Aktuelle Sonntagsfrage zur Folketingswahl in Dänemark (Voxmeter, 15. Februar 2026)

9. Februar 2026 - 15. Februar 2026

1003 Befragte

Nächste Parlamentswahl in Dänemark: 2030

Die nächste Parlamentswahl in Dänemark findet voraussichtlich im Jahr 2030 statt.

Aktuelle Regierung in Dänemark ohne Mehrheit

Basierend auf der Projektion von Voxmeter würden die amtierenden Regierungsparteien derzeit 47,5% der Parlamentssitze erhalten.

Wer führt laut der Umfrage von Voxmeter?

In der Sonntagsfrage für Dänemark von Voxmeter führt Socialdemokraterne mit 21,2%. Es folgen Socialistisk Folkeparti mit 13,8%, Venstre mit 11,5%, Danmarksdemokraterne mit 9,7%, Liberal Alliance mit 9,6%, Moderaterne mit 6,7%, Konservative Folkeparti mit 6,6%, De Rød-Grønne mit 6,1%, Dansk Folkeparti mit 5,7%, Radikale Venstre mit 4,1%, Borgernes Parti mit 2,3% und Alternativet mit 1,9%. Sonstige Parteien erreichen 0,8% der Stimmen.

Qualitätscheck: Wie verlässlich ist die Prognose von Voxmeter?

86

PolitPro Score

Voxmeter erreicht im PolitPro Score 86 von 100 Punkten.

1,2

Genauigkeit bei Wahlen

Im Schnitt weichen die Umfragewerte von Voxmeter zwischen Vorwahlumfrage und Wahlergebnis um 1,2 Prozentpunkte ab.

Rechnerische Mehrheiten und Koalitionsoptionen

Sperrklausel

Die Sperrklausel zur Folketingswahl in Dänemark liegt bei 2%.

PolitPro Analyse
Wahrscheinlichkeit einer absoluten Mehrheit
  • A
    ??%
  • F
    ??%
  • V
    ??%
Wahrscheinlichkeit für den Wahlsieg
  • A
    ??%
  • F
    ??%
  • V
    ??%
  • Æ
    ??%
  • I
    ??%
  • M
    ??%
  • C
    ??%
  • Ø
    ??%
  • O
    ??%
Wahrscheinlichkeit des Einzugs ins Parlament
  • Æ
    ??%
  • B
    ??%
  • H
    ??%
  • Å
    ??%

Wie funktioniert die PolitPro Analyse?

Wahlumfragen sind keine Vorhersagen, sondern Momentaufnahmen mit statistischen Schwankungen. Um ein realistisches Bild zu erhalten, simulieren wir täglich 100.000 Wahlausgänge auf Basis des PolitPro Wahltrends im „Monte-Carlo-Verfahren“. Dabei berechnen wir typische Wählerwanderungen und politische Trends mit ein. Unser Algorithmus testet verschiedenste Szenarien – von kleinen Verschiebungen im Lager bis hin zu politischen Überraschungen – um die tatsächlichen Erfolgschancen der Parteien und Koalitionen zu ermitteln.

Socialdemokraterne + Socialistisk Folkeparti + Moderaterne + De Rød-Grønne + Radikale Venstre
Mitte-links
53,6%
Socialdemokraterne + Venstre + Konservative Folkeparti + Moderaterne + Radikale Venstre
Mitte-links
51,4%
Socialdemokraterne + Venstre + Liberal Alliance + Konservative Folkeparti
Mitte
50,8%
Socialdemokraterne + Venstre + Liberal Alliance + Moderaterne
Mitte-links
50,8%
Venstre + Liberal Alliance + Danmarksdemokraterne + Konservative Folkeparti + Moderaterne + Dansk Folkeparti
Mitte
50,8%
Socialdemokraterne + Socialistisk Folkeparti + Moderaterne + De Rød-Grønne
Mitte-links
49,7%
Socialdemokraterne + Socialistisk Folkeparti + Moderaterne + Radikale Venstre
Mitte-links
47,5%
Socialdemokraterne + Venstre + Konservative Folkeparti + Moderaterne
Mitte-links
47,5%

Parlamentszusammensetzung laut Voxmeter

Nach den aktuellen Daten von Voxmeter würden voraussichtlich 11 Parteien die Sperrklausel überwinden und in das Folketing von Dänemark einziehen: Socialdemokraterne mit 40 Abgeordneten, Socialistisk Folkeparti mit 26 Abgeordneten, Venstre mit 21 Abgeordneten, Danmarksdemokraterne mit 18 Abgeordneten, Liberal Alliance mit 18 Abgeordneten, Moderaterne mit 12 Abgeordneten, Konservative Folkeparti mit 12 Abgeordneten, De Rød-Grønne mit 11 Abgeordneten, Dansk Folkeparti mit 10 Abgeordneten, Radikale Venstre mit 7 Abgeordneten und Borgernes Parti mit 4 Abgeordneten.

Das Wahlsystem in Dänemark

Das dänische Parlament, das Folketing, besteht aus 179 Abgeordneten. Davon werden 175 Mandate in Dänemark selbst vergeben, während jeweils zwei Sitze für die Färöer-Inseln und Grönland reserviert sind. Das Wahlsystem ist ein Verhältniswahlrecht, das eine sehr präzise Übereinstimmung zwischen dem landesweiten Stimmenanteil und der Sitzverteilung anstrebt. Dies wird durch ein zweistufiges Verfahren mit Wahlkreismandaten und 40 Ausgleichsmandaten erreicht. Dänemark ist zudem für seine hohe Transparenz und die Tradition der Zusammenarbeit über die politischen Lager hinweg bekannt.

Sperrklausel und Hürden

Dänemark hat eine der niedrigsten parlamentarischen Hürden in Europa: Eine Partei muss lediglich 2% der landesweiten Stimmen erreichen, um in das Folketing einzuziehen. Alternativ kann ein Mandat auch durch den Gewinn eines Direktmandats in einem Wahlkreis oder durch das Erreichen einer bestimmten Stimmenzahl in einem regionalen Verbund erlangt werden. Diese niedrige 2%-Schwelle fördert eine hohe politische Vielfalt und stellt sicher, dass auch kleinere Parteien und neue politische Bewegungen eine Stimme im nationalen Parlament erhalten.

Regierungsbildung und Koalitionstraditionen

Eine Besonderheit in Dänemark ist der „negative Parlamentarismus“. Dies bedeutet, dass eine Regierung bei ihrem Amtsantritt keine aktive Mehrheit im Parlament benötigt, sondern lediglich keine Mehrheit gegen sich haben darf. Dies führt häufig zur Bildung von Minderheitsregierungen. Diese Regierungen stützen sich auf eine oder mehrere Unterstützungsparteien, mit denen sie Vereinbarungen über die politische Agenda treffen. Dieser Prozess zwingt die Regierung dazu, für jedes Gesetz im Folketing kontinuierlich nach Mehrheiten zu suchen, was eine starke Konsenskultur fördert.

Quellen der Daten und Infos

PolitPro

PolitPro bringt wissenschaftliche Daten und aktuelle Umfragewerte zusammen, um Politik für alle greifbar zu machen. Wir nutzen Datensätze aus führenden Forschungsprojekten und ergänzen sie durch eigene Recherchen, Analysen und Algorithmen. So machen wir komplexe politische Zusammenhänge für Alle verständlich und zugänglich. Unterstützt durch KI.

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