Epinion
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Um Parteien vergleichbar zu machen, zeigen wir mit den Symbolen die politische Ausrichtung einer Partei an. Die Kategorien dienen zur groben Einordnung für einen schnellen Überblick. Genauere Informationen zu den politischen Standpunkten findest du auf den Unterseiten der Parteien.
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1014 Befragte
Die nächste Parlamentswahl in Dänemark findet voraussichtlich im Jahr 2030 statt.
Basierend auf der Projektion von Epinion würden die amtierenden Regierungsparteien derzeit 47,5% der Parlamentssitze erhalten.
In der Sonntagsfrage für Dänemark von Epinion führt Socialdemokraterne mit 24,4%. Es folgen Venstre mit 13,3%, Socialistisk Folkeparti mit 8,7%, Danmarksdemokraterne mit 8,6%, Liberal Alliance mit 8,6%, Moderaterne mit 8,3%, De Rød-Grønne mit 6,3%, Konservative Folkeparti mit 5,8%, Nye Borgerlige mit 5,2%, Radikale Venstre mit 4,7%, Dansk Folkeparti mit 2,4%, Alternativet mit 2,3%, Frie Grønne mit 0,7% und Kristendemokraterne mit 0,4%. Sonstige Parteien erreichen 0,3% der Stimmen.
Epinion erreicht im PolitPro Score 87 von 100 Punkten.
Im Schnitt weichen die Umfragewerte von Epinion zwischen Vorwahlumfrage und Wahlergebnis um 1,0 Prozentpunkte ab.
In 25% der Umfragen bewertet Epinion die Werte von Danmarksdemokraterne höher als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 28% der Umfragen bewertet Epinion die Werte von Socialdemokraterne niedriger als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 25% der Umfragen bewertet Epinion die Werte von Venstre niedriger als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
Die Sperrklausel zur Folketingswahl in Dänemark liegt bei 2%.
Nach den aktuellen Daten von Epinion würden voraussichtlich 12 Parteien die Sperrklausel überwinden und in das Folketing von Dänemark einziehen: Socialdemokraterne mit 45 Abgeordneten, Venstre mit 25 Abgeordneten, Socialistisk Folkeparti mit 16 Abgeordneten, Danmarksdemokraterne mit 16 Abgeordneten, Liberal Alliance mit 16 Abgeordneten, Moderaterne mit 15 Abgeordneten, De Rød-Grønne mit 11 Abgeordneten, Konservative Folkeparti mit 10 Abgeordneten, Nye Borgerlige mit 9 Abgeordneten, Radikale Venstre mit 8 Abgeordneten, Dansk Folkeparti mit 4 Abgeordneten und Alternativet mit 4 Abgeordneten.
Das dänische Parlament, das Folketing, besteht aus 179 Abgeordneten. Davon werden 175 Mandate in Dänemark selbst vergeben, während jeweils zwei Sitze für die Färöer-Inseln und Grönland reserviert sind. Das Wahlsystem ist ein Verhältniswahlrecht, das eine sehr präzise Übereinstimmung zwischen dem landesweiten Stimmenanteil und der Sitzverteilung anstrebt. Dies wird durch ein zweistufiges Verfahren mit Wahlkreismandaten und 40 Ausgleichsmandaten erreicht. Dänemark ist zudem für seine hohe Transparenz und die Tradition der Zusammenarbeit über die politischen Lager hinweg bekannt.
Dänemark hat eine der niedrigsten parlamentarischen Hürden in Europa: Eine Partei muss lediglich 2% der landesweiten Stimmen erreichen, um in das Folketing einzuziehen. Alternativ kann ein Mandat auch durch den Gewinn eines Direktmandats in einem Wahlkreis oder durch das Erreichen einer bestimmten Stimmenzahl in einem regionalen Verbund erlangt werden. Diese niedrige 2%-Schwelle fördert eine hohe politische Vielfalt und stellt sicher, dass auch kleinere Parteien und neue politische Bewegungen eine Stimme im nationalen Parlament erhalten.
Eine Besonderheit in Dänemark ist der „negative Parlamentarismus“. Dies bedeutet, dass eine Regierung bei ihrem Amtsantritt keine aktive Mehrheit im Parlament benötigt, sondern lediglich keine Mehrheit gegen sich haben darf. Dies führt häufig zur Bildung von Minderheitsregierungen. Diese Regierungen stützen sich auf eine oder mehrere Unterstützungsparteien, mit denen sie Vereinbarungen über die politische Agenda treffen. Dieser Prozess zwingt die Regierung dazu, für jedes Gesetz im Folketing kontinuierlich nach Mehrheiten zu suchen, was eine starke Konsenskultur fördert.