INSA
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Um Parteien vergleichbar zu machen, zeigen wir mit den Symbolen die politische Ausrichtung einer Partei an. Die Kategorien dienen zur groben Einordnung für einen schnellen Überblick. Genauere Informationen zu den politischen Standpunkten findest du auf den Unterseiten der Parteien.
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1000 Befragte
Die nächste Landtagswahl in Brandenburg findet voraussichtlich im Jahr 2029 statt.
Basierend auf der Projektion von INSA würden die amtierenden Regierungsparteien derzeit 34,1% der Parlamentssitze erhalten.
In der aktuellen Sonntagsfrage zur Wahl in Brandenburg von INSA vom 15. Januar 2024 führt AfD mit 28%. Dahinter liegen CDU mit 18%, SPD mit 17%, BSW mit 13%, Grüne mit 8%, Die Linke mit 6%, BVB/FW mit 4%, FDP mit 3% und Plus Brandenburg mit 1%. Sonstige Parteien erreichen 2% der Stimmen.
INSA erreicht im PolitPro Score 83 von 100 Punkten.
Im Schnitt weichen die Umfragewerte von INSA zwischen Vorwahlumfrage und Wahlergebnis um 1,5 Prozentpunkte ab.
In 26% der Umfragen bewertet INSA die Werte von AfD höher als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 30% der Umfragen bewertet INSA die Werte von Grüne niedriger als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
Die Sperrklausel zur Wahl in Brandenburg liegt bei 5%.
Nach den aktuellen Daten von Infratest dimap würden voraussichtlich 7 Parteien die Sperrklausel überwinden und in das Parlament von Brandenburg einziehen: AfD mit 22 Abgeordneten, CDU mit 21 Abgeordneten, SPD mit 21 Abgeordneten, Grüne mit 8 Abgeordneten, Die Linke mit 6 Abgeordneten, BVB/FW mit 5 Abgeordneten und FDP mit 5 Abgeordneten.
In Brandenburg wird nach dem personalisierten Verhältniswahlrecht gewählt. Der Landtag besteht aus mindestens 88 Abgeordneten. Eine Besonderheit ist das Sainte-Laguë-Verfahren bei der Sitzberechnung, das kleine Parteien bei der Mandatsverteilung nicht benachteiligt. Die Vergabe von Überhang- und Ausgleichsmandaten sichert dabei, dass der Landtag ein exaktes Abbild des Wählerwillens bleibt.
Brandenburg wendet die Fünf-Prozent-Hürde an, ergänzt durch eine starke Grundmandatsklausel: Ein einziges gewonnenes Direktmandat reicht aus, um die Sperrklausel zu überwinden. Zudem sind Parteien der sorbischen/wendischen Minderheit von der Fünf-Prozent-Hürde befreit, was ein wichtiges Element des Minderheitenschutzes in der Landesverfassung ist.
Brandenburg wurde lange Zeit von der SPD in verschiedenen Konstellationen regiert. Die aktuelle politische Lage ist durch die Stärke der AfD und das Aufkommen neuer Kräfte wie des BSW geprägt. Dies erzwingt oft breite „Bündnisse der Mitte“ (wie Kenia-Koalitionen], um eine Regierungsbildung gegen die Ränder zu ermöglichen, was die Kompromissfindung im Koalitionsalltag erschwert.