Institut Wahlkreisprognose
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Um Parteien vergleichbar zu machen, zeigen wir mit den Symbolen die politische Ausrichtung einer Partei an. Die Kategorien dienen zur groben Einordnung für einen schnellen Überblick. Genauere Informationen zu den politischen Standpunkten findest du auf den Unterseiten der Parteien.
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1002 Befragte
Die nächste Landtagswahl in Brandenburg findet voraussichtlich im Jahr 2029 statt.
Basierend auf der Projektion von Institut Wahlkreisprognose würden die amtierenden Regierungsparteien derzeit 30,7% der Parlamentssitze erhalten.
In der aktuellen Sonntagsfrage zur Wahl in Brandenburg von Institut Wahlkreisprognose vom 29. März 2022 führt SPD mit 29%. Dahinter liegen AfD mit 20%, CDU mit 15%, Grüne mit 11%, BVB/FW mit 8%, Die Linke mit 6% und FDP mit 5%. Sonstige Parteien erreichen 6% der Stimmen.
Institut Wahlkreisprognose erreicht im PolitPro Score 87 von 100 Punkten.
Im Schnitt weichen die Umfragewerte von Institut Wahlkreisprognose zwischen Vorwahlumfrage und Wahlergebnis um 1,1 Prozentpunkte ab.
In 26% der Umfragen bewertet Institut Wahlkreisprognose die Werte von SPD höher als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 22% der Umfragen bewertet Institut Wahlkreisprognose die Werte von BSW niedriger als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 21% der Umfragen bewertet Institut Wahlkreisprognose die Werte von Grüne niedriger als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
Die Sperrklausel zur Wahl in Brandenburg liegt bei 5%.
Nach den aktuellen Daten von Institut Wahlkreisprognose würden voraussichtlich 7 Parteien die Sperrklausel überwinden und in das Parlament von Brandenburg einziehen: SPD mit 27 Abgeordneten, AfD mit 19 Abgeordneten, CDU mit 14 Abgeordneten, Grüne mit 10 Abgeordneten, BVB/FW mit 7 Abgeordneten, Die Linke mit 6 Abgeordneten und FDP mit 5 Abgeordneten.
In Brandenburg wird nach dem personalisierten Verhältniswahlrecht gewählt. Der Landtag besteht aus mindestens 88 Abgeordneten. Eine Besonderheit ist das Sainte-Laguë-Verfahren bei der Sitzberechnung, das kleine Parteien bei der Mandatsverteilung nicht benachteiligt. Die Vergabe von Überhang- und Ausgleichsmandaten sichert dabei, dass der Landtag ein exaktes Abbild des Wählerwillens bleibt.
Brandenburg wendet die Fünf-Prozent-Hürde an, ergänzt durch eine starke Grundmandatsklausel: Ein einziges gewonnenes Direktmandat reicht aus, um die Sperrklausel zu überwinden. Zudem sind Parteien der sorbischen/wendischen Minderheit von der Fünf-Prozent-Hürde befreit, was ein wichtiges Element des Minderheitenschutzes in der Landesverfassung ist.
Brandenburg wurde lange Zeit von der SPD in verschiedenen Konstellationen regiert. Die aktuelle politische Lage ist durch die Stärke der AfD und das Aufkommen neuer Kräfte wie des BSW geprägt. Dies erzwingt oft breite „Bündnisse der Mitte“ (wie Kenia-Koalitionen], um eine Regierungsbildung gegen die Ränder zu ermöglichen, was die Kompromissfindung im Koalitionsalltag erschwert.