Aktuelle Sonntagsfrage zur Landtagswahl in Bayern (GMS, 18. September 2023)

13. September 2023 - 18. September 2023

1004 Befragte

Nächste Landtagswahl in Bayern: 2028

Die nächste Landtagswahl in Bayern findet voraussichtlich im Jahr 2028 statt.

Regierungsbündnis im Freistaat Bayern behält stabile Mehrheit

Basierend auf der Projektion von GMS würden die amtierenden Regierungsparteien derzeit 58,9% der Parlamentssitze erhalten.

Qualitätscheck: Wie verlässlich ist die Prognose von GMS?

86

PolitPro Score

GMS erreicht im PolitPro Score 86 von 100 Punkten.

1,3

Genauigkeit bei Wahlen

Im Schnitt weichen die Umfragewerte von GMS zwischen Vorwahlumfrage und Wahlergebnis um 1,3 Prozentpunkte ab.

Rechnerische Mehrheiten und Koalitionsoptionen

Sperrklausel

Die Sperrklausel zur Landtagswahl in Bayern liegt bei 5%.

CSU + Freie Wähler
Rechts
58,9%
CSU + Grüne
Mitte-rechts
55,6%
CSU + AfD
Rechts
55,6%
CSU + SPD
Mitte-rechts
50,0%
Freie Wähler + Grüne + SPD
Mitte-links
44,4%

Parlamentszusammensetzung laut GMS

Nach den aktuellen Daten von :institute würden voraussichtlich 5 Parteien die Sperrklausel überwinden und in den Bayerischen Landtag einziehen: CSU mit 72 Abgeordneten, Freie Wähler mit 34 Abgeordneten, AfD mit 28 Abgeordneten, Grüne mit 28 Abgeordneten und SPD mit 18 Abgeordneten.

Das Wahlsystem in Bayern

In Bayern gilt ein „verbessertes Verhältniswahlrecht“. Die Besonderheit: Erst- und Zweitstimme werden zur Berechnung der Sitze addiert (Gesamtstimmen]. Zudem können Wähler bei der Zweitstimme gezielt einzelne Kandidaten auf der Liste ankreuzen, was die Reihung der Abgeordneten beeinflussen kann. Dieses System stärkt die personelle Komponente gegenüber der reinen Parteiliste massiv.

Sperrklausel und Hürden

Die Fünf-Prozent-Hürde bezieht sich im Freistaat auf die Gesamtstimmen im Land. Eine Grundmandatsklausel ist nicht vorgesehen. Historisch führte dies dazu, dass auch Parteien mit direkt gewonnenen Wahlkreisen am Einzug scheitern können, wenn sie landesweit unter 5% bleiben – ein Umstand, der vor allem für Regionalparteien oder Splittergruppen eine hohe Barriere darstellt.

Regierungsbildung und Koalitionstraditionen

Bayern wurde jahrzehntelang durch die CSU-Alleinregierung geprägt. Heute sind Koalitionen – meist mit den Freien Wählern als bürgerlichem Partner – der Standard. Ein spezifisches bayerisches Merkmal ist die kategorische Abgrenzung der CSU gegenüber den Grünen einerseits und der AfD andererseits, was den Spielraum für Koalitionen stark auf das bürgerliche Lager begrenzt.

Quellen der Daten und Infos

PolitPro

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