Verian
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Um Parteien vergleichbar zu machen, zeigen wir mit den Symbolen die politische Ausrichtung einer Partei an. Die Kategorien dienen zur groben Einordnung für einen schnellen Überblick. Genauere Informationen zu den politischen Standpunkten findest du auf den Unterseiten der Parteien.
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1608 Befragte
Die nächste Parlamentswahl in Dänemark findet voraussichtlich im Jahr 2030 statt.
Basierend auf der Projektion von Verian würden die amtierenden Regierungsparteien derzeit 49,2% der Parlamentssitze erhalten.
In der Sonntagsfrage für Dänemark von Verian führt Socialdemokraterne mit 21,7%. Es folgen Socialistisk Folkeparti mit 12,7%, Venstre mit 12%, Liberal Alliance mit 9,4%, Danmarksdemokraterne mit 7%, Konservative Folkeparti mit 6,7%, Moderaterne mit 6,7%, Dansk Folkeparti mit 6,6%, Radikale Venstre mit 6,5%, De Rød-Grønne mit 5,6%, Alternativet mit 3,1% und Borgernes Parti mit 1,9%. Sonstige Parteien erreichen 0,1% der Stimmen.
Verian erreicht im PolitPro Score 89 von 100 Punkten.
Im Schnitt weichen die Umfragewerte von Verian zwischen Vorwahlumfrage und Wahlergebnis um 0,7 Prozentpunkte ab.
In 20% der Umfragen bewertet Verian die Werte von Dansk Folkeparti höher als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 20% der Umfragen bewertet Verian die Werte von Socialistisk Folkeparti höher als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 20% der Umfragen bewertet Verian die Werte von Danmarksdemokraterne niedriger als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 25% der Umfragen bewertet Verian die Werte von Liberal Alliance niedriger als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
Die Sperrklausel zur Folketingswahl in Dänemark liegt bei 2%.
Wahlumfragen sind keine Vorhersagen, sondern Momentaufnahmen mit statistischen Schwankungen. Um ein realistisches Bild zu erhalten, simulieren wir täglich 100.000 Wahlausgänge auf Basis des PolitPro Wahltrends im „Monte-Carlo-Verfahren“. Dabei berechnen wir typische Wählerwanderungen und politische Trends mit ein. Unser Algorithmus testet verschiedenste Szenarien – von kleinen Verschiebungen im Lager bis hin zu politischen Überraschungen – um die tatsächlichen Erfolgschancen der Parteien und Koalitionen zu ermitteln.
Nach den aktuellen Daten von Verian würden voraussichtlich 11 Parteien die Sperrklausel überwinden und in das Folketing von Dänemark einziehen: Socialdemokraterne mit 41 Abgeordneten, Socialistisk Folkeparti mit 23 Abgeordneten, Venstre mit 22 Abgeordneten, Liberal Alliance mit 17 Abgeordneten, Danmarksdemokraterne mit 13 Abgeordneten, Konservative Folkeparti mit 12 Abgeordneten, Moderaterne mit 12 Abgeordneten, Dansk Folkeparti mit 12 Abgeordneten, Radikale Venstre mit 12 Abgeordneten, De Rød-Grønne mit 10 Abgeordneten und Alternativet mit 5 Abgeordneten.
Das dänische Parlament, das Folketing, besteht aus 179 Abgeordneten. Davon werden 175 Mandate in Dänemark selbst vergeben, während jeweils zwei Sitze für die Färöer-Inseln und Grönland reserviert sind. Das Wahlsystem ist ein Verhältniswahlrecht, das eine sehr präzise Übereinstimmung zwischen dem landesweiten Stimmenanteil und der Sitzverteilung anstrebt. Dies wird durch ein zweistufiges Verfahren mit Wahlkreismandaten und 40 Ausgleichsmandaten erreicht. Dänemark ist zudem für seine hohe Transparenz und die Tradition der Zusammenarbeit über die politischen Lager hinweg bekannt.
Dänemark hat eine der niedrigsten parlamentarischen Hürden in Europa: Eine Partei muss lediglich 2% der landesweiten Stimmen erreichen, um in das Folketing einzuziehen. Alternativ kann ein Mandat auch durch den Gewinn eines Direktmandats in einem Wahlkreis oder durch das Erreichen einer bestimmten Stimmenzahl in einem regionalen Verbund erlangt werden. Diese niedrige 2%-Schwelle fördert eine hohe politische Vielfalt und stellt sicher, dass auch kleinere Parteien und neue politische Bewegungen eine Stimme im nationalen Parlament erhalten.
Eine Besonderheit in Dänemark ist der „negative Parlamentarismus“. Dies bedeutet, dass eine Regierung bei ihrem Amtsantritt keine aktive Mehrheit im Parlament benötigt, sondern lediglich keine Mehrheit gegen sich haben darf. Dies führt häufig zur Bildung von Minderheitsregierungen. Diese Regierungen stützen sich auf eine oder mehrere Unterstützungsparteien, mit denen sie Vereinbarungen über die politische Agenda treffen. Dieser Prozess zwingt die Regierung dazu, für jedes Gesetz im Folketing kontinuierlich nach Mehrheiten zu suchen, was eine starke Konsenskultur fördert.