Civey
Spiegel Online / Der Tagesspiegel
Um Parteien vergleichbar zu machen, zeigen wir mit den Symbolen die politische Ausrichtung einer Partei an. Die Kategorien dienen zur groben Einordnung für einen schnellen Überblick. Genauere Informationen zu den politischen Standpunkten findest du auf den Unterseiten der Parteien.
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2460 Befragte
Die nächste Landtagswahl in Brandenburg findet voraussichtlich im Jahr 2029 statt.
Basierend auf der Projektion von Civey würden die amtierenden Regierungsparteien derzeit 43,2% der Parlamentssitze erhalten.
In der Sonntagsfrage für Brandenburg von Civey führt AfD mit 20,3%. Es folgen SPD mit 20,3%, CDU mit 17,9%, Die Linke mit 15,5%, Grüne mit 14,8% und FDP mit 4,9%. Sonstige Parteien erreichen 6,3% der Stimmen.
Civey erreicht im PolitPro Score 83 von 100 Punkten.
Im Schnitt weichen die Umfragewerte von Civey zwischen Vorwahlumfrage und Wahlergebnis um 1,7 Prozentpunkte ab.
Die Sperrklausel zur Wahl in Brandenburg liegt bei 5%.
Wahlumfragen sind keine Vorhersagen, sondern Momentaufnahmen mit statistischen Schwankungen. Um ein realistisches Bild zu erhalten, simulieren wir täglich 100.000 Wahlausgänge auf Basis des PolitPro Wahltrends im „Monte-Carlo-Verfahren“. Dabei berechnen wir typische Wählerwanderungen und politische Trends mit ein. Unser Algorithmus testet verschiedenste Szenarien – von kleinen Verschiebungen im Lager bis hin zu politischen Überraschungen – um die tatsächlichen Erfolgschancen der Parteien und Koalitionen zu ermitteln.
Nach den aktuellen Daten von Civey würden voraussichtlich 5 Parteien die Sperrklausel überwinden und in das Parlament von Brandenburg einziehen: AfD mit 20 Abgeordneten, SPD mit 20 Abgeordneten, CDU mit 18 Abgeordneten, Die Linke mit 15 Abgeordneten und Grüne mit 15 Abgeordneten.
In Brandenburg wird nach dem personalisierten Verhältniswahlrecht gewählt. Der Landtag besteht aus mindestens 88 Abgeordneten. Eine Besonderheit ist das Sainte-Laguë-Verfahren bei der Sitzberechnung, das kleine Parteien bei der Mandatsverteilung nicht benachteiligt. Die Vergabe von Überhang- und Ausgleichsmandaten sichert dabei, dass der Landtag ein exaktes Abbild des Wählerwillens bleibt.
Brandenburg wendet die Fünf-Prozent-Hürde an, ergänzt durch eine starke Grundmandatsklausel: Ein einziges gewonnenes Direktmandat reicht aus, um die Sperrklausel zu überwinden. Zudem sind Parteien der sorbischen/wendischen Minderheit von der Fünf-Prozent-Hürde befreit, was ein wichtiges Element des Minderheitenschutzes in der Landesverfassung ist.
Brandenburg wurde lange Zeit von der SPD in verschiedenen Konstellationen regiert. Die aktuelle politische Lage ist durch die Stärke der AfD und das Aufkommen neuer Kräfte wie des BSW geprägt. Dies erzwingt oft breite „Bündnisse der Mitte“ (wie Kenia-Koalitionen], um eine Regierungsbildung gegen die Ränder zu ermöglichen, was die Kompromissfindung im Koalitionsalltag erschwert.