Megafon
TV2
Um Parteien vergleichbar zu machen, zeigen wir mit den Symbolen die politische Ausrichtung einer Partei an. Die Kategorien dienen zur groben Einordnung für einen schnellen Überblick. Genauere Informationen zu den politischen Standpunkten findest du auf den Unterseiten der Parteien.
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1010 Befragte
Die nächste Parlamentswahl in Dänemark findet voraussichtlich im Jahr 2030 statt.
Basierend auf der Projektion von Megafon würden die amtierenden Regierungsparteien derzeit 43,0% der Parlamentssitze erhalten.
In der Sonntagsfrage für Dänemark von Megafon führt Socialdemokraterne mit 22,9%. Es folgen Venstre mit 13,8%, Konservative Folkeparti mit 12,8%, Danmarksdemokraterne mit 10,1%, Socialistisk Folkeparti mit 8,9%, De Rød-Grønne mit 8,3%, Radikale Venstre mit 5,3%, Moderaterne mit 4,5%, Liberal Alliance mit 4,4%, Nye Borgerlige mit 4,2%, Dansk Folkeparti mit 2%, Alternativet mit 1,3%, Kristendemokraterne mit 0,8% und Frie Grønne mit 0,7%.
Megafon erreicht im PolitPro Score 77 von 100 Punkten.
Im Schnitt weichen die Umfragewerte von Megafon zwischen Vorwahlumfrage und Wahlergebnis um 1,1 Prozentpunkte ab.
In 24% der Umfragen bewertet Megafon die Werte von Konservative Folkeparti höher als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 50% der Umfragen bewertet Megafon die Werte von Moderaterne höher als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 24% der Umfragen bewertet Megafon die Werte von Radikale Venstre höher als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 35% der Umfragen bewertet Megafon die Werte von Dansk Folkeparti niedriger als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 68% der Umfragen bewertet Megafon die Werte von Socialdemokraterne niedriger als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 22% der Umfragen bewertet Megafon die Werte von Venstre niedriger als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
Die Sperrklausel zur Folketingswahl in Dänemark liegt bei 2%.
Nach den aktuellen Daten von Megafon würden voraussichtlich 11 Parteien die Sperrklausel überwinden und in das Folketing von Dänemark einziehen: Socialdemokraterne mit 43 Abgeordneten, Venstre mit 26 Abgeordneten, Konservative Folkeparti mit 24 Abgeordneten, Danmarksdemokraterne mit 19 Abgeordneten, Socialistisk Folkeparti mit 16 Abgeordneten, De Rød-Grønne mit 15 Abgeordneten, Radikale Venstre mit 10 Abgeordneten, Moderaterne mit 8 Abgeordneten, Liberal Alliance mit 8 Abgeordneten, Nye Borgerlige mit 7 Abgeordneten und Dansk Folkeparti mit 3 Abgeordneten.
Das dänische Parlament, das Folketing, besteht aus 179 Abgeordneten. Davon werden 175 Mandate in Dänemark selbst vergeben, während jeweils zwei Sitze für die Färöer-Inseln und Grönland reserviert sind. Das Wahlsystem ist ein Verhältniswahlrecht, das eine sehr präzise Übereinstimmung zwischen dem landesweiten Stimmenanteil und der Sitzverteilung anstrebt. Dies wird durch ein zweistufiges Verfahren mit Wahlkreismandaten und 40 Ausgleichsmandaten erreicht. Dänemark ist zudem für seine hohe Transparenz und die Tradition der Zusammenarbeit über die politischen Lager hinweg bekannt.
Dänemark hat eine der niedrigsten parlamentarischen Hürden in Europa: Eine Partei muss lediglich 2% der landesweiten Stimmen erreichen, um in das Folketing einzuziehen. Alternativ kann ein Mandat auch durch den Gewinn eines Direktmandats in einem Wahlkreis oder durch das Erreichen einer bestimmten Stimmenzahl in einem regionalen Verbund erlangt werden. Diese niedrige 2%-Schwelle fördert eine hohe politische Vielfalt und stellt sicher, dass auch kleinere Parteien und neue politische Bewegungen eine Stimme im nationalen Parlament erhalten.
Eine Besonderheit in Dänemark ist der „negative Parlamentarismus“. Dies bedeutet, dass eine Regierung bei ihrem Amtsantritt keine aktive Mehrheit im Parlament benötigt, sondern lediglich keine Mehrheit gegen sich haben darf. Dies führt häufig zur Bildung von Minderheitsregierungen. Diese Regierungen stützen sich auf eine oder mehrere Unterstützungsparteien, mit denen sie Vereinbarungen über die politische Agenda treffen. Dieser Prozess zwingt die Regierung dazu, für jedes Gesetz im Folketing kontinuierlich nach Mehrheiten zu suchen, was eine starke Konsenskultur fördert.