Aktuelle Sonntagsfrage zur Folketingswahl in Dänemark (YouGov, 23. März 2026)

5. März 2026 - 23. März 2026

4444 Befragte

Nächste Parlamentswahl in Dänemark: 2030

Die nächste Parlamentswahl in Dänemark findet voraussichtlich im Jahr 2030 statt.

Aktuelle Regierung in Dänemark ohne Mehrheit

Basierend auf der Projektion von YouGov würden die amtierenden Regierungsparteien derzeit 45,7% der Parlamentssitze erhalten.

Wer führt laut der Umfrage von YouGov?

In der Sonntagsfrage für Dänemark von YouGov führt Socialdemokraterne mit 20,4%. Es folgen Socialistisk Folkeparti mit 13,9%, Dansk Folkeparti mit 9,9%, Liberal Alliance mit 9,6%, Venstre mit 9,3%, Konservative Folkeparti mit 8,3%, De Rød-Grønne mit 7,2%, Moderaterne mit 6,4%, Danmarksdemokraterne mit 6,3%, Radikale Venstre mit 4,6%, Alternativet mit 2,4% und Borgernes Parti mit 2%.

Qualitätscheck: Wie verlässlich ist die Prognose von YouGov?

60

PolitPro Score

YouGov erreicht im PolitPro Score 60 von 100 Punkten.

1,2

Genauigkeit bei Wahlen

Im Schnitt weichen die Umfragewerte von YouGov zwischen Vorwahlumfrage und Wahlergebnis um 1,2 Prozentpunkte ab.

Rechnerische Mehrheiten und Koalitionsoptionen

Sperrklausel

Die Sperrklausel zur Folketingswahl in Dänemark liegt bei 2%.

PolitPro Analyse
Wahrscheinlichkeit einer absoluten Mehrheit
  • A
    ??%
  • F
    ??%
  • O
    ??%
Wahrscheinlichkeit für den Wahlsieg
  • A
    ??%
  • F
    ??%
  • O
    ??%
Wahrscheinlichkeit des Einzugs ins Parlament
  • Æ
    ??%
  • B
    ??%
  • Å
    ??%
  • H
    ??%

Wie funktioniert die PolitPro Analyse?

Wahlumfragen sind keine Vorhersagen, sondern Momentaufnahmen mit statistischen Schwankungen. Um ein realistisches Bild zu erhalten, simulieren wir täglich 100.000 Wahlausgänge auf Basis des PolitPro Wahltrends im „Monte-Carlo-Verfahren“. Dabei berechnen wir typische Wählerwanderungen und politische Trends mit ein. Unser Algorithmus testet verschiedenste Szenarien – von kleinen Verschiebungen im Lager bis hin zu politischen Überraschungen – um die tatsächlichen Erfolgschancen der Parteien und Koalitionen zu ermitteln.

Socialdemokraterne + Liberal Alliance + Venstre + Konservative Folkeparti + Moderaterne
Mitte-links
53,7%
Socialdemokraterne + Socialistisk Folkeparti + De Rød-Grønne + Moderaterne + Radikale Venstre
Mitte-links
53,1%
Socialdemokraterne + Liberal Alliance + Venstre + Konservative Folkeparti + Radikale Venstre
Mitte-links
52,0%
Socialdemokraterne + Liberal Alliance + Venstre + Moderaterne + Radikale Venstre
Mitte-links
50,3%
Dansk Folkeparti + Liberal Alliance + Venstre + Konservative Folkeparti + Moderaterne + Danmarksdemokraterne
Mitte-rechts
49,1%
Socialdemokraterne + Socialistisk Folkeparti + De Rød-Grønne + Moderaterne
Mitte-links
48,6%
Socialdemokraterne + Liberal Alliance + Venstre + Konservative Folkeparti
Mitte
47,4%
Socialdemokraterne + Socialistisk Folkeparti + Moderaterne + Radikale Venstre
Mitte-links
45,7%

