Umfrage: Soll der Bund die steigenden Sicherheitskosten für Weihnachtsmärkte übernehmen?

Umfrage-Ergebnisse

Informationen zur Umfrage

In der Community Umfrage "Soll der Bund die steigenden Sicherheitskosten für Weihnachtsmärkte übernehmen?" antworteten 70% mit "Ja", 24% mit "Nein" und 7% mit "Weiß nicht".

Die Umfrage wurde unter 2334 Nutzern der PolitPro App im Zeitraum von 14.11.2025-19.11.2025 durchgeführt.

Die Stimmen wurden auf Basis demographischer Angaben der Teilnehmenden unterschiedlich gewichtet, um das Ergebnis repräsentativer zu machen. Das Ergebnis ist ein guter Überblick über die politische Stimmung rund um das Thema, aber nach wissenschaftlichen Standards nicht bevölkerrungsrepräsentativ.

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Soll der Bund die steigenden Sicherheitskosten für Weihnachtsmärkte übernehmen?
70%
Ja
24%
Nein
7%
Weiß nicht
Beendet
2334 Teilnehmer

Ergebnisse nach Sympathisanten von Parteien

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Ja
Nein
Super
78
18
Politik
74
25
PolitPro
64
22
App
63
31
Super
61
38
Partei
59
36
Politik
58
30
Super
56
36

Meinungen und Standpunkte aus der PolitPro Community

Soll der Bund die steigenden Sicherheitskosten für Weihnachtsmärkte übernehmen?

Ja

Wer bestellt, muss die Rechnung bezahlen. So einfach solllte das sein. Die Magdeburger haben sicher kaum Mitspracherechte gehabt, wer und wieviele zu ihnen kommen. Nun sollen sie die Zeche zahlen? Wohl kaum..

Ja

Ja, der Staat hat die Pflicht für Sicherheit zu sorgen. Wenn der Staat meint, dass es nötig ist, für unsere Sicherheit kostenintensiv das Militär hochzurüsten, dann muss das auch für solche Dinge gelten.

Nein

Der Bund hat kein Geld. Es würde also aus Steuern und Abgaben finanziert werden. Daher sage ich nein. Die Weihnachtsmarktbesucher sollten direkt an den Kosten beteiligt werden über Eintrittskarten. Dann ist es gerechter, da nur die die Kosten tragen, die es auch nutzen. Außerdem kommt es dann auch in den Köpfen der Menschen an, dass dieses Geld inzwischen leider benötigt wird.

Ja

Die Pflicht der Regierung besteht darin, Bedrohungen zu beseitigen. Wenn das nicht gelingt, sollte sie zumindest den Schutz vor diesen Bedrohungen gewährleisten. Warum sollten die Bürger darunter leiden? Schließlich zahlen alle ohnehin Steuern dafür.

Ja

Ja, der Bund sollte die steigenden Sicherheitskosten für Weihnachtsmärkte übernehmen. Terrorabwehr ist eine staatliche Aufgabe und nicht die Verantwortung einzelner Städte oder Veranstalter. Kommunen sind durch die hohen Anforderungen finanziell überlastet, obwohl sie keinen Einfluss auf die Bedrohungslage haben. Gerade nach Anschlägen wie in Magdeburg ist klar: Sicherheit muss bundesweit gewährleistet werden. Wenn der Bund zahlt, entlastet das die Kommunen und sorgt dafür, dass Weihnachtsmärkte weiterhin stattfinden können – sicher und für alle zugänglich.

Ja

Der Bund sollte auch mal etwas zahlen. Die Kommunen sind pleite und können keine freiwilligen Leistungen wie Schwimmbäder oder den öffentlichen Nahverkehr mehr anbieten. Es ist wichtig, dass der Bund die Kommunen finanziell unterstützt, damit diese wichtige Dienstleistungen aufrechterhalten können. Ohne diese Unterstützung könnten viele Angebote für die Bürger wegfallen.

Ja

Ich denke, in diesem Fall ist die Gesetzeslage eindeutig: Terrorabwehr ist Aufgabe des Staates, also sollte er die Kosten für den erhöhten Sicherheitsaufwand übernehmen. Es ist vielleicht notwendig, das ein wenig einzugrenzen, beispielsweise für Gemeinden ab 10.000 Einwohner.

Ja

Für viele Menschen in diesem Land gehört der Besuch eines Weihnachtsmarkt einfach dazu. Deshalb sollte sich der Bund an den Kosten beteiligen. Grundsätzlich sollte man sich aber fragen, ob es diese Sicherheitsmaßnahmen wirklich braucht. Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass etwas passiert?

Ja

Der Staat ist dafür verantwortlich, die Weihnachtsmärkte zu schützen. Deshalb sollte er auch die Kosten dafür übernehmen.

Ja

Ja, natürlich sollte der Bund sich um die Sicherheit der Bevölkerung kümmern. Wir müssen der Polizei endlich mehr Freiheiten geben, aber auch klare Regeln festlegen, damit alles fair abläuft.

Nein

Terrorabwehr ist Sache des Staates aber Weihnachtsmärkte werden nicht nur von Terroristen bedroht. Sowohl die Entscheidung ob und welche Weihnachtsmärkte durchgeführt werden als auch die jeweiligen Sicherheitskonzepte sind Sache der Kommunen. Der Grundsatz "wer bestellt bezahlt" gilt hier eben mal zulasten der Kommunen. Wenn sich Bund und Länder in anderen Fragen an diesen Grundsatz halten würden, hätten die Kommunen auch das Geld für die Sicherheitsmaßnahmen.

Nein

Nein! Das sind reine Image-Veranstaltungen der Kommunen! Wenn eine Kostenbeteiligung erfolgt, dann durch das jeweilige Bundesland. Man kann nicht jedes "Dorf" unterstützen! Es handelt sich um Tourismus- und Traditions-Events!

Nein

Der Bund sollte die Kosten für die Verminderung der Anschlagsgefahr tragen. Das hieße aber, daß man die Sicherheitsbehörden nicht mehr vorrangig nach Facebook-Posts fahnden lassen müßte.

Nein

Nein. Der Staat sollte endlich die Grenzen effektiv schützen und ausreisepflichtige Personen sowie Straftäter abschieben.

Ja

Der Grund für die Unsicherheitslage wurde auf Bundesebene geschaffen. Warum sollten andere nun die Kosten dafür tragen?

Nein

Auf keinen Fall. Die Menschen sollen das Ergebnis ihres Wahlverhaltens der letzten 25 Jahre zu spüren bekommen. Die Kommune hat kein Geld für Hochsicherheitsweihnachtsmärkte? Tja, dann gibt es eben keinen Weihnachtsmarkt – so einfach. 🤷🏻‍♂️

Ja

Natürlich - der Bundespolitik haben wir das zu verdanken. Also muss sie nun auch die Konsequenzen tragen.

Nein

Nein. Wer zieht finanziellen Nutzen aus den Weihnachtsmärkten denn? Damit wäre die Antwort bereits begründet???

Nein

Die Sicherheitsauflagen müssen auf ein gesundes Maß reduziert werden. Security an jeder Ecke killt die Weihnachtsstimmung. Es kann überhaupt nicht sein, dass wir uns unsere Bräuche von ein paar verrückten Islamisten kaputt machen lassen. Der Bund kann die potenzielle Attentäter härter anpacken und aus dem Land werfen. Immer alles mit Geld zu lösen funktioniert nicht.

Ja

Kurz gesagt, Ja der Bund muss das übernehmen. 2015 hat Merkel niemanden gefragt, ob die Bevölkerung damit einverstanden ist, die Grenzen für alles und jeden zu öffnen. Bis heute sind dutzende Personen, die Straftäter waren oder zu Straftätern wurden aus genau den Ländern, in denen es keine Rechtsordnung wie bei uns gibt eingereist. Es finden unzählige Delikte durch bestimmten Nationalitäten statt. Allein aufgrund der Vorfälle im letzten Jahr hat der Bund die Verantwortung auch für die Sicherung der Weihnachtsmärkte zu sorgen. Der Weihnachtsmarkt gehört zur deutschen Kultur, also muss die Sicherung auch durch den deutsxhen Staat gewährleistet werden, ohne das der Besucher noch extra was drauf zahlen muss.

Ja

Der Bund hat die Sicherheitslage auf den weihnachtsmärkten durch seine Einwanderungspolitik verursacht. Deshalb muss er auch Maßnahmen, die diese Lage versuchen zu entschärfen, auch vollumfänglich tragen.

Ja

Natürlich, er hat sie verursacht. 🤡

Ja

Selbstverständlich muss der Bund für die Kosten aufkommen. Die Gefährdungslage in Deutschland resultiert aus einer völlig fehlgeleiteten Migrations, Sicherheits und Außenpolitik der letzten Jahrzehnte. Genau diese Politik ist erstens dafür verantwortlich, das überhaupt solche Maßnahmen ergriffen werden müssen und zweitens, die Städte und Gemeinden durch die Lasten dieser Fehlentwicklung kollabieren und weder Geld haben um die Öffentlichen Mülleimer regelmäßig zu leeren, geschweige denn einen Weihnachtsmarkt als Festungsanlage umzugestalten.

Ja

Momentan ist es eine allgemeine Sicherheitsfrage. Daher sollte der Bund die Kosten dafür übernehmen. Dies kann sich aber wieder ändern.

Ja

Ja, der Staat hat das verursacht! Also sollte er auch die Kosten übernehmen. Bis jetzt zahlen die Bürger dafür.

Nein

Als Bundesbeamter oder Bundesbeamtin fühlt man sich durch solche Aussagen diskriminiert. Absichtliches, gezieltes Krankwerden nach dem Weihnachtsmarkt ist das Letzte. Dann darauf zu pochen, dass der Bund dies über angebliche Steuerrücklagen finanziert, ist unangebracht. Nicht nur ich fühle mich dadurch diskriminiert.

Kontext und Infos

🎄 Weihnachtsmärkte werden zur Sicherheitsbaustelle

Der Deutsche Städtetag schlägt Alarm: Die Sicherheitskosten für Weihnachtsmärkte sind in den letzten Jahren massiv gestiegen. Hauptgeschäftsführer Christian Schuchardt kritisiert, dass Städte und Veranstalter allein für die Terrorabwehr aufkommen müssen – obwohl das eigentlich eine staatliche Aufgabe sein sollte. Die Anforderungen an Sicherheitskonzepte seien deutlich höher als früher, was Kommunen vor enorme finanzielle Herausforderungen stellt.

⚠️ Magdeburg zeigt die neue Realität

Der Anschlag auf den Magdeburger Weihnachtsmarkt vor einem Jahr prägt die aktuelle Sicherheitsdebatte. Ein Mann war damals mit einem Auto über den Markt gefahren, tötete sechs Menschen und verletzte über 300. Jetzt musste die Stadt ihre Sicherheitsmaßnahmen überarbeiten, bevor der Markt am 20. November öffnen darf. Die Oberbürgermeisterin kündigte