Voxmeter
Ritzau
Um Parteien vergleichbar zu machen, zeigen wir mit den Symbolen die politische Ausrichtung einer Partei an. Die Kategorien dienen zur groben Einordnung für einen schnellen Überblick. Genauere Informationen zu den politischen Standpunkten findest du auf den Unterseiten der Parteien.
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1022 Befragte
Die nächste Parlamentswahl in Dänemark findet voraussichtlich im Jahr 2030 statt.
Basierend auf der Projektion von Voxmeter würden die amtierenden Regierungsparteien derzeit 49,7% der Parlamentssitze erhalten.
In der Sonntagsfrage für Dänemark von Voxmeter führt Socialdemokraterne mit 29%. Es folgen Venstre mit 18,1%, Dansk Folkeparti mit 15,4%, De Rød-Grønne mit 8,6%, Radikale Venstre mit 6,3%, Liberal Alliance mit 5,7%, Socialistisk Folkeparti mit 5,2%, Alternativet mit 4,1%, Konservative Folkeparti mit 3,6%, Nye Borgerlige mit 1,9% und Kristendemokraterne mit 1,1%. Sonstige Parteien erreichen 1% der Stimmen.
Voxmeter erreicht im PolitPro Score 86 von 100 Punkten.
Im Schnitt weichen die Umfragewerte von Voxmeter zwischen Vorwahlumfrage und Wahlergebnis um 1,2 Prozentpunkte ab.
Die Sperrklausel zur Folketingswahl in Dänemark liegt bei 2%.
Nach den aktuellen Daten von Voxmeter würden voraussichtlich 9 Parteien die Sperrklausel überwinden und in das Folketing von Dänemark einziehen: Socialdemokraterne mit 55 Abgeordneten, Venstre mit 34 Abgeordneten, Dansk Folkeparti mit 29 Abgeordneten, De Rød-Grønne mit 16 Abgeordneten, Radikale Venstre mit 12 Abgeordneten, Liberal Alliance mit 10 Abgeordneten, Socialistisk Folkeparti mit 9 Abgeordneten, Alternativet mit 7 Abgeordneten und Konservative Folkeparti mit 7 Abgeordneten.
Das dänische Parlament, das Folketing, besteht aus 179 Abgeordneten. Davon werden 175 Mandate in Dänemark selbst vergeben, während jeweils zwei Sitze für die Färöer-Inseln und Grönland reserviert sind. Das Wahlsystem ist ein Verhältniswahlrecht, das eine sehr präzise Übereinstimmung zwischen dem landesweiten Stimmenanteil und der Sitzverteilung anstrebt. Dies wird durch ein zweistufiges Verfahren mit Wahlkreismandaten und 40 Ausgleichsmandaten erreicht. Dänemark ist zudem für seine hohe Transparenz und die Tradition der Zusammenarbeit über die politischen Lager hinweg bekannt.
Dänemark hat eine der niedrigsten parlamentarischen Hürden in Europa: Eine Partei muss lediglich 2% der landesweiten Stimmen erreichen, um in das Folketing einzuziehen. Alternativ kann ein Mandat auch durch den Gewinn eines Direktmandats in einem Wahlkreis oder durch das Erreichen einer bestimmten Stimmenzahl in einem regionalen Verbund erlangt werden. Diese niedrige 2%-Schwelle fördert eine hohe politische Vielfalt und stellt sicher, dass auch kleinere Parteien und neue politische Bewegungen eine Stimme im nationalen Parlament erhalten.
Eine Besonderheit in Dänemark ist der „negative Parlamentarismus“. Dies bedeutet, dass eine Regierung bei ihrem Amtsantritt keine aktive Mehrheit im Parlament benötigt, sondern lediglich keine Mehrheit gegen sich haben darf. Dies führt häufig zur Bildung von Minderheitsregierungen. Diese Regierungen stützen sich auf eine oder mehrere Unterstützungsparteien, mit denen sie Vereinbarungen über die politische Agenda treffen. Dieser Prozess zwingt die Regierung dazu, für jedes Gesetz im Folketing kontinuierlich nach Mehrheiten zu suchen, was eine starke Konsenskultur fördert.