Aktuelle Sonntagsfrage zur Wahl in Berlin (INSA, 5. Oktober 2020)

28. September 2020 - 5. Oktober 2020

1007 Befragte

Nächste Abgeordnetenhauswahl in Berlin: 20. September 2026

Die nächste Abgeordnetenhauswahl in Berlin findet 223 statt.

Aktuelle Regierung in Berlin ohne Mehrheit

Basierend auf der Projektion von INSA würden die amtierenden Regierungsparteien derzeit 42,3% der Parlamentssitze erhalten.

Qualitätscheck: Wie verlässlich ist die Prognose von INSA?

Rechnerische Mehrheiten und Koalitionsoptionen

Sperrklausel

Die Sperrklausel zur Wahl in Berlin liegt bei 5%.

Grüne + Die Linke + SPD
Links
63,1%
Grüne + CDU + SPD
Mitte-links
62,3%
Grüne + SPD + FDP
Links
51,5%
Grüne + CDU + FDP
Mitte-links
51,5%
Grüne + Die Linke
Links
45,4%
Grüne + SPD
Links
44,6%
Grüne + CDU
Mitte-links
44,6%

Parlamentszusammensetzung laut Forsa

Nach den aktuellen Daten von :institute würden voraussichtlich 6 Parteien die Sperrklausel überwinden und in das Berliner Abgeordnetenhaus einziehen: Grüne mit 35 Abgeordneten, Die Linke mit 24 Abgeordneten, CDU mit 23 Abgeordneten, SPD mit 23 Abgeordneten, AfD mit 16 Abgeordneten und FDP mit 9 Abgeordneten.

Das Wahlsystem in Berlin

Die Wahl zum Abgeordnetenhaus von Berlin folgt dem personalisierten Verhältniswahlrecht. Aufgrund der Erfahrungen mit der Pannenwahl 2021 und der Wiederholungswahl 2023 liegt ein besonderer Fokus auf der Wahlorganisation. Das System umfasst Erststimmen für Wahlkreisbewerber und Zweitstimmen für die Bezirks- oder Landeslisten der Parteien, ergänzt durch Ausgleichsmandate zur Wahrung des Proporzes.

Sperrklausel und Hürden

Für Berlin gilt die Fünf-Prozent-Hürde, allerdings mit einer wirksamen Grundmandatsklausel: Gewinnt eine Partei mindestens ein Direktmandat, zieht sie in der Stärke ihres Zweitstimmenergebnisses in das Abgeordnetenhaus ein. In einer Stadt mit vielen politisch hart umkämpften Kiezen ist dies eine wichtige Sicherung für kleinere Parteien mit lokaler Basis.

Regierungsbildung und Koalitionstraditionen

Berlin gilt als Labor für Koalitionen. Von Rot-Rot-Grün bis zur aktuellen Großen Koalition (Schwarz-Rot] wurden hier viele Bündnisse erprobt. Die politische Zersplitterung der Metropole führt dazu, dass oft langwierige Verhandlungen notwendig sind, um die Interessen der verschiedenen Stadtteile und Milieus in einem Senat zu vereinen.

Quellen der Daten und Infos

PolitPro

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