Infratest dimap
RBB / Berliner Morgenpost
Um Parteien vergleichbar zu machen, zeigen wir mit den Symbolen die politische Ausrichtung einer Partei an. Die Kategorien dienen zur groben Einordnung für einen schnellen Überblick. Genauere Informationen zu den politischen Standpunkten findest du auf den Unterseiten der Parteien.
RBB / Berliner Morgenpost
1002 Befragte
Die nächste Abgeordnetenhauswahl findet in 130 Tagen statt.
Basierend auf der Projektion von Infratest dimap würden die amtierenden Regierungsparteien derzeit 46,2% der Parlamentssitze erhalten.
In der Sonntagsfrage für Berlin von Infratest dimap führt CDU mit 23%. Es folgen Grüne mit 21%, SPD mit 20%, Die Linke mit 14%, AfD mit 10% und FDP mit 5%. Sonstige Parteien erreichen 7% der Stimmen.
Infratest dimap erreicht im PolitPro Score 84 von 100 Punkten.
Im Schnitt weichen die Umfragewerte von Infratest dimap zwischen Vorwahlumfrage und Wahlergebnis um 1,6 Prozentpunkte ab.
Die Sperrklausel zur Wahl in Berlin liegt bei 5%.
Nach den aktuellen Daten von Infratest dimap würden voraussichtlich 6 Parteien die Sperrklausel überwinden und in das Berliner Abgeordnetenhaus einziehen: CDU mit 32 Abgeordneten, Grüne mit 29 Abgeordneten, SPD mit 28 Abgeordneten, Die Linke mit 20 Abgeordneten, AfD mit 14 Abgeordneten und FDP mit 7 Abgeordneten.
Die Wahl zum Abgeordnetenhaus von Berlin folgt dem personalisierten Verhältniswahlrecht. Aufgrund der Erfahrungen mit der Pannenwahl 2021 und der Wiederholungswahl 2023 liegt ein besonderer Fokus auf der Wahlorganisation. Das System umfasst Erststimmen für Wahlkreisbewerber und Zweitstimmen für die Bezirks- oder Landeslisten der Parteien, ergänzt durch Ausgleichsmandate zur Wahrung des Proporzes.
Für Berlin gilt die Fünf-Prozent-Hürde, allerdings mit einer wirksamen Grundmandatsklausel: Gewinnt eine Partei mindestens ein Direktmandat, zieht sie in der Stärke ihres Zweitstimmenergebnisses in das Abgeordnetenhaus ein. In einer Stadt mit vielen politisch hart umkämpften Kiezen ist dies eine wichtige Sicherung für kleinere Parteien mit lokaler Basis.
Berlin gilt als Labor für Koalitionen. Von Rot-Rot-Grün bis zur aktuellen Großen Koalition (Schwarz-Rot] wurden hier viele Bündnisse erprobt. Die politische Zersplitterung der Metropole führt dazu, dass oft langwierige Verhandlungen notwendig sind, um die Interessen der verschiedenen Stadtteile und Milieus in einem Senat zu vereinen.