Parlamentszusammensetzung laut YouGov

Nach den aktuellen Daten von YouGov würden voraussichtlich 12 Parteien die Sperrklausel überwinden und in das Folketing von Dänemark einziehen: Socialdemokraterne mit 36 Abgeordneten, Socialistisk Folkeparti mit 25 Abgeordneten, Dansk Folkeparti mit 17 Abgeordneten, Liberal Alliance mit 17 Abgeordneten, Venstre mit 16 Abgeordneten, Konservative Folkeparti mit 14 Abgeordneten, De Rød-Grønne mit 13 Abgeordneten, Moderaterne mit 11 Abgeordneten, Danmarksdemokraterne mit 11 Abgeordneten, Radikale Venstre mit 8 Abgeordneten, Alternativet mit 4 Abgeordneten und Borgernes Parti mit 3 Abgeordneten.

Das Wahlsystem in Dänemark

Das dänische Parlament, das Folketing, besteht aus 179 Abgeordneten. Davon werden 175 Mandate in Dänemark selbst vergeben, während jeweils zwei Sitze für die Färöer-Inseln und Grönland reserviert sind. Das Wahlsystem ist ein Verhältniswahlrecht, das eine sehr präzise Übereinstimmung zwischen dem landesweiten Stimmenanteil und der Sitzverteilung anstrebt. Dies wird durch ein zweistufiges Verfahren mit Wahlkreismandaten und 40 Ausgleichsmandaten erreicht. Dänemark ist zudem für seine hohe Transparenz und die Tradition der Zusammenarbeit über die politischen Lager hinweg bekannt.

Sperrklausel und Hürden

Dänemark hat eine der niedrigsten parlamentarischen Hürden in Europa: Eine Partei muss lediglich 2% der landesweiten Stimmen erreichen, um in das Folketing einzuziehen. Alternativ kann ein Mandat auch durch den Gewinn eines Direktmandats in einem Wahlkreis oder durch das Erreichen einer bestimmten Stimmenzahl in einem regionalen Verbund erlangt werden. Diese niedrige 2%-Schwelle fördert eine hohe politische Vielfalt und stellt sicher, dass auch kleinere Parteien und neue politische Bewegungen eine Stimme im nationalen Parlament erhalten.

Regierungsbildung und Koalitionstraditionen

Eine Besonderheit in Dänemark ist der „negative Parlamentarismus“. Dies bedeutet, dass eine Regierung bei ihrem Amtsantritt keine aktive Mehrheit im Parlament benötigt, sondern lediglich keine Mehrheit gegen sich haben darf. Dies führt häufig zur Bildung von Minderheitsregierungen. Diese Regierungen stützen sich auf eine oder mehrere Unterstützungsparteien, mit denen sie Vereinbarungen über die politische Agenda treffen. Dieser Prozess zwingt die Regierung dazu, für jedes Gesetz im Folketing kontinuierlich nach Mehrheiten zu suchen, was eine starke Konsenskultur fördert.

Quellen der Daten und Infos

PolitPro

PolitPro bringt wissenschaftliche Daten und aktuelle Umfragewerte zusammen, um Politik für alle greifbar zu machen. Wir nutzen Datensätze aus führenden Forschungsprojekten und ergänzen sie durch eigene Recherchen, Analysen und Algorithmen. So machen wir komplexe politische Zusammenhänge für Alle verständlich und zugänglich. Unterstützt durch KI.

Hilf uns, unabhängig zu bleiben

Deine Unterstützung schützt PolitPro vor dem Einfluss von Lobbygruppen und Parteien.

Feedback geben

Erzähle uns, wie wir PolitPro für dich noch besser machen können!

Fehler gefunden?

Politische Daten ändern sich täglich. Sollte dir ein Fehler auffallen, schreib uns gerne eine Email. Ein kurzer Quellenhinweis hilft uns bei der Überprüfung.