INSA
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Um Parteien vergleichbar zu machen, zeigen wir mit den Symbolen die politische Ausrichtung einer Partei an. Die Kategorien dienen zur groben Einordnung für einen schnellen Überblick. Genauere Informationen zu den politischen Standpunkten findest du auf den Unterseiten der Parteien.
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1024 Befragte
Die nächste Abgeordnetenhauswahl findet in 154 Tagen statt.
Basierend auf der Projektion von INSA würden die amtierenden Regierungsparteien derzeit 36,9% der Parlamentssitze erhalten.
In der aktuellen Sonntagsfrage zur Wahl in Berlin des Instituts INSA vom 20. April 2021 führt Grüne mit 25%. Es folgen SPD mit 19%, CDU mit 16%, Die Linke mit 14%, AfD mit 12% und FDP mit 10%. Sonstige Parteien erreichen 4% der Stimmen.
INSA erreicht im PolitPro Score 82 von 100 Punkten.
Im Schnitt weichen die Umfragewerte von INSA zwischen Vorwahlumfrage und Wahlergebnis um 1,6 Prozentpunkte ab.
In 25% der Umfragen bewertet INSA die Werte von AfD höher als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 29% der Umfragen bewertet INSA die Werte von Grüne niedriger als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
Die Sperrklausel zur Wahl in Berlin liegt bei 5%.
Nach den aktuellen Daten von INSA würden voraussichtlich 6 Parteien die Sperrklausel überwinden und in das Berliner Abgeordnetenhaus einziehen: Grüne mit 34 Abgeordneten, SPD mit 26 Abgeordneten, CDU mit 22 Abgeordneten, Die Linke mit 19 Abgeordneten, AfD mit 16 Abgeordneten und FDP mit 13 Abgeordneten.
Die Wahl zum Abgeordnetenhaus von Berlin folgt dem personalisierten Verhältniswahlrecht. Aufgrund der Erfahrungen mit der Pannenwahl 2021 und der Wiederholungswahl 2023 liegt ein besonderer Fokus auf der Wahlorganisation. Das System umfasst Erststimmen für Wahlkreisbewerber und Zweitstimmen für die Bezirks- oder Landeslisten der Parteien, ergänzt durch Ausgleichsmandate zur Wahrung des Proporzes.
Für Berlin gilt die Fünf-Prozent-Hürde, allerdings mit einer wirksamen Grundmandatsklausel: Gewinnt eine Partei mindestens ein Direktmandat, zieht sie in der Stärke ihres Zweitstimmenergebnisses in das Abgeordnetenhaus ein. In einer Stadt mit vielen politisch hart umkämpften Kiezen ist dies eine wichtige Sicherung für kleinere Parteien mit lokaler Basis.
Berlin gilt als Labor für Koalitionen. Von Rot-Rot-Grün bis zur aktuellen Großen Koalition (Schwarz-Rot] wurden hier viele Bündnisse erprobt. Die politische Zersplitterung der Metropole führt dazu, dass oft langwierige Verhandlungen notwendig sind, um die Interessen der verschiedenen Stadtteile und Milieus in einem Senat zu vereinen.