Institut Wahlkreisprognose
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Um Parteien vergleichbar zu machen, zeigen wir mit den Symbolen die politische Ausrichtung einer Partei an. Die Kategorien dienen zur groben Einordnung für einen schnellen Überblick. Genauere Informationen zu den politischen Standpunkten findest du auf den Unterseiten der Parteien.
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1040 Befragte
Die nächste Landtagswahl in Bayern findet voraussichtlich im Jahr 2028 statt.
Basierend auf der Projektion von Institut Wahlkreisprognose würden die amtierenden Regierungsparteien derzeit 56,7% der Parlamentssitze erhalten.
In der Sonntagsfrage für Bayern von Institut Wahlkreisprognose führt CSU mit 42%. Es folgen Grüne mit 19%, Freie Wähler mit 11,5%, AfD mit 11%, SPD mit 6%, FDP mit 5,5% und Die Linke mit 1%. Sonstige Parteien erreichen 4% der Stimmen.
Institut Wahlkreisprognose erreicht im PolitPro Score 87 von 100 Punkten.
Im Schnitt weichen die Umfragewerte von Institut Wahlkreisprognose zwischen Vorwahlumfrage und Wahlergebnis um 1,1 Prozentpunkte ab.
In 26% der Umfragen bewertet Institut Wahlkreisprognose die Werte von SPD höher als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 22% der Umfragen bewertet Institut Wahlkreisprognose die Werte von BSW niedriger als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 22% der Umfragen bewertet Institut Wahlkreisprognose die Werte von Grüne niedriger als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
Die Sperrklausel zur Landtagswahl in Bayern liegt bei 5%.
Nach den aktuellen Daten von Institut Wahlkreisprognose würden voraussichtlich 6 Parteien die Sperrklausel überwinden und in den Bayerischen Landtag einziehen: CSU mit 80 Abgeordneten, Grüne mit 36 Abgeordneten, Freie Wähler mit 22 Abgeordneten, AfD mit 21 Abgeordneten, SPD mit 11 Abgeordneten und FDP mit 10 Abgeordneten.
In Bayern gilt ein „verbessertes Verhältniswahlrecht“. Die Besonderheit: Erst- und Zweitstimme werden zur Berechnung der Sitze addiert (Gesamtstimmen]. Zudem können Wähler bei der Zweitstimme gezielt einzelne Kandidaten auf der Liste ankreuzen, was die Reihung der Abgeordneten beeinflussen kann. Dieses System stärkt die personelle Komponente gegenüber der reinen Parteiliste massiv.
Die Fünf-Prozent-Hürde bezieht sich im Freistaat auf die Gesamtstimmen im Land. Eine Grundmandatsklausel ist nicht vorgesehen. Historisch führte dies dazu, dass auch Parteien mit direkt gewonnenen Wahlkreisen am Einzug scheitern können, wenn sie landesweit unter 5% bleiben – ein Umstand, der vor allem für Regionalparteien oder Splittergruppen eine hohe Barriere darstellt.
Bayern wurde jahrzehntelang durch die CSU-Alleinregierung geprägt. Heute sind Koalitionen – meist mit den Freien Wählern als bürgerlichem Partner – der Standard. Ein spezifisches bayerisches Merkmal ist die kategorische Abgrenzung der CSU gegenüber den Grünen einerseits und der AfD andererseits, was den Spielraum für Koalitionen stark auf das bürgerliche Lager begrenzt.