Aktuelle Sonntagsfrage zur Wahl in Berlin (INSA, 26. September 2023)

18. September 2023 - 26. September 2023

1000 Befragte

Nächste Abgeordnetenhauswahl in Berlin: 20. September 2026

Die nächste Abgeordnetenhauswahl in Berlin findet in 217 Tagen statt.

Mehrheit für die Regierung in Berlin aktuell unsicher

Basierend auf der Projektion von INSA würden die amtierenden Regierungsparteien derzeit 48,5% der Parlamentssitze erhalten.

Wer führt laut der Umfrage von INSA?

In der aktuellen Sonntagsfrage zur Wahl in Berlin des Instituts INSA vom 26. September 2023 führt CDU mit 26%. Es folgen Grüne mit 18%, SPD mit 17%, AfD mit 14%, Die Linke mit 10% und FDP mit 5%. Sonstige Parteien erreichen 10% der Stimmen.

Qualitätscheck: Wie verlässlich ist die Prognose von INSA?

Rechnerische Mehrheiten und Koalitionsoptionen

Sperrklausel

Die Sperrklausel zur Wahl in Berlin liegt bei 5%.

CDU + Grüne + SPD
Mitte-links
68,5%
CDU + Grüne + FDP
Mitte-links
54,6%
CDU + SPD + FDP
Mitte
53,8%
Grüne + SPD + Die Linke
Links
50,0%
CDU + AfD + FDP
Rechts
50,0%
CDU + Grüne
Mitte
49,2%
CDU + SPD
Mitte
48,5%
CDU + AfD
Rechts
44,6%

Parlamentszusammensetzung laut INSA

Nach den aktuellen Daten von INSA würden voraussichtlich 6 Parteien die Sperrklausel überwinden und in das Berliner Abgeordnetenhaus einziehen: CDU mit 38 Abgeordneten, Grüne mit 26 Abgeordneten, SPD mit 25 Abgeordneten, AfD mit 20 Abgeordneten, Die Linke mit 14 Abgeordneten und FDP mit 7 Abgeordneten.

Das Wahlsystem in Berlin

Die Wahl zum Abgeordnetenhaus von Berlin folgt dem personalisierten Verhältniswahlrecht. Aufgrund der Erfahrungen mit der Pannenwahl 2021 und der Wiederholungswahl 2023 liegt ein besonderer Fokus auf der Wahlorganisation. Das System umfasst Erststimmen für Wahlkreisbewerber und Zweitstimmen für die Bezirks- oder Landeslisten der Parteien, ergänzt durch Ausgleichsmandate zur Wahrung des Proporzes.

Sperrklausel und Hürden

Für Berlin gilt die Fünf-Prozent-Hürde, allerdings mit einer wirksamen Grundmandatsklausel: Gewinnt eine Partei mindestens ein Direktmandat, zieht sie in der Stärke ihres Zweitstimmenergebnisses in das Abgeordnetenhaus ein. In einer Stadt mit vielen politisch hart umkämpften Kiezen ist dies eine wichtige Sicherung für kleinere Parteien mit lokaler Basis.

Regierungsbildung und Koalitionstraditionen

Berlin gilt als Labor für Koalitionen. Von Rot-Rot-Grün bis zur aktuellen Großen Koalition (Schwarz-Rot] wurden hier viele Bündnisse erprobt. Die politische Zersplitterung der Metropole führt dazu, dass oft langwierige Verhandlungen notwendig sind, um die Interessen der verschiedenen Stadtteile und Milieus in einem Senat zu vereinen.

Quellen der Daten und Infos

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