Aktuelle Sonntagsfrage zur Folketingswahl in Dänemark (YouGov, 25. Oktober 2022)

21. Oktober 2022 - 25. Oktober 2022

1261 Befragte

Nächste Parlamentswahl in Dänemark: 2030

Die nächste Parlamentswahl in Dänemark findet voraussichtlich im Jahr 2030 statt.

Mehrheit für die Regierung in Dänemark aktuell unsicher

Basierend auf der Projektion von YouGov würden die amtierenden Regierungsparteien derzeit 51,4% der Parlamentssitze erhalten.

Wer führt laut der Umfrage von YouGov?

In der Sonntagsfrage für Dänemark von YouGov führt Socialdemokraterne mit 28,6%. Es folgen Venstre mit 10,4%, Moderaterne mit 9,6%, Danmarksdemokraterne mit 8,5%, Socialistisk Folkeparti mit 8,3%, Liberal Alliance mit 7,1%, De Rød-Grønne mit 6,7%, Konservative Folkeparti mit 6,5%, Nye Borgerlige mit 4,3%, Radikale Venstre mit 3,6%, Dansk Folkeparti mit 2,6%, Alternativet mit 2,3%, Frie Grønne mit 0,7% und Kristendemokraterne mit 0,5%. Sonstige Parteien erreichen 0,3% der Stimmen.

Qualitätscheck: Wie verlässlich ist die Prognose von YouGov?

60

PolitPro Score

YouGov erreicht im PolitPro Score 60 von 100 Punkten.

1,2

Genauigkeit bei Wahlen

Im Schnitt weichen die Umfragewerte von YouGov zwischen Vorwahlumfrage und Wahlergebnis um 1,2 Prozentpunkte ab.

Rechnerische Mehrheiten und Koalitionsoptionen

Sperrklausel

Die Sperrklausel zur Folketingswahl in Dänemark liegt bei 2%.

PolitPro Analyse
Wahrscheinlichkeit einer absoluten Mehrheit
  • A
    ??%
  • V
    ??%
  • M
    ??%
Wahrscheinlichkeit für den Wahlsieg
  • A
    ??%
  • V
    ??%
  • M
    ??%
Wahrscheinlichkeit des Einzugs ins Parlament
  • Æ
    ??%
  • B
    ??%
  • Å
    ??%

Wie funktioniert die PolitPro Analyse?

Wahlumfragen sind keine Vorhersagen, sondern Momentaufnahmen mit statistischen Schwankungen. Um ein realistisches Bild zu erhalten, simulieren wir täglich 100.000 Wahlausgänge auf Basis des PolitPro Wahltrends im „Monte-Carlo-Verfahren“. Dabei berechnen wir typische Wählerwanderungen und politische Trends mit ein. Unser Algorithmus testet verschiedenste Szenarien – von kleinen Verschiebungen im Lager bis hin zu politischen Überraschungen – um die tatsächlichen Erfolgschancen der Parteien und Koalitionen zu ermitteln.

Socialdemokraterne + Moderaterne + Socialistisk Folkeparti + De Rød-Grønne
Mitte-links
54,7%
Socialdemokraterne + Venstre + Liberal Alliance + Konservative Folkeparti
Mitte-links
54,2%
Socialdemokraterne + Moderaterne + Liberal Alliance + Konservative Folkeparti
Mitte-links
53,6%
Socialdemokraterne + Moderaterne + Socialistisk Folkeparti + Radikale Venstre
Mitte-links
51,4%
Socialdemokraterne + Venstre + Moderaterne
Mitte-links
50,3%
Socialdemokraterne + Moderaterne + Socialistisk Folkeparti
Mitte-links
48,0%
Socialdemokraterne + Venstre + Liberal Alliance
Mitte-links
47,5%
Socialdemokraterne + Venstre + Konservative Folkeparti
Mitte-links
46,9%

Parlamentszusammensetzung laut YouGov

Nach den aktuellen Daten von YouGov würden voraussichtlich 12 Parteien die Sperrklausel überwinden und in das Folketing von Dänemark einziehen: Socialdemokraterne mit 53 Abgeordneten, Venstre mit 19 Abgeordneten, Moderaterne mit 18 Abgeordneten, Danmarksdemokraterne mit 15 Abgeordneten, Socialistisk Folkeparti mit 15 Abgeordneten, Liberal Alliance mit 13 Abgeordneten, De Rød-Grønne mit 12 Abgeordneten, Konservative Folkeparti mit 12 Abgeordneten, Nye Borgerlige mit 8 Abgeordneten, Radikale Venstre mit 6 Abgeordneten, Dansk Folkeparti mit 4 Abgeordneten und Alternativet mit 4 Abgeordneten.

Das Wahlsystem in Dänemark

Das dänische Parlament, das Folketing, besteht aus 179 Abgeordneten. Davon werden 175 Mandate in Dänemark selbst vergeben, während jeweils zwei Sitze für die Färöer-Inseln und Grönland reserviert sind. Das Wahlsystem ist ein Verhältniswahlrecht, das eine sehr präzise Übereinstimmung zwischen dem landesweiten Stimmenanteil und der Sitzverteilung anstrebt. Dies wird durch ein zweistufiges Verfahren mit Wahlkreismandaten und 40 Ausgleichsmandaten erreicht. Dänemark ist zudem für seine hohe Transparenz und die Tradition der Zusammenarbeit über die politischen Lager hinweg bekannt.

Sperrklausel und Hürden

Dänemark hat eine der niedrigsten parlamentarischen Hürden in Europa: Eine Partei muss lediglich 2% der landesweiten Stimmen erreichen, um in das Folketing einzuziehen. Alternativ kann ein Mandat auch durch den Gewinn eines Direktmandats in einem Wahlkreis oder durch das Erreichen einer bestimmten Stimmenzahl in einem regionalen Verbund erlangt werden. Diese niedrige 2%-Schwelle fördert eine hohe politische Vielfalt und stellt sicher, dass auch kleinere Parteien und neue politische Bewegungen eine Stimme im nationalen Parlament erhalten.

Regierungsbildung und Koalitionstraditionen

Eine Besonderheit in Dänemark ist der „negative Parlamentarismus“. Dies bedeutet, dass eine Regierung bei ihrem Amtsantritt keine aktive Mehrheit im Parlament benötigt, sondern lediglich keine Mehrheit gegen sich haben darf. Dies führt häufig zur Bildung von Minderheitsregierungen. Diese Regierungen stützen sich auf eine oder mehrere Unterstützungsparteien, mit denen sie Vereinbarungen über die politische Agenda treffen. Dieser Prozess zwingt die Regierung dazu, für jedes Gesetz im Folketing kontinuierlich nach Mehrheiten zu suchen, was eine starke Konsenskultur fördert.

Quellen der Daten und Infos

PolitPro

PolitPro bringt wissenschaftliche Daten und aktuelle Umfragewerte zusammen, um Politik für alle greifbar zu machen. Wir nutzen Datensätze aus führenden Forschungsprojekten und ergänzen sie durch eigene Recherchen, Analysen und Algorithmen. So machen wir komplexe politische Zusammenhänge für Alle verständlich und zugänglich. Unterstützt durch KI.

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