Aktuelle Sonntagsfrage zur Wahl in Berlin (INSA, 18. Dezember 2020)

11. Dezember 2020 - 18. Dezember 2020

1002 Befragte

Nächste Abgeordnetenhauswahl: 20. September 2026

Die nächste Abgeordnetenhauswahl findet in 135 Tagen statt.

Aktuelle Regierung in Berlin ohne Mehrheit

Basierend auf der Projektion von INSA würden die amtierenden Regierungsparteien derzeit 43,1% der Parlamentssitze erhalten.

Wer führt laut der Umfrage von INSA?

In der Sonntagsfrage für Berlin von INSA führt CDU mit 22%. Es folgen Grüne mit 18%, SPD mit 18%, Die Linke mit 16%, AfD mit 12% und FDP mit 7%. Sonstige Parteien erreichen 7% der Stimmen.

Qualitätscheck: Wie verlässlich ist die Prognose von INSA?

Rechnerische Mehrheiten und Koalitionsoptionen

Sperrklausel

Die Sperrklausel zur Wahl in Berlin liegt bei 5%.

Parlamentszusammensetzung laut INSA

Nach den aktuellen Daten von INSA würden voraussichtlich 6 Parteien die Sperrklausel überwinden und in das Berliner Abgeordnetenhaus einziehen: CDU mit 31 Abgeordneten, Grüne mit 25 Abgeordneten, SPD mit 25 Abgeordneten, Die Linke mit 22 Abgeordneten, AfD mit 17 Abgeordneten und FDP mit 10 Abgeordneten.

Das Wahlsystem in Berlin

Die Wahl zum Abgeordnetenhaus von Berlin folgt dem personalisierten Verhältniswahlrecht. Aufgrund der Erfahrungen mit der Pannenwahl 2021 und der Wiederholungswahl 2023 liegt ein besonderer Fokus auf der Wahlorganisation. Das System umfasst Erststimmen für Wahlkreisbewerber und Zweitstimmen für die Bezirks- oder Landeslisten der Parteien, ergänzt durch Ausgleichsmandate zur Wahrung des Proporzes.

Sperrklausel und Hürden

Für Berlin gilt die Fünf-Prozent-Hürde, allerdings mit einer wirksamen Grundmandatsklausel: Gewinnt eine Partei mindestens ein Direktmandat, zieht sie in der Stärke ihres Zweitstimmenergebnisses in das Abgeordnetenhaus ein. In einer Stadt mit vielen politisch hart umkämpften Kiezen ist dies eine wichtige Sicherung für kleinere Parteien mit lokaler Basis.

Regierungsbildung und Koalitionstraditionen

Berlin gilt als Labor für Koalitionen. Von Rot-Rot-Grün bis zur aktuellen Großen Koalition (Schwarz-Rot] wurden hier viele Bündnisse erprobt. Die politische Zersplitterung der Metropole führt dazu, dass oft langwierige Verhandlungen notwendig sind, um die Interessen der verschiedenen Stadtteile und Milieus in einem Senat zu vereinen.

Quellen der Daten und Infos

PolitPro

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