Tierschutzpartei
Tierschutzpartei
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Tierschutz
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Fraktion im EU Parlament
Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz, bekannt als Tierschutzpartei, wurde 1993 gegründet und setzt sich für Tierschutz, Umweltschutz und soziale Gerechtigkeit ein. Sie fordert unter anderem die Aufnahme von Tierrechten ins Grundgesetz, ein Verbot von Tierversuchen und Massentierhaltung sowie die Förderung pflanzlicher Ernährung. Die Partei ist in allen 16 Bundesländern mit Landesverbänden vertreten und hat seit 2014 kontinuierlich ein Mandat im Europaparlament erlangt.
Gründung und Entwicklung
Gründung und Entwicklung
Die Tierschutzpartei wurde am 13. Februar 1993 von neun Gründungsmitgliedern in Bonn ins Leben gerufen. Ihre Wurzeln liegen in der Tierrechtsbewegung, und sie versteht sich als deren politischer Arm im deutschen Parteiensystem. Seit ihrer Gründung hat sich die Partei von einer Ein-Themen-Partei zu einer Mehr-Themen-Partei entwickelt, die neben dem Tierschutz auch Umwelt- und Menschenschutz in den Fokus stellt.
Programmatik und Ziele
Programmatik und Ziele
Die Tierschutzpartei verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz, der die Einheit von Mensch, Tier und Natur betont. Sie fordert die Aufnahme von Grundrechten für Tiere ins Grundgesetz, ein ausnahmsloses Verbot von Tierversuchen und die Abschaffung der Massentierhaltung. Zudem setzt sie sich für den Umweltschutz, soziale Gerechtigkeit und Frieden ein. Ihr Leitspruch lautet: 'Mitgefühl wählen – Partei ergreifen für Mensch, Umwelt und Tier!'
Struktur und Organisation
Struktur und Organisation
Die Tierschutzpartei ist in allen 16 Bundesländern mit Landesverbänden vertreten und verfügt über verschiedene Unterorganisationen. Der Bundesvorstand besteht aus mehreren Vorsitzenden, Generalsekretär:innen und Beisitzer:innen, die alle ehrenamtlich tätig sind. Die Mitglieder der Partei kommen aus unterschiedlichen Bewegungen, darunter Tierschutz, Umwelt- und Naturschutz sowie Menschenrechts- und Friedensbewegungen.
Wahlergebnisse und Mandate
Wahlergebnisse und Mandate
Bei der Bundestagswahl 2021 erreichte die Tierschutzpartei mit 1,5 % der Stimmen ihr bisher bestes Ergebnis und wurde damit zur stärksten außerparlamentarischen Oppositionskraft in Deutschland. Seit 2014 ist sie kontinuierlich mit einem Mandat im Europaparlament vertreten. Auf kommunaler Ebene engagieren sich Mitglieder der Partei in verschiedenen Stadträten, Gemeinderäten sowie Bezirks- und Kreistagen.
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