Ökologisch-Demokratische Partei
Mitte-rechts
Umwelt & Klima
EPP
Fraktion im EU Parlament
Die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) ist eine deutsche Kleinpartei, die 1981 aus der Ökologiebewegung hervorging. Sie legt ihren Fokus auf Umwelt- und Familienpolitik, Wachstumskritik und die Förderung direkter Demokratie. Die ÖDP lehnt Unternehmensspenden ab und setzt sich für eine nachhaltige Wirtschaftsweise ein. Besonders in Bayern ist sie auf kommunaler Ebene aktiv und konnte 2014 erstmals ein Mandat im Europäischen Parlament erringen.
Entstehung und Entwicklung der ÖDP
Entstehung und Entwicklung der ÖDP
Die ÖDP wurde 1981 gegründet und entstand aus der Ökologiebewegung. Ihr Gründer, Herbert Gruhl, war zuvor Mitglied der CDU und engagierte sich für ökologische Themen. Die Partei positioniert sich als ökologisch-wertkonservativ und versteht sich als wertorientierte Partei der politischen Mitte.
Programmatik und Ziele
Programmatik und Ziele
Die ÖDP setzt sich für eine nachhaltige Wirtschaftsweise ein und lehnt das Wachstumsdogma ab. Sie fordert eine Stärkung der Demokratie durch Volksentscheide auf allen Ebenen und ein Verbot von Unternehmensspenden an Parteien. Zudem engagiert sie sich für den Schutz der Umwelt und eine familienfreundliche Politik.
Politische Erfolge und Präsenz
Politische Erfolge und Präsenz
Die ÖDP ist vor allem in Bayern aktiv, wo sie den Großteil ihrer über 500 kommunalen Mandate hält. Auch in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz ist sie in zahlreichen kommunalen Parlamenten vertreten. 2014 gewann die Partei erstmals ein Mandat bei der Europawahl.
Abgrenzung von Extremismus
Abgrenzung von Extremismus
Die ÖDP wendet sich entschieden gegen jegliche faschistische Tendenzen und verurteilt jede Gewalt gegen ausländische oder jüdische Mitbürgerinnen und Mitbürger oder deren Einrichtungen sowie gegen Minderheiten aufs Schärfste.
Konservativ
Sozial
Markt
Progressiv
Anti-EU
Pro-EU