Forsa
Der Hauptstadtbrief
Um Parteien vergleichbar zu machen, zeigen wir mit den Symbolen die politische Ausrichtung einer Partei an. Die Kategorien dienen zur groben Einordnung für einen schnellen Überblick. Genauere Informationen zu den politischen Standpunkten findest du auf den Unterseiten der Parteien.
Der Hauptstadtbrief
2007 Befragte
Die nächste Abgeordnetenhauswahl in Berlin findet in 190 Tagen statt.
Basierend auf der Projektion von Forsa würden die amtierenden Regierungsparteien derzeit 42,3% der Parlamentssitze erhalten.
In der aktuellen Sonntagsfrage zur Wahl in Berlin des Instituts Forsa vom 10. August 2021 führt Grüne mit 21%. Es folgen SPD mit 21%, CDU mit 17%, Die Linke mit 14%, AfD mit 10% und FDP mit 7%. Sonstige Parteien erreichen 10% der Stimmen.
Forsa erreicht im PolitPro Score 83 von 100 Punkten.
Im Schnitt weichen die Umfragewerte von Forsa zwischen Vorwahlumfrage und Wahlergebnis um 1,4 Prozentpunkte ab.
In 24% der Umfragen bewertet Forsa die Werte von Grüne höher als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 35% der Umfragen bewertet Forsa die Werte von AfD niedriger als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 31% der Umfragen bewertet Forsa die Werte von BSW niedriger als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 27% der Umfragen bewertet Forsa die Werte von SPD niedriger als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
Die Sperrklausel zur Wahl in Berlin liegt bei 5%.
Nach den aktuellen Daten von Forsa würden voraussichtlich 6 Parteien die Sperrklausel überwinden und in das Berliner Abgeordnetenhaus einziehen: Grüne mit 30 Abgeordneten, SPD mit 30 Abgeordneten, CDU mit 25 Abgeordneten, Die Linke mit 20 Abgeordneten, AfD mit 15 Abgeordneten und FDP mit 10 Abgeordneten.
Die Wahl zum Abgeordnetenhaus von Berlin folgt dem personalisierten Verhältniswahlrecht. Aufgrund der Erfahrungen mit der Pannenwahl 2021 und der Wiederholungswahl 2023 liegt ein besonderer Fokus auf der Wahlorganisation. Das System umfasst Erststimmen für Wahlkreisbewerber und Zweitstimmen für die Bezirks- oder Landeslisten der Parteien, ergänzt durch Ausgleichsmandate zur Wahrung des Proporzes.
Für Berlin gilt die Fünf-Prozent-Hürde, allerdings mit einer wirksamen Grundmandatsklausel: Gewinnt eine Partei mindestens ein Direktmandat, zieht sie in der Stärke ihres Zweitstimmenergebnisses in das Abgeordnetenhaus ein. In einer Stadt mit vielen politisch hart umkämpften Kiezen ist dies eine wichtige Sicherung für kleinere Parteien mit lokaler Basis.
Berlin gilt als Labor für Koalitionen. Von Rot-Rot-Grün bis zur aktuellen Großen Koalition (Schwarz-Rot] wurden hier viele Bündnisse erprobt. Die politische Zersplitterung der Metropole führt dazu, dass oft langwierige Verhandlungen notwendig sind, um die Interessen der verschiedenen Stadtteile und Milieus in einem Senat zu vereinen.