Umfrage: Sollte die Mietpreisbremse auch für möblierte Wohnungen gelten?

Umfrage-Ergebnisse

Informationen zur Umfrage

In der Community Umfrage "Sollte die Mietpreisbremse auch für möblierte Wohnungen gelten?" antworteten 67% mit "Ja", 25% mit "Nein" und 8% mit "Weiß nicht".

Die Umfrage wurde unter 2198 Nutzern der PolitPro App im Zeitraum von 12.11.2025-17.11.2025 durchgeführt.

Die Stimmen wurden auf Basis demographischer Angaben der Teilnehmenden unterschiedlich gewichtet, um das Ergebnis repräsentativer zu machen. Das Ergebnis ist ein guter Überblick über die politische Stimmung rund um das Thema, aber nach wissenschaftlichen Standards nicht bevölkerrungsrepräsentativ.

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Sollte die Mietpreisbremse auch für möblierte Wohnungen gelten?
67%
Ja
25%
Nein
8%
Weiß nicht
Beendet
2198 Teilnehmer

Ergebnisse nach Sympathisanten von Parteien

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Ja
Nein
Toll
97
1
App
92
3
Nice
84
9
Toll
83
13
Partei
80
11
Partei
56
36
Politiker
47
39
Toll
25
67

Meinungen und Standpunkte aus der PolitPro Community

Sollte die Mietpreisbremse auch für möblierte Wohnungen gelten?

Ja

Ja, die Mietpreisbremse sollte auch für möblierte Wohnungen gelten. Gerade hier wird das System oft ausgenutzt, um überhöhte Mieten zu verlangen – mit dem Vorwand, dass ein paar Möbel den Preis rechtfertigen. In Zeiten angespannter Wohnungsmärkte braucht es klare Regeln, die Mieter schützen und Schlupflöcher schließen. Die Mietpreisbremse darf nicht durch Möblierung umgangen werden, sonst verliert sie ihre Wirkung. Wer wirklich hochwertige Ausstattung bietet, kann das transparent und fair abrechnen – aber pauschale Aufschläge ohne Kontrolle sind nicht akzeptabel.

Ja

Natürlich. Durch möblierte Wohnungen versucht man jetzt schon, Wucherpreise zu verlangen. Nur weil man einen Tisch und einen Fernseher hineingestellt hat. Es darf kein Hintertürchen geben.

Weiß nicht

Ich bin kein Freund der Mietpreisbremse. Aber wenn man sie für sinnvoll hält, gibt es keinen Grund, warum sie nicht auch für möblierte Wohnungen gelten soll.

Nein

Die Mietpreisbremse sollte abgeschafft werden, da sie den Ausbau von Wohnraum durch private Vermieter erschwert. Es ist unsinnig, dieses ineffektive Instrument weiter auszudehnen. Die Mietpreisbremse verdeckt nur ein Symptom, löst aber nicht das Problem des unzureichenden Wohnraums. Die Ursachen beginnen bei der unkontrollierten Migration, die Wohnraum benötigt, und reichen über die umfangreichen Mieterrechte, die viele Kleinvermieter davon abhalten, weiterhin zu vermieten, bis hin zur Bürokratie und Steuerlast, die Vermieter tragen müssen. Ich bin selbst Kleinvermieter und habe immer wieder mit diesen Problemen zu kämpfen. Zuletzt hatte ich einen Mieter, der nicht zahlte. Eine Räumungsklage, Schäden an der Wohnung, Anwaltskosten und Mietausfall führten dazu, dass 1,5 Jahresmieten verloren gingen. Da fragt man sich, warum man das überhaupt macht.

Ja

Besser als nichts obv, trotzdem sollte mittlerweile jeder gemerkt haben, dass die Mietpreisbremse nicht ansatzweise genug ist, um dafür zu sorgen, dass das Grundrecht Wohnen für alle erreichbar ist, und erstrecht nicht günstig erreichbar ist

Nein

Die Mietpreisbremse ist ein planwirtschaftliches Instrument und sollte abgeschafft werden, weil sie Probleme nicht löst, sondern nur verschiebt und am Ende verschlimmert. Um mehr günstigen Wohnraum zu schaffen, sollten stattdessen Regulierungen und Steuern reduziert werden, damit es für Besitzer und Bauherren attraktiver wird, Wohnraum zu schaffen oder zu vermieten. Es wird oft nur an die Mieter gedacht, aber die Vermieter, die oft viel Ärger mit Mietern haben, werden kaum berücksichtigt. Die derzeitige Regelung führt dazu, dass immer weniger private Besitzer bereit sind, ihren Wohnraum zu vermieten, da es am Ende kaum etwas einbringt und nur Ärger verursacht.

2 Kommentare
1

Ja klar, die armen Vermieter. Der Gewinn von Vonovia von 3,4 Milliarden ist nichts, da hast du Recht. Es lohnt sich quasi gar nicht, Wohnungen zu vermieten.

0

In welcher Welt lebst du denn? Ich kenne genug Leute, die vermietet haben und es jetzt nicht mehr tun, weil man als Vermieter nur der Dumme ist. Von daher sollte man nicht nur auf einzelne schauen und die Neidkeule schwingen, sondern das Ganze im Blick behalten! Ich denke sogar, dass die aktuelle Politik überhaupt erst dafür sorgt, dass solche Riesenkonzerne entstehen, denn privat will das niemand mehr machen!

Nein

Der Staat soll sich auf das konzentrieren, was in der Marktwirtschaft seine Aufgabe ist: Günstiges Bauen ermöglichen durch weniger Vorschriften, Bürokratieabbau, Förderung des sozialen Wohnungsbaus, Erleichterung zur Ausweisung neuen Baulands. Willkürliche Markteingriffe wie die Mietpreisbremse sollten unterlassen werden. Sie führen nur dazu, dass das Angebot zurückgeht und die Mieten langfristig noch weiter steigen.

Ja

Möblierte Wohnungen sollte es gar nicht geben, oder nur in Absprache mit dem Mieter. Wenn dieser damit einverstanden ist.

Nein

Die sozialistische Mietpreisbremse sollte ersatzlos gestrichen werden. Die Mieten werden sinken, wenn endlich Bauhemmnisse abgebaut werden. Alles andere verschärft die Situation. Offenbar wurden die "Erfolge" einer Mietpreisbremse in der DDR oder Kuba erfolgreich ignoriert.

1 Kommentare
1

In Deutschland sind aktuell über 400 000 bauprojekte bewilligt werden aber trotzdem nicht gebaut. Wie soll dein Abbau der Baumhemmnisse da wirken?

Nein

Es gibt keine überhöhte mieten. Soziale Wohnung ist Angelegenheit vom Staat. Warum jemanden denkt, das jemanden Muss ihm ein Sozialstaat gewährleisten. Ich habe dafür gearbeitet und alle Steuer bezahlt und bezahle weiter von meinen Einkünften und jetzt jemanden möchtet mir erzählen was kostet meine Zeit und arbeit

Nein

Sie soll gar nicht gelten. Sie ist kontraproduktiv, da sie Neubau verhindert.

Weiß nicht

Die ganze Bremse ist sozialistischer Unfug.

Kontext und Infos

🏠 SPD-Ministerin will Mieter stärker schützen

Bundesbauministerin Verena Hubertz geht in die Offensive gegen explodierende Mieten. Die SPD-Politikerin hat angekündigt, stärker gegen sogenannten Mietwucher vorzugehen und dabei zwei besonders problematische Bereiche ins Visier zu nehmen: Indexmieten, die automatisch mit der Inflation steigen, und möblierte Wohnungen, die oft zu Mondpreisen vermietet werden. Damit reagiert Hubertz auf eine der größten Sorgen von Millionen Deutschen – die Frage, wie sie sich ihre Wohnung noch leisten können.

📊 Indexmieten und Möbliertes im Fokus

Die geplante Regulierung zielt auf zwei Praktiken ab, die Mieter besonders hart treffen. Indexmieten koppeln die Mieterhöhung direkt an den Preisindex und entziehen sich damit teilweise der bisherigen Kontrolle. Möblierte Wohnungen werden häufig als Schlupfloch genutzt, um höhere Mieten zu rechtfertigen – obwohl die Möbel oft billig sind. Hubertz' Ansatz signalisiert: Der Staat will nicht länger zuschauen, wie Vermieter die Wohnungsknappheit ausnutzen. Die Maßnahmen könnten bedeuten, dass künftig strengere Grenzen für Mieterhöhungen gelten.

⚖️ Neuer Kurs in der Wohnungspolitik

Mit ihrem Vorstoß positioniert sich Hubertz klar auf der Seite der Mieter – ein Signal an die Wähler, dass die SPD das Wohnungsproblem ernst nimmt. Allerdings dürfte die Bauministerin Widerstand von Vermietern und der Immobilienwirtschaft erwarten, die vor zu strikten Regulierungen warnen. Die kommenden Wochen werden zeigen, wie konkret die Pläne werden und ob Hubertz die nötige politische Unterstützung für ihre Maßnahmen erhält. Es geht um nichts weniger als die Frage, wer von explodierenden Mieten profitiert – und wer dafür zahlt.
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