INSA
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Um Parteien vergleichbar zu machen, zeigen wir mit den Symbolen die politische Ausrichtung einer Partei an. Die Kategorien dienen zur groben Einordnung für einen schnellen Überblick. Genauere Informationen zu den politischen Standpunkten findest du auf den Unterseiten der Parteien.
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2000 Befragte
Die nächste Landtagswahl in Bayern findet voraussichtlich im Jahr 2028 statt.
Basierend auf der Projektion von INSA würden die amtierenden Regierungsparteien derzeit 53,3% der Parlamentssitze erhalten.
In der aktuellen Sonntagsfrage zur Landtagswahl in Bayern von INSA vom 9. Januar 2023 führt CSU mit 40%. Es folgen Grüne mit 19%, AfD mit 10%, SPD mit 10%, Freie Wähler mit 9%, FDP mit 5% und Die Linke mit 2%. Sonstige Parteien erreichen 5% der Stimmen.
INSA erreicht im PolitPro Score 83 von 100 Punkten.
Im Schnitt weichen die Umfragewerte von INSA zwischen Vorwahlumfrage und Wahlergebnis um 1,5 Prozentpunkte ab.
In 26% der Umfragen bewertet INSA die Werte von AfD höher als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 30% der Umfragen bewertet INSA die Werte von Grüne niedriger als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
Die Sperrklausel zur Landtagswahl in Bayern liegt bei 5%.
Nach den aktuellen Daten von Forsa würden voraussichtlich 6 Parteien die Sperrklausel überwinden und in den Bayerischen Landtag einziehen: CSU mit 75 Abgeordneten, Grüne mit 29 Abgeordneten, AfD mit 27 Abgeordneten, SPD mit 23 Abgeordneten, Freie Wähler mit 15 Abgeordneten und FDP mit 11 Abgeordneten.
In Bayern gilt ein „verbessertes Verhältniswahlrecht“. Die Besonderheit: Erst- und Zweitstimme werden zur Berechnung der Sitze addiert (Gesamtstimmen]. Zudem können Wähler bei der Zweitstimme gezielt einzelne Kandidaten auf der Liste ankreuzen, was die Reihung der Abgeordneten beeinflussen kann. Dieses System stärkt die personelle Komponente gegenüber der reinen Parteiliste massiv.
Die Fünf-Prozent-Hürde bezieht sich im Freistaat auf die Gesamtstimmen im Land. Eine Grundmandatsklausel ist nicht vorgesehen. Historisch führte dies dazu, dass auch Parteien mit direkt gewonnenen Wahlkreisen am Einzug scheitern können, wenn sie landesweit unter 5% bleiben – ein Umstand, der vor allem für Regionalparteien oder Splittergruppen eine hohe Barriere darstellt.
Bayern wurde jahrzehntelang durch die CSU-Alleinregierung geprägt. Heute sind Koalitionen – meist mit den Freien Wählern als bürgerlichem Partner – der Standard. Ein spezifisches bayerisches Merkmal ist die kategorische Abgrenzung der CSU gegenüber den Grünen einerseits und der AfD andererseits, was den Spielraum für Koalitionen stark auf das bürgerliche Lager begrenzt.