Gallup
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Um Parteien vergleichbar zu machen, zeigen wir mit den Symbolen die politische Ausrichtung einer Partei an. Die Kategorien dienen zur groben Einordnung für einen schnellen Überblick. Genauere Informationen zu den politischen Standpunkten findest du auf den Unterseiten der Parteien.
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1507 Befragte
Die nächste Parlamentswahl in Dänemark findet voraussichtlich im Jahr 2030 statt.
Basierend auf der Projektion von Gallup würden die amtierenden Regierungsparteien derzeit 49,7% der Parlamentssitze erhalten.
In der Sonntagsfrage für Dänemark von Gallup führt Socialdemokraterne mit 33,1%. Es folgen Venstre mit 21,4%, Radikale Venstre mit 7,4%, Konservative Folkeparti mit 7%, Socialistisk Folkeparti mit 6,6%, De Rød-Grønne mit 6,6%, Dansk Folkeparti mit 6,1%, Nye Borgerlige mit 5,8%, Liberal Alliance mit 2,1%, Kristendemokraterne mit 1,7%, Alternativet mit 1,5%, Stram Kurs mit 0,4% und Klaus Riskær Pedersen mit 0%. Sonstige Parteien erreichen 0,3% der Stimmen.
Gallup erreicht im PolitPro Score 73 von 100 Punkten.
Im Schnitt weichen die Umfragewerte von Gallup zwischen Vorwahlumfrage und Wahlergebnis um 0,7 Prozentpunkte ab.
In 38% der Umfragen bewertet Gallup die Werte von Konservative Folkeparti höher als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 69% der Umfragen bewertet Gallup die Werte von Socialdemokraterne niedriger als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
Die Sperrklausel zur Folketingswahl in Dänemark liegt bei 2%.
Wahlumfragen sind keine Vorhersagen, sondern Momentaufnahmen mit statistischen Schwankungen. Um ein realistisches Bild zu erhalten, simulieren wir täglich 100.000 Wahlausgänge auf Basis des PolitPro Wahltrends im „Monte-Carlo-Verfahren“. Dabei berechnen wir typische Wählerwanderungen und politische Trends mit ein. Unser Algorithmus testet verschiedenste Szenarien – von kleinen Verschiebungen im Lager bis hin zu politischen Überraschungen – um die tatsächlichen Erfolgschancen der Parteien und Koalitionen zu ermitteln.
Nach den aktuellen Daten von Gallup würden voraussichtlich 9 Parteien die Sperrklausel überwinden und in das Folketing von Dänemark einziehen: Socialdemokraterne mit 63 Abgeordneten, Venstre mit 40 Abgeordneten, Radikale Venstre mit 14 Abgeordneten, Konservative Folkeparti mit 13 Abgeordneten, Socialistisk Folkeparti mit 12 Abgeordneten, De Rød-Grønne mit 12 Abgeordneten, Dansk Folkeparti mit 11 Abgeordneten, Nye Borgerlige mit 10 Abgeordneten und Liberal Alliance mit 4 Abgeordneten.
Das dänische Parlament, das Folketing, besteht aus 179 Abgeordneten. Davon werden 175 Mandate in Dänemark selbst vergeben, während jeweils zwei Sitze für die Färöer-Inseln und Grönland reserviert sind. Das Wahlsystem ist ein Verhältniswahlrecht, das eine sehr präzise Übereinstimmung zwischen dem landesweiten Stimmenanteil und der Sitzverteilung anstrebt. Dies wird durch ein zweistufiges Verfahren mit Wahlkreismandaten und 40 Ausgleichsmandaten erreicht. Dänemark ist zudem für seine hohe Transparenz und die Tradition der Zusammenarbeit über die politischen Lager hinweg bekannt.
Dänemark hat eine der niedrigsten parlamentarischen Hürden in Europa: Eine Partei muss lediglich 2% der landesweiten Stimmen erreichen, um in das Folketing einzuziehen. Alternativ kann ein Mandat auch durch den Gewinn eines Direktmandats in einem Wahlkreis oder durch das Erreichen einer bestimmten Stimmenzahl in einem regionalen Verbund erlangt werden. Diese niedrige 2%-Schwelle fördert eine hohe politische Vielfalt und stellt sicher, dass auch kleinere Parteien und neue politische Bewegungen eine Stimme im nationalen Parlament erhalten.
Eine Besonderheit in Dänemark ist der „negative Parlamentarismus“. Dies bedeutet, dass eine Regierung bei ihrem Amtsantritt keine aktive Mehrheit im Parlament benötigt, sondern lediglich keine Mehrheit gegen sich haben darf. Dies führt häufig zur Bildung von Minderheitsregierungen. Diese Regierungen stützen sich auf eine oder mehrere Unterstützungsparteien, mit denen sie Vereinbarungen über die politische Agenda treffen. Dieser Prozess zwingt die Regierung dazu, für jedes Gesetz im Folketing kontinuierlich nach Mehrheiten zu suchen, was eine starke Konsenskultur fördert.