Aktuelle Sonntagsfrage zur Folketingswahl in Dänemark (Voxmeter, 30. April 2020)

1. April 2020 - 30. April 2020

1025 Befragte

Nächste Parlamentswahl in Dänemark: 2030

Die nächste Parlamentswahl in Dänemark findet voraussichtlich im Jahr 2030 statt.

Regierungsbündnis in Dänemark behält stabile Mehrheit

Basierend auf der Projektion von Voxmeter würden die amtierenden Regierungsparteien derzeit 57,5% der Parlamentssitze erhalten.

Wer führt laut der Umfrage von Voxmeter?

In der Sonntagsfrage für Dänemark von Voxmeter führt Socialdemokraterne mit 33,3%. Es folgen Venstre mit 21,1%, Radikale Venstre mit 8,1%, De Rød-Grønne mit 7,9%, Socialistisk Folkeparti mit 7,4%, Konservative Folkeparti mit 6,9%, Nye Borgerlige mit 6,7%, Liberal Alliance mit 2,4%, Stram Kurs mit 2,1%, Klaus Riskær Pedersen mit 1% und Alternativet mit 0,7%. Sonstige Parteien erreichen 2,4% der Stimmen.

Qualitätscheck: Wie verlässlich ist die Prognose von Voxmeter?

86

PolitPro Score

Voxmeter erreicht im PolitPro Score 86 von 100 Punkten.

1,2

Genauigkeit bei Wahlen

Im Schnitt weichen die Umfragewerte von Voxmeter zwischen Vorwahlumfrage und Wahlergebnis um 1,2 Prozentpunkte ab.

Rechnerische Mehrheiten und Koalitionsoptionen

Sperrklausel

Die Sperrklausel zur Folketingswahl in Dänemark liegt bei 2%.

Socialdemokraterne + Venstre
Mitte-links
57,5%
Socialdemokraterne + Radikale Venstre + Socialistisk Folkeparti
Mitte-links
51,4%
Socialdemokraterne + Radikale Venstre + De Rød-Grønne
Mitte-links
51,4%
Socialdemokraterne + Radikale Venstre + Konservative Folkeparti
Mitte-links
50,8%
Socialdemokraterne + De Rød-Grønne + Socialistisk Folkeparti
Mitte-links
50,8%
Socialdemokraterne + Radikale Venstre
Mitte-links
43,6%
Socialdemokraterne + Socialistisk Folkeparti
Mitte-links
43,0%
Socialdemokraterne + De Rød-Grønne
Mitte-links
43,0%

Parlamentszusammensetzung laut Voxmeter

Nach den aktuellen Daten von Voxmeter würden voraussichtlich 9 Parteien die Sperrklausel überwinden und in das Folketing von Dänemark einziehen: Socialdemokraterne mit 63 Abgeordneten, Venstre mit 40 Abgeordneten, Radikale Venstre mit 15 Abgeordneten, De Rød-Grønne mit 14 Abgeordneten, Socialistisk Folkeparti mit 14 Abgeordneten, Konservative Folkeparti mit 13 Abgeordneten, Nye Borgerlige mit 12 Abgeordneten, Liberal Alliance mit 4 Abgeordneten und Stram Kurs mit 4 Abgeordneten.

Das Wahlsystem in Dänemark

Das dänische Parlament, das Folketing, besteht aus 179 Abgeordneten. Davon werden 175 Mandate in Dänemark selbst vergeben, während jeweils zwei Sitze für die Färöer-Inseln und Grönland reserviert sind. Das Wahlsystem ist ein Verhältniswahlrecht, das eine sehr präzise Übereinstimmung zwischen dem landesweiten Stimmenanteil und der Sitzverteilung anstrebt. Dies wird durch ein zweistufiges Verfahren mit Wahlkreismandaten und 40 Ausgleichsmandaten erreicht. Dänemark ist zudem für seine hohe Transparenz und die Tradition der Zusammenarbeit über die politischen Lager hinweg bekannt.

Sperrklausel und Hürden

Dänemark hat eine der niedrigsten parlamentarischen Hürden in Europa: Eine Partei muss lediglich 2% der landesweiten Stimmen erreichen, um in das Folketing einzuziehen. Alternativ kann ein Mandat auch durch den Gewinn eines Direktmandats in einem Wahlkreis oder durch das Erreichen einer bestimmten Stimmenzahl in einem regionalen Verbund erlangt werden. Diese niedrige 2%-Schwelle fördert eine hohe politische Vielfalt und stellt sicher, dass auch kleinere Parteien und neue politische Bewegungen eine Stimme im nationalen Parlament erhalten.

Regierungsbildung und Koalitionstraditionen

Eine Besonderheit in Dänemark ist der „negative Parlamentarismus“. Dies bedeutet, dass eine Regierung bei ihrem Amtsantritt keine aktive Mehrheit im Parlament benötigt, sondern lediglich keine Mehrheit gegen sich haben darf. Dies führt häufig zur Bildung von Minderheitsregierungen. Diese Regierungen stützen sich auf eine oder mehrere Unterstützungsparteien, mit denen sie Vereinbarungen über die politische Agenda treffen. Dieser Prozess zwingt die Regierung dazu, für jedes Gesetz im Folketing kontinuierlich nach Mehrheiten zu suchen, was eine starke Konsenskultur fördert.

Quellen der Daten und Infos

PolitPro

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