Aktuelle Sonntagsfrage zur Folketingswahl in Dänemark (Gallup, 28. Mai 2019)

28. Mai 2019

1476 Befragte

Nächste Parlamentswahl in Dänemark: 2030

Die nächste Parlamentswahl in Dänemark findet voraussichtlich im Jahr 2030 statt.

Aktuelle Regierung in Dänemark ohne Mehrheit

Basierend auf der Projektion von Gallup würden die amtierenden Regierungsparteien derzeit 42,5% der Parlamentssitze erhalten.

Wer führt laut der Umfrage von Gallup?

In der Sonntagsfrage für Dänemark von Gallup führt Socialdemokraterne mit 25,7%. Es folgen Venstre mit 20,4%, Dansk Folkeparti mit 11%, Socialistisk Folkeparti mit 8,6%, De Rød-Grønne mit 8,6%, Konservative Folkeparti mit 6,9%, Radikale Venstre mit 6,8%, Liberal Alliance mit 3%, Alternativet mit 2,9%, Nye Borgerlige mit 2,9%, Kristendemokraterne mit 1,4% und Klaus Riskær Pedersen mit 0,8%. Sonstige Parteien erreichen 1% der Stimmen.

Qualitätscheck: Wie verlässlich ist die Prognose von Gallup?

Rechnerische Mehrheiten und Koalitionsoptionen

Sperrklausel

Die Sperrklausel zur Folketingswahl in Dänemark liegt bei 2%.

PolitPro Analyse
Wahrscheinlichkeit einer absoluten Mehrheit
  • A
    ??%
  • V
    ??%
  • O
    ??%
Wahrscheinlichkeit für den Wahlsieg
  • A
    ??%
  • V
    ??%
  • O
    ??%
  • F
    ??%
  • Ø
    ??%
  • C
    ??%
  • I
    ??%
Wahrscheinlichkeit des Einzugs ins Parlament
  • B
    ??%
  • Å
    ??%

Wie funktioniert die PolitPro Analyse?

Wahlumfragen sind keine Vorhersagen, sondern Momentaufnahmen mit statistischen Schwankungen. Um ein realistisches Bild zu erhalten, simulieren wir täglich 100.000 Wahlausgänge auf Basis des PolitPro Wahltrends im „Monte-Carlo-Verfahren“. Dabei berechnen wir typische Wählerwanderungen und politische Trends mit ein. Unser Algorithmus testet verschiedenste Szenarien – von kleinen Verschiebungen im Lager bis hin zu politischen Überraschungen – um die tatsächlichen Erfolgschancen der Parteien und Koalitionen zu ermitteln.

Socialdemokraterne + Venstre + Konservative Folkeparti
Mitte
55,3%
Socialdemokraterne + Venstre + Radikale Venstre
Mitte-links
54,7%
Socialdemokraterne + De Rød-Grønne + Socialistisk Folkeparti + Radikale Venstre
Mitte-links
51,4%
Socialdemokraterne + Venstre + Alternativet
Mitte-links
50,8%
Socialdemokraterne + Venstre + Liberal Alliance
Mitte-links
50,8%
Socialdemokraterne + Venstre
Mitte-links
48,0%
Socialdemokraterne + De Rød-Grønne + Socialistisk Folkeparti + Alternativet
Mitte-links
47,5%
Socialdemokraterne + De Rød-Grønne + Socialistisk Folkeparti
Mitte-links
44,7%

Parlamentszusammensetzung laut Gallup

Nach den aktuellen Daten von Gallup würden voraussichtlich 10 Parteien die Sperrklausel überwinden und in das Folketing von Dänemark einziehen: Socialdemokraterne mit 48 Abgeordneten, Venstre mit 38 Abgeordneten, Dansk Folkeparti mit 21 Abgeordneten, Socialistisk Folkeparti mit 16 Abgeordneten, De Rød-Grønne mit 16 Abgeordneten, Konservative Folkeparti mit 13 Abgeordneten, Radikale Venstre mit 12 Abgeordneten, Liberal Alliance mit 5 Abgeordneten, Alternativet mit 5 Abgeordneten und Nye Borgerlige mit 5 Abgeordneten.

Das Wahlsystem in Dänemark

Das dänische Parlament, das Folketing, besteht aus 179 Abgeordneten. Davon werden 175 Mandate in Dänemark selbst vergeben, während jeweils zwei Sitze für die Färöer-Inseln und Grönland reserviert sind. Das Wahlsystem ist ein Verhältniswahlrecht, das eine sehr präzise Übereinstimmung zwischen dem landesweiten Stimmenanteil und der Sitzverteilung anstrebt. Dies wird durch ein zweistufiges Verfahren mit Wahlkreismandaten und 40 Ausgleichsmandaten erreicht. Dänemark ist zudem für seine hohe Transparenz und die Tradition der Zusammenarbeit über die politischen Lager hinweg bekannt.

Sperrklausel und Hürden

Dänemark hat eine der niedrigsten parlamentarischen Hürden in Europa: Eine Partei muss lediglich 2% der landesweiten Stimmen erreichen, um in das Folketing einzuziehen. Alternativ kann ein Mandat auch durch den Gewinn eines Direktmandats in einem Wahlkreis oder durch das Erreichen einer bestimmten Stimmenzahl in einem regionalen Verbund erlangt werden. Diese niedrige 2%-Schwelle fördert eine hohe politische Vielfalt und stellt sicher, dass auch kleinere Parteien und neue politische Bewegungen eine Stimme im nationalen Parlament erhalten.

Regierungsbildung und Koalitionstraditionen

Eine Besonderheit in Dänemark ist der „negative Parlamentarismus“. Dies bedeutet, dass eine Regierung bei ihrem Amtsantritt keine aktive Mehrheit im Parlament benötigt, sondern lediglich keine Mehrheit gegen sich haben darf. Dies führt häufig zur Bildung von Minderheitsregierungen. Diese Regierungen stützen sich auf eine oder mehrere Unterstützungsparteien, mit denen sie Vereinbarungen über die politische Agenda treffen. Dieser Prozess zwingt die Regierung dazu, für jedes Gesetz im Folketing kontinuierlich nach Mehrheiten zu suchen, was eine starke Konsenskultur fördert.

Quellen der Daten und Infos

PolitPro

PolitPro bringt wissenschaftliche Daten und aktuelle Umfragewerte zusammen, um Politik für alle greifbar zu machen. Wir nutzen Datensätze aus führenden Forschungsprojekten und ergänzen sie durch eigene Recherchen, Analysen und Algorithmen. So machen wir komplexe politische Zusammenhänge für Alle verständlich und zugänglich. Unterstützt durch KI.

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