Alternative für Deutschland
Alternative für Deutschland
Rechtspopulistisch
Europe of Sovereign Nations
Fraktion im EU Parlament
Verfassungsfeindliche Ausrichtung
Der deutsche Verfassungsschutz stuft die AfD als gesichert rechtsextrem ein und erkennt Bestrebungen gegen die demokratische Grundordnung.
Die Alternative für Deutschland (AfD), 2013 gegründet, ist eine nationalkonservative bis rechtspopulistische Partei. Der Verfassungsschutz stuft sie seit Mai 2025 als gesichert rechtsextrem ein, was Bestrebungen gegen die freiheitlich-demokratische Grundordnung belegt. Kernthemen der Partei sind die Forderung nach strikter Begrenzung der Migration, eine konservative Gesellschaftspolitik und die Ablehnung von Maßnahmen der Klimapolitik. Die Partei vertritt eine EU-kritische Haltung. Seit 2017 ist die AfD im Bundestag vertreten.
Gründung und Entwicklung der AfD
Gründung und Entwicklung der AfD
Die AfD wurde 2013 von Alexander Gauland, Bernd Lucke und Konrad Adam gegründet. Ursprünglich lag ihr Fokus auf der Kritik an der Euro-Rettungspolitik und der Forderung nach einer geordneten Auflösung der Eurozone. Mit der Zeit verlagerte sich der Schwerpunkt der Partei hin zu Themen wie Migration, Islam und nationaler Identität. 2015 verließen einige Gründungsmitglieder die Partei, da sie mit dem zunehmenden Einfluss des rechten Flügels nicht einverstanden waren. Unter der Führung von Frauke Petry und später Jörg Meuthen entwickelte sich die AfD zu einer rechtspopulistischen Kraft, die in mehreren Landtagen und seit 2017 auch im Bundestag vertreten ist. Seit Mai 2025 wird die Partei vom Verfassungsschutz als gesichert rechtsextrem eingestuft.
Programmatik und politische Positionen
Programmatik und politische Positionen
Die AfD vertritt eine nationalkonservative und rechtspopulistische Programmatik. Sie fordert eine restriktive Migrationspolitik, lehnt den politischen Islam ab und setzt sich für die Bewahrung traditioneller deutscher Kulturwerte ein. Wirtschaftlich positioniert sie sich neoliberal und fordert unter anderem die Abschaffung des Euro in seiner jetzigen Form. In der Europapolitik zeigt sie sich euroskeptisch und plädiert für eine Rückverlagerung von Kompetenzen von der EU auf die Nationalstaaten. Zudem betont die AfD die Bedeutung direkter Demokratie und fordert Volksabstimmungen nach Schweizer Vorbild.
Wahlerfolge und gesellschaftliche Resonanz
Wahlerfolge und gesellschaftliche Resonanz
Seit ihrer Gründung konnte die AfD kontinuierlich Wahlerfolge verzeichnen. Besonders in ostdeutschen Bundesländern wie Sachsen und Thüringen erzielt sie hohe Stimmenanteile und wurde dort bei Landtagswahlen teils stärkste Kraft. Diese Erfolge werden oft als Ausdruck von Protest gegen etablierte Parteien und als Reaktion auf gesellschaftliche Veränderungen interpretiert. Kritiker werfen der AfD vor, rechtsextreme Tendenzen zu fördern und die Gesellschaft zu spalten. Befürworter sehen in ihr eine notwendige Opposition, die Missstände anspricht und alternative Lösungen bietet.
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