Forschungsgruppe Wahlen
ZDF-Politbarometer
Um Parteien vergleichbar zu machen, zeigen wir mit den Symbolen die politische Ausrichtung einer Partei an. Die Kategorien dienen zur groben Einordnung für einen schnellen Überblick. Genauere Informationen zu den politischen Standpunkten findest du auf den Unterseiten der Parteien.
ZDF-Politbarometer
1653 Befragte
Die nächste Landtagswahl in Brandenburg findet voraussichtlich im Jahr 2029 statt.
Basierend auf der Projektion von Forschungsgruppe Wahlen würden die amtierenden Regierungsparteien derzeit 40,9% der Parlamentssitze erhalten.
In der Sonntagsfrage für Brandenburg von Forschungsgruppe Wahlen führt SPD mit 22%. Es folgen AfD mit 21%, CDU mit 16,5%, Grüne mit 14,5%, Die Linke mit 14%, FDP mit 5% und BVB/FW mit 4%. Sonstige Parteien erreichen 3% der Stimmen.
Forschungsgruppe Wahlen erreicht im PolitPro Score 85 von 100 Punkten.
Im Schnitt weichen die Umfragewerte von Forschungsgruppe Wahlen zwischen Vorwahlumfrage und Wahlergebnis um 1,1 Prozentpunkte ab.
In 60% der Umfragen bewertet Forschungsgruppe Wahlen die Werte von Grüne höher als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 20% der Umfragen bewertet Forschungsgruppe Wahlen die Werte von AfD niedriger als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 60% der Umfragen bewertet Forschungsgruppe Wahlen die Werte von BSW niedriger als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
Die Sperrklausel zur Wahl in Brandenburg liegt bei 5%.
Wahlumfragen sind keine Vorhersagen, sondern Momentaufnahmen mit statistischen Schwankungen. Um ein realistisches Bild zu erhalten, simulieren wir täglich 100.000 Wahlausgänge auf Basis des PolitPro Wahltrends im „Monte-Carlo-Verfahren“. Dabei berechnen wir typische Wählerwanderungen und politische Trends mit ein. Unser Algorithmus testet verschiedenste Szenarien – von kleinen Verschiebungen im Lager bis hin zu politischen Überraschungen – um die tatsächlichen Erfolgschancen der Parteien und Koalitionen zu ermitteln.
Nach den aktuellen Daten von Forschungsgruppe Wahlen würden voraussichtlich 6 Parteien die Sperrklausel überwinden und in das Parlament von Brandenburg einziehen: SPD mit 21 Abgeordneten, AfD mit 20 Abgeordneten, CDU mit 15 Abgeordneten, Grüne mit 14 Abgeordneten, Die Linke mit 13 Abgeordneten und FDP mit 5 Abgeordneten.
In Brandenburg wird nach dem personalisierten Verhältniswahlrecht gewählt. Der Landtag besteht aus mindestens 88 Abgeordneten. Eine Besonderheit ist das Sainte-Laguë-Verfahren bei der Sitzberechnung, das kleine Parteien bei der Mandatsverteilung nicht benachteiligt. Die Vergabe von Überhang- und Ausgleichsmandaten sichert dabei, dass der Landtag ein exaktes Abbild des Wählerwillens bleibt.
Brandenburg wendet die Fünf-Prozent-Hürde an, ergänzt durch eine starke Grundmandatsklausel: Ein einziges gewonnenes Direktmandat reicht aus, um die Sperrklausel zu überwinden. Zudem sind Parteien der sorbischen/wendischen Minderheit von der Fünf-Prozent-Hürde befreit, was ein wichtiges Element des Minderheitenschutzes in der Landesverfassung ist.
Brandenburg wurde lange Zeit von der SPD in verschiedenen Konstellationen regiert. Die aktuelle politische Lage ist durch die Stärke der AfD und das Aufkommen neuer Kräfte wie des BSW geprägt. Dies erzwingt oft breite „Bündnisse der Mitte“ (wie Kenia-Koalitionen], um eine Regierungsbildung gegen die Ränder zu ermöglichen, was die Kompromissfindung im Koalitionsalltag erschwert.