppe Wahlen zwischen Vorwahlumfrage und Wahlergebnis um 1,1 Prozentpunkte ab.
In 33% der Umfragen bewertet Forschungsgruppe Wahlen die Werte von Freie Wähler höher als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 35% der Umfragen bewertet Forschungsgruppe Wahlen die Werte von Grüne höher als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 36% der Umfragen bewertet Forschungsgruppe Wahlen die Werte von BSW niedriger als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 25% der Umfragen bewertet Forschungsgruppe Wahlen die Werte von FDP niedriger als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
Die Sperrklausel zur Landtagswahl in Bayern liegt bei 5%.
Nach den aktuellen Daten von Forschungsgruppe Wahlen würden voraussichtlich 5 Parteien die Sperrklausel überwinden und in den Bayerischen Landtag einziehen: CSU mit 74 Abgeordneten, Grüne mit 32 Abgeordneten, Freie Wähler mit 30 Abgeordneten, AfD mit 27 Abgeordneten und SPD mit 17 Abgeordneten.
In Bayern gilt ein „verbessertes Verhältniswahlrecht“. Die Besonderheit: Erst- und Zweitstimme werden zur Berechnung der Sitze addiert (Gesamtstimmen]. Zudem können Wähler bei der Zweitstimme gezielt einzelne Kandidaten auf der Liste ankreuzen, was die Reihung der Abgeordneten beeinflussen kann. Dieses System stärkt die personelle Komponente gegenüber der reinen Parteiliste massiv.
Die Fünf-Prozent-Hürde bezieht sich im Freistaat auf die Gesamtstimmen im Land. Eine Grundmandatsklausel ist nicht vorgesehen. Historisch führte dies dazu, dass auch Parteien mit direkt gewonnenen Wahlkreisen am Einzug scheitern können, wenn sie landesweit unter 5% bleiben – ein Umstand, der vor allem für Regionalparteien oder Splittergruppen eine hohe Barriere darstellt.
Bayern wurde jahrzehntelang durch die CSU-Alleinregierung geprägt. Heute sind Koalitionen – meist mit den Freien Wählern als bürgerlichem Partner – der Standard. Ein spezifisches bayerisches Merkmal ist die kategorische Abgrenzung der CSU gegenüber den Grünen einerseits und der AfD andererseits, was den Spielraum für Koalitionen stark auf das bürgerliche Lager begrenzt.