Infratest dimap
Radio Bremen
Um Parteien vergleichbar zu machen, zeigen wir mit den Symbolen die politische Ausrichtung einer Partei an. Die Kategorien dienen zur groben Einordnung für einen schnellen Überblick. Genauere Informationen zu den politischen Standpunkten findest du auf den Unterseiten der Parteien.
Radio Bremen
1128 Befragte
Die nächste Bürgerschaftswahl in Bremen findet voraussichtlich im Jahr 2027 statt.
Basierend auf der Projektion von Infratest dimap würden die amtierenden Regierungsparteien derzeit 58,6% der Parlamentssitze erhalten.
Die jüngste Sonntagsfrage zur Bürgerschaftswahl in Bremen, erhoben von Infratest dimap am 24. April 2025, sieht SPD bei 25%. Dahinter rangieren CDU mit 22%, AfD mit 15%, Grüne mit 14%, Die Linke mit 13% und Bündnis Deutschland mit 3%. Sonstige Parteien erreichen 8% der Stimmen.
Infratest dimap erreicht im PolitPro Score 85 von 100 Punkten.
Im Schnitt weichen die Umfragewerte von Infratest dimap zwischen Vorwahlumfrage und Wahlergebnis um 1,5 Prozentpunkte ab.
Die Sperrklausel zur Bürgerschaftswahl in Bremen liegt bei 5%.
Nach den aktuellen Daten von Infratest dimap würden voraussichtlich 5 Parteien die Sperrklausel überwinden und in die Bremische Bürgerschaft einziehen: SPD mit 24 Abgeordneten, CDU mit 21 Abgeordneten, AfD mit 15 Abgeordneten, Grüne mit 14 Abgeordneten und Die Linke mit 13 Abgeordneten.
Bremen nutzt ein hochgradig demokratisches System mit fünf Stimmen pro Wähler, die frei auf Listen und Personen verteilt werden können (Kumulieren und Panaschieren]. Das Wahlgebiet ist in die Städte Bremen und Bremerhaven unterteilt. Dieses System gibt den Bürgern eine enorme Macht über die personelle Zusammensetzung der Bürgerschaft, weit über die bloße Parteienpräferenz hinaus.
In Bremen gilt die Fünf-Prozent-Hürde, aber mit einer entscheidenden regionalen Besonderheit: Sie muss nur in einem der beiden Wahlbereiche (Bremen oder Bremerhaven] überwunden werden. Dies ermöglicht es kleineren Parteien oder Wählervereinigungen, die nur in Bremerhaven stark verwurzelt sind, dennoch in das Landesparlament einzuziehen.
Bremen ist das erste Bundesland, in dem eine rot-grün-rote Koalition unter Führung der SPD gebildet wurde. Die Regierungsbildung im kleinsten Bundesland ist oft ein Balanceakt zwischen sozialen Ambitionen und der schwierigen Haushaltslage. Koalitionen werden hier meist unter dem Aspekt der „Zwei-Städte-Solidarität“ geschmiedet.