Umfrage-Ergebnisse
Informationen zur Umfrage
In der Community Umfrage "Sollten Minijobs abgeschafft werden?" antworteten 13% mit "Komplett abschaffen", 26% mit "Einschränken", 57% mit "Wie bisher" und 4% mit "Weiß nicht".
Die Umfrage wurde unter 2288 Nutzern der PolitPro App im Zeitraum von 11.11.2025-16.11.2025 durchgeführt.
Die Stimmen wurden auf Basis demographischer Angaben der Teilnehmenden unterschiedlich gewichtet, um das Ergebnis repräsentativer zu machen. Das Ergebnis ist ein guter Überblick über die politische Stimmung rund um das Thema, aber nach wissenschaftlichen Standards nicht bevölkerrungsrepräsentativ.
Wie kann ich abstimmen?
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Meinungen und Standpunkte aus der PolitPro Community
Sollten Minijobs abgeschafft werden?
Es sollte alles so bleiben wie es schon ist! Für viele, vor allem junge Leute in Ausbildung und Studium ist es ne tolle Möglichkeit Taschengeld aufzustocken und sich nebenbei nützlich zu machen aufm Arbeitsmarkt.
Minijobs während der Ausbildung und des Studiums? Das ist interessant, denn diejenigen, die sich ständig ablenken lassen, werden später möglicherweise nicht so erfolgreich in ihrem Beruf und Leben sein. Man hört oft, dass sie BAföG beantragen, obwohl das nicht immer der Fall ist. Diejenigen, die ständig kellnern gehen, fühlen sich irgendwann angegriffen, weil sie in ihrer universitären Praxis oder Ausbildung den Anschluss verlieren und nicht das nötige Durchhaltevermögen besitzen.
Neue Sozialversicherungsjobs könnten ähnlich wie Minijobs funktionieren. Sie hätten jedoch den Vorteil, dass durch die Einzahlung in die Sozialversicherungen alle Vorteile eines normalen Jobs bestehen. Dies würde das System entlasten. Man hätte dadurch keine wirklichen Nachteile, da Minijobs ohnehin nur als Übergangslösung gedacht waren.
Sie hätten nur den Vorteil daß der Arbeitgeber mal wieder mehr an Abgaben zu zahlen hat. Das System würde man entlasten wenn man vom Minijob in Teilzeit oder besser in Vollzeit arbeiten würde und nicht so nen Schabernack.
Was für ein Unsinn. Minijobs sind für die Finanzierung eines Studiums sehr wichtig. Wenn es jetzt Abgaben gibt, lohnt es sich nicht mehr, sie zu machen.
Wie kommt man darauf? Beim Minijob betragen die Arbeitgeberabgaben 34%, bei sozialversicherungspflichtige Beschäftigung 20%.
Ich bin für die Option "Einschränken". Minijobs haben sich zwar als flexible Beschäftigungsform etabliert, führen aber oft zu prekären Lebensverhältnissen und Altersarmut. Eine komplette Abschaffung würde viele Menschen in Übergangsphasen oder mit begrenzter Arbeitszeit hart treffen. Aber eine gezielte Einschränkung auf wenige, klar definierte Branchen – etwa Gastronomie oder Reinigung – könnte helfen, Missbrauch zu verhindern und reguläre Beschäftigung zu fördern. Gleichzeitig sollten Übergänge in sozialversicherungspflichtige Jobs erleichtert und besser vergütet werden. So bleibt Flexibilität erhalten, ohne das Fundament des Sozialstaats zu gefährden.
Ich arbeite im Vertrieb einer Lokalzeitung. Wenn es die Möglichkeit des "Minijobs" nicht gäbe, könnten wir den Vertrieb über Zusteller gleich einstellen. Kaum jemand möchte diese Arbeit auf Basis einer sozialversicherten Beschäftigung machen, obwohl es diese Möglichkeit auch gibt. Im Übrigen sind Minijobs rentenversicherungspflichtig. Das bedeutet, Minijobber zahlen Rentenversicherungsbeiträge und erwerben Ansprüche, sofern sie keine Befreiung beantragen.
Ja klar, weil ihr im Wettbewerb mit allen anderen Minijob-Angeboten steht.
Richtig, aber auch was hat das mit der Frage zu tun, ob Minijobs abgeschafft werden sollen?
Minijobs sollten erhalten bleiben, um zum Beispiel Studenten einen einfachen Zuverdienst neben dem Bafög zu ermöglichen. Auch für Menschen, die sich in ihrem Hauptjob nicht ausgelastet fühlen, bieten Minijobs die Möglichkeit, sich etwas dazuzuverdienen.
Viele sind darauf angewiesen, weil die Löhne zu niedrig sind oder das BAföG nicht ausreicht. Das ist eine absolut dumme Idee, aber das ist typisch für die Union.
Minijobs sollten für Schüler bestehen bleiben, aber nicht mehr vom Amt an Arbeitslose vermittelt werden dürfen.
??? Es kann doch jeder für sich entscheiden, wie er wann arbeiten will. Was ist mit Studenten, Schülern, Rentnern die einfach noch ein bißchen was machen wollen. Manche Fragen sind mir ein Rätsel.
Minijobs sind eine sinnvolle Ergänzung des Arbeitsmarkts für viele Anforderungen, die sich dort stellen und die mit Voll- oder Teilzeitstellen nicht abgebildet werden können. Jugendliche, Studenten und Rentner können so in den Arbeitsmarkt hineinschnuppern uund sich was dazuverdienen. Bitte also Finger weg davon!
Minijobs waren nur eine Übergangslösung
Ohne Steuern, aber mit Pflicht für das Sozialsystem.
Dann können sie aber auch gleich Bafög verdoppeln. Ohne Minijob ist das Studium sonst nämlich nicht möglich.
Der Minijob ist für Menschen mit wenig Zeit, Ausbildung, Studium oder familiären Verpflichtungen oft die einzige Möglichkeit, nebenbei Geld zu verdienen. Der Minijob sollte ausgebaut werden, um insbesondere junge Menschen zu motivieren, finanzielle Unabhängigkeit zu erlangen und eigenes Geld ohne staatliche Abgaben oder Steuern zu verdienen. Die hohen Abgaben und unflexiblen Grenzen bei der Krankenkasse und anderen Institutionen machen das Geldverdienen bereits unattraktiv genug.
Denkt doch mal an die Trainer im Fitnessstudio die Kurse geben. Denen wurde die Selbständigkeit aberkannt, jetzt noch Minijob weg, dann wär's das mit Kurstrainern
Ja, klar, weil das bisherige Sozial- und Rentensystem ja so toll ist!
Schon allein Begriffe wie Minijobs sind eine Beleidigung für jeden, der bereits mit 19 Jahren hart in einem Unternehmen während der Ferien gearbeitet hat. Wer Vorururteile hat und nicht persönlich mit anderen darüber spricht, wird sicherlich nicht klüger. Dass du hier nur Hass und Hetze gegenüber Einzelpersonen verbreitest, ist nicht nur "mager".
Für Rentner, Schüler und Studenten soll es ja bleiben