Aktuelle Sonntagsfrage zur Landtagswahl im Burgenland (TrendCom, 5. April 2017)

5. April 2017

800 Befragte

Nächste Landtagswahl im Burgenland: 2030

Die nächste Landtagswahl im Burgenland findet voraussichtlich im Jahr 2030 statt.

Landesregierungsbündnis im Burgenland behält stabile Mehrheit

Basierend auf der Projektion von TrendCom würden die amtierenden Regierungsparteien derzeit 52,8% der Parlamentssitze erhalten.

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PolitPro Score

TrendCom erreicht im PolitPro Score ? von 100 Punkten.

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Genauigkeit bei Wahlen

Im Schnitt weichen die Umfragewerte von TrendCom zwischen Vorwahlumfrage und Wahlergebnis um Prozentpunkte ab.

Rechnerische Mehrheiten und Koalitionsoptionen

Sperrklausel

Die Sperrklausel für die Landtagswahl im Burgenland liegt bei 5%.

SPÖ + ÖVP
Mitte
75,0%
SPÖ + FPÖ
Mitte-rechts
66,7%
SPÖ + GRÜNE
Mitte-links
52,8%
SPÖ
Mitte-links
47,2%
ÖVP + FPÖ
Rechts
47,2%

Parlamentszusammensetzung laut TrendCom

Nach den aktuellen Daten von :institute würden voraussichtlich 4 Parteien die Sperrklausel überwinden und in den Burgenländischen Landtag einziehen: SPÖ mit 17 Abgeordneten, ÖVP mit 10 Abgeordneten, FPÖ mit 7 Abgeordneten und GRÜNE mit 2 Abgeordneten.

Das Wahlsystem im Burgenland

Der Burgenländische Landtag besteht aus 36 Abgeordneten. Gewählt wird in sieben Regionalwahlkreisen nach dem Verhältniswahlrecht. Das Burgenland nutzt ein dynamisches Vorzugsstimmensystem, bei dem die Wähler durch "Name vor Partei" die Reihung massiv beeinflussen können. Eine Besonderheit ist das Punktesystem im Ermittlungsverfahren, das regionale Verankerung belohnt.

Sperrklausel und Hürden

Um in den Landtag einzuziehen, muss eine Partei entweder ein Grundmandat in einem der sieben Regionalwahlkreise erzielen oder landesweit die 4%-Hürde überspringen. Diese Regelung sichert die politische Stabilität im östlichsten Bundesland und verhindert eine zu starke Zersplitterung der Mandate.

Regierungsbildung und Koalitionstraditionen

Im Burgenland herrscht das System der freien Koalitionsbildung. Die stärkste Partei sucht sich Partner für eine stabile Mehrheit (19 Mandate]. Historisch gab es hier sowohl rot-schwarze als auch die bundesweit erste rot-blaue Koalition auf Landesebene. Aktuell zeigt das Burgenland, dass bei entsprechenden Mehrheiten auch Alleinregierungen stabil regieren können.

Quellen der Daten und Infos

PolitPro

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