Norstat
Altinget and Jyllands-Posten
Um Parteien vergleichbar zu machen, zeigen wir mit den Symbolen die politische Ausrichtung einer Partei an. Die Kategorien dienen zur groben Einordnung für einen schnellen Überblick. Genauere Informationen zu den politischen Standpunkten findest du auf den Unterseiten der Parteien.
Altinget and Jyllands-Posten
1207 Befragte
Die nächste Parlamentswahl in Dänemark findet voraussichtlich im Jahr 2030 statt.
Basierend auf der Projektion von Norstat würden die amtierenden Regierungsparteien derzeit 50,8% der Parlamentssitze erhalten.
In der Sonntagsfrage für Dänemark von Norstat führt Socialdemokraterne mit 28,8%. Es folgen Venstre mit 18,3%, Dansk Folkeparti mit 11,2%, De Rød-Grønne mit 8,2%, Radikale Venstre mit 7,3%, Socialistisk Folkeparti mit 6,9%, Konservative Folkeparti mit 3,6%, Alternativet mit 3,4%, Nye Borgerlige mit 3,2%, Liberal Alliance mit 2,9%, Klaus Riskær Pedersen mit 1,8% und Kristendemokraterne mit 1,5%. Sonstige Parteien erreichen 2,9% der Stimmen.
Norstat erreicht im PolitPro Score 63 von 100 Punkten.
Im Schnitt weichen die Umfragewerte von Norstat zwischen Vorwahlumfrage und Wahlergebnis um 2,0 Prozentpunkte ab.
In 33% der Umfragen bewertet Norstat die Werte von Socialdemokraterne höher als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 33% der Umfragen bewertet Norstat die Werte von Venstre niedriger als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
Die Sperrklausel zur Folketingswahl in Dänemark liegt bei 2%.
Nach den aktuellen Daten von Norstat würden voraussichtlich 10 Parteien die Sperrklausel überwinden und in das Folketing von Dänemark einziehen: Socialdemokraterne mit 56 Abgeordneten, Venstre mit 35 Abgeordneten, Dansk Folkeparti mit 21 Abgeordneten, De Rød-Grønne mit 16 Abgeordneten, Radikale Venstre mit 14 Abgeordneten, Socialistisk Folkeparti mit 13 Abgeordneten, Konservative Folkeparti mit 7 Abgeordneten, Alternativet mit 6 Abgeordneten, Nye Borgerlige mit 6 Abgeordneten und Liberal Alliance mit 5 Abgeordneten.
Das dänische Parlament, das Folketing, besteht aus 179 Abgeordneten. Davon werden 175 Mandate in Dänemark selbst vergeben, während jeweils zwei Sitze für die Färöer-Inseln und Grönland reserviert sind. Das Wahlsystem ist ein Verhältniswahlrecht, das eine sehr präzise Übereinstimmung zwischen dem landesweiten Stimmenanteil und der Sitzverteilung anstrebt. Dies wird durch ein zweistufiges Verfahren mit Wahlkreismandaten und 40 Ausgleichsmandaten erreicht. Dänemark ist zudem für seine hohe Transparenz und die Tradition der Zusammenarbeit über die politischen Lager hinweg bekannt.
Dänemark hat eine der niedrigsten parlamentarischen Hürden in Europa: Eine Partei muss lediglich 2% der landesweiten Stimmen erreichen, um in das Folketing einzuziehen. Alternativ kann ein Mandat auch durch den Gewinn eines Direktmandats in einem Wahlkreis oder durch das Erreichen einer bestimmten Stimmenzahl in einem regionalen Verbund erlangt werden. Diese niedrige 2%-Schwelle fördert eine hohe politische Vielfalt und stellt sicher, dass auch kleinere Parteien und neue politische Bewegungen eine Stimme im nationalen Parlament erhalten.
Eine Besonderheit in Dänemark ist der „negative Parlamentarismus“. Dies bedeutet, dass eine Regierung bei ihrem Amtsantritt keine aktive Mehrheit im Parlament benötigt, sondern lediglich keine Mehrheit gegen sich haben darf. Dies führt häufig zur Bildung von Minderheitsregierungen. Diese Regierungen stützen sich auf eine oder mehrere Unterstützungsparteien, mit denen sie Vereinbarungen über die politische Agenda treffen. Dieser Prozess zwingt die Regierung dazu, für jedes Gesetz im Folketing kontinuierlich nach Mehrheiten zu suchen, was eine starke Konsenskultur fördert.