Aktuelle Sonntagsfrage zur Folketingswahl in Dänemark (Verian, 6. Februar 2026)

6. Februar 2026

1703 Befragte

Nächste Parlamentswahl in Dänemark: 2030

Die nächste Parlamentswahl in Dänemark findet voraussichtlich im Jahr 2030 statt.

Aktuelle Regierung in Dänemark ohne Mehrheit

Basierend auf der Projektion von Verian würden die amtierenden Regierungsparteien derzeit 46,4% der Parlamentssitze erhalten.

Wer führt laut der Umfrage von Verian?

In der Sonntagsfrage für Dänemark von Verian führt Socialdemokraterne mit 23,2%. Es folgen Socialistisk Folkeparti mit 13,1%, Venstre mit 11,3%, Liberal Alliance mit 10,1%, Danmarksdemokraterne mit 8,7%, De Rød-Grønne mit 7,6%, Dansk Folkeparti mit 7,3%, Konservative Folkeparti mit 7%, Moderaterne mit 4,7%, Radikale Venstre mit 3,9%, Alternativet mit 1,8% und Borgernes Parti mit 1,2%. Sonstige Parteien erreichen 0,1% der Stimmen.

Qualitätscheck: Wie verlässlich ist die Prognose von Verian?

Rechnerische Mehrheiten und Koalitionsoptionen

Sperrklausel

Die Sperrklausel zur Folketingswahl in Dänemark liegt bei 2%.

PolitPro Analyse
Wahrscheinlichkeit einer absoluten Mehrheit
  • A
    ??%
  • F
    ??%
  • V
    ??%
Wahrscheinlichkeit für den Wahlsieg
  • A
    ??%
  • F
    ??%
  • V
    ??%
Wahrscheinlichkeit des Einzugs ins Parlament
  • Æ
    ??%
  • B
    ??%
  • Å
    ??%
  • H
    ??%

Wie funktioniert die PolitPro Analyse?

Wahlumfragen sind keine Vorhersagen, sondern Momentaufnahmen mit statistischen Schwankungen. Um ein realistisches Bild zu erhalten, simulieren wir täglich 100.000 Wahlausgänge auf Basis des PolitPro Wahltrends im „Monte-Carlo-Verfahren“. Dabei berechnen wir typische Wählerwanderungen und politische Trends mit ein. Unser Algorithmus testet verschiedenste Szenarien – von kleinen Verschiebungen im Lager bis hin zu politischen Überraschungen – um die tatsächlichen Erfolgschancen der Parteien und Koalitionen zu ermitteln.

Socialdemokraterne + Venstre + Liberal Alliance + Konservative Folkeparti
Mitte
54,2%
Socialdemokraterne + Venstre + Konservative Folkeparti + Moderaterne + Radikale Venstre
Mitte-links
52,0%
Socialdemokraterne + Venstre + Liberal Alliance + Moderaterne
Mitte-links
51,4%
Socialdemokraterne + Venstre + Liberal Alliance + Radikale Venstre
Mitte-links
50,8%
Socialdemokraterne + Socialistisk Folkeparti + De Rød-Grønne + Moderaterne
Mitte-links
50,3%
Venstre + Liberal Alliance + Danmarksdemokraterne + Dansk Folkeparti + Konservative Folkeparti + Moderaterne
Mitte-rechts
50,3%
Socialdemokraterne + Venstre + Liberal Alliance
Mitte-links
46,9%
Socialdemokraterne + Socialistisk Folkeparti + Moderaterne + Radikale Venstre
Mitte-links
46,4%

Parlamentszusammensetzung laut Verian

Nach den aktuellen Daten von Verian würden voraussichtlich 10 Parteien die Sperrklausel überwinden und in das Folketing von Dänemark einziehen: Socialdemokraterne mit 44 Abgeordneten, Socialistisk Folkeparti mit 24 Abgeordneten, Venstre mit 21 Abgeordneten, Liberal Alliance mit 19 Abgeordneten, Danmarksdemokraterne mit 16 Abgeordneten, De Rød-Grønne mit 14 Abgeordneten, Dansk Folkeparti mit 13 Abgeordneten, Konservative Folkeparti mit 13 Abgeordneten, Moderaterne mit 8 Abgeordneten und Radikale Venstre mit 7 Abgeordneten.

Das Wahlsystem in Dänemark

Das dänische Parlament, das Folketing, besteht aus 179 Abgeordneten. Davon werden 175 Mandate in Dänemark selbst vergeben, während jeweils zwei Sitze für die Färöer-Inseln und Grönland reserviert sind. Das Wahlsystem ist ein Verhältniswahlrecht, das eine sehr präzise Übereinstimmung zwischen dem landesweiten Stimmenanteil und der Sitzverteilung anstrebt. Dies wird durch ein zweistufiges Verfahren mit Wahlkreismandaten und 40 Ausgleichsmandaten erreicht. Dänemark ist zudem für seine hohe Transparenz und die Tradition der Zusammenarbeit über die politischen Lager hinweg bekannt.

Sperrklausel und Hürden

Dänemark hat eine der niedrigsten parlamentarischen Hürden in Europa: Eine Partei muss lediglich 2% der landesweiten Stimmen erreichen, um in das Folketing einzuziehen. Alternativ kann ein Mandat auch durch den Gewinn eines Direktmandats in einem Wahlkreis oder durch das Erreichen einer bestimmten Stimmenzahl in einem regionalen Verbund erlangt werden. Diese niedrige 2%-Schwelle fördert eine hohe politische Vielfalt und stellt sicher, dass auch kleinere Parteien und neue politische Bewegungen eine Stimme im nationalen Parlament erhalten.

Regierungsbildung und Koalitionstraditionen

Eine Besonderheit in Dänemark ist der „negative Parlamentarismus“. Dies bedeutet, dass eine Regierung bei ihrem Amtsantritt keine aktive Mehrheit im Parlament benötigt, sondern lediglich keine Mehrheit gegen sich haben darf. Dies führt häufig zur Bildung von Minderheitsregierungen. Diese Regierungen stützen sich auf eine oder mehrere Unterstützungsparteien, mit denen sie Vereinbarungen über die politische Agenda treffen. Dieser Prozess zwingt die Regierung dazu, für jedes Gesetz im Folketing kontinuierlich nach Mehrheiten zu suchen, was eine starke Konsenskultur fördert.

Quellen der Daten und Infos

PolitPro

PolitPro bringt wissenschaftliche Daten und aktuelle Umfragewerte zusammen, um Politik für alle greifbar zu machen. Wir nutzen Datensätze aus führenden Forschungsprojekten und ergänzen sie durch eigene Recherchen, Analysen und Algorithmen. So machen wir komplexe politische Zusammenhänge für Alle verständlich und zugänglich. Unterstützt durch KI.

Hilf uns, unabhängig zu bleiben

Deine Unterstützung schützt PolitPro vor dem Einfluss von Lobbygruppen und Parteien.

Feedback geben

Erzähle uns, wie wir PolitPro für dich noch besser machen können!

Fehler gefunden?

Politische Daten ändern sich täglich. Sollte dir ein Fehler auffallen, schreib uns gerne eine Email. Ein kurzer Quellenhinweis hilft uns bei der Überprüfung.