Aktuelle Sonntagsfrage zur Wahl in Berlin (Forsa, 6. Februar 2020)

29. Januar 2020 - 6. Februar 2020

1011 Befragte

Nächste Abgeordnetenhauswahl: 20. September 2026

Die nächste Abgeordnetenhauswahl findet in 123 Tagen statt.

Aktuelle Regierung in Berlin ohne Mehrheit

Basierend auf der Projektion von Forsa würden die amtierenden Regierungsparteien derzeit 34,6% der Parlamentssitze erhalten.

Wer führt laut der Umfrage von Forsa?

In der Sonntagsfrage für Berlin von Forsa führt Grüne mit 25%. Es folgen Die Linke mit 17%, CDU mit 16%, SPD mit 15%, AfD mit 11% und FDP mit 6%. Sonstige Parteien erreichen 10% der Stimmen.

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Rechnerische Mehrheiten und Koalitionsoptionen

Sperrklausel

Die Sperrklausel zur Wahl in Berlin liegt bei 5%.

Parlamentszusammensetzung laut Forsa

Nach den aktuellen Daten von Forsa würden voraussichtlich 6 Parteien die Sperrklausel überwinden und in das Berliner Abgeordnetenhaus einziehen: Grüne mit 36 Abgeordneten, Die Linke mit 24 Abgeordneten, CDU mit 23 Abgeordneten, SPD mit 22 Abgeordneten, AfD mit 16 Abgeordneten und FDP mit 9 Abgeordneten.

Das Wahlsystem in Berlin

Die Wahl zum Abgeordnetenhaus von Berlin folgt dem personalisierten Verhältniswahlrecht. Aufgrund der Erfahrungen mit der Pannenwahl 2021 und der Wiederholungswahl 2023 liegt ein besonderer Fokus auf der Wahlorganisation. Das System umfasst Erststimmen für Wahlkreisbewerber und Zweitstimmen für die Bezirks- oder Landeslisten der Parteien, ergänzt durch Ausgleichsmandate zur Wahrung des Proporzes.

Sperrklausel und Hürden

Für Berlin gilt die Fünf-Prozent-Hürde, allerdings mit einer wirksamen Grundmandatsklausel: Gewinnt eine Partei mindestens ein Direktmandat, zieht sie in der Stärke ihres Zweitstimmenergebnisses in das Abgeordnetenhaus ein. In einer Stadt mit vielen politisch hart umkämpften Kiezen ist dies eine wichtige Sicherung für kleinere Parteien mit lokaler Basis.

Regierungsbildung und Koalitionstraditionen

Berlin gilt als Labor für Koalitionen. Von Rot-Rot-Grün bis zur aktuellen Großen Koalition (Schwarz-Rot] wurden hier viele Bündnisse erprobt. Die politische Zersplitterung der Metropole führt dazu, dass oft langwierige Verhandlungen notwendig sind, um die Interessen der verschiedenen Stadtteile und Milieus in einem Senat zu vereinen.

Quellen der Daten und Infos

PolitPro

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