Infratest dimap
ARD
Um Parteien vergleichbar zu machen, zeigen wir mit den Symbolen die politische Ausrichtung einer Partei an. Die Kategorien dienen zur groben Einordnung für einen schnellen Überblick. Genauere Informationen zu den politischen Standpunkten findest du auf den Unterseiten der Parteien.
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1002 Befragte
Die nächste Landtagswahl in Brandenburg findet voraussichtlich im Jahr 2029 statt.
Basierend auf der Projektion von Infratest dimap würden die amtierenden Regierungsparteien derzeit 43,2% der Parlamentssitze erhalten.
In der Sonntagsfrage für Brandenburg von Infratest dimap führt SPD mit 22%. Es folgen AfD mit 22%, CDU mit 18%, Die Linke mit 15%, Grüne mit 12%, FDP mit 5% und BVB/FW mit 4%. Sonstige Parteien erreichen 2% der Stimmen.
Infratest dimap erreicht im PolitPro Score 84 von 100 Punkten.
Im Schnitt weichen die Umfragewerte von Infratest dimap zwischen Vorwahlumfrage und Wahlergebnis um 1,6 Prozentpunkte ab.
Die Sperrklausel zur Wahl in Brandenburg liegt bei 5%.
Nach den aktuellen Daten von Infratest dimap würden voraussichtlich 6 Parteien die Sperrklausel überwinden und in das Parlament von Brandenburg einziehen: SPD mit 21 Abgeordneten, AfD mit 20 Abgeordneten, CDU mit 17 Abgeordneten, Die Linke mit 14 Abgeordneten, Grüne mit 11 Abgeordneten und FDP mit 5 Abgeordneten.
In Brandenburg wird nach dem personalisierten Verhältniswahlrecht gewählt. Der Landtag besteht aus mindestens 88 Abgeordneten. Eine Besonderheit ist das Sainte-Laguë-Verfahren bei der Sitzberechnung, das kleine Parteien bei der Mandatsverteilung nicht benachteiligt. Die Vergabe von Überhang- und Ausgleichsmandaten sichert dabei, dass der Landtag ein exaktes Abbild des Wählerwillens bleibt.
Brandenburg wendet die Fünf-Prozent-Hürde an, ergänzt durch eine starke Grundmandatsklausel: Ein einziges gewonnenes Direktmandat reicht aus, um die Sperrklausel zu überwinden. Zudem sind Parteien der sorbischen/wendischen Minderheit von der Fünf-Prozent-Hürde befreit, was ein wichtiges Element des Minderheitenschutzes in der Landesverfassung ist.
Brandenburg wurde lange Zeit von der SPD in verschiedenen Konstellationen regiert. Die aktuelle politische Lage ist durch die Stärke der AfD und das Aufkommen neuer Kräfte wie des BSW geprägt. Dies erzwingt oft breite „Bündnisse der Mitte“ (wie Kenia-Koalitionen], um eine Regierungsbildung gegen die Ränder zu ermöglichen, was die Kompromissfindung im Koalitionsalltag erschwert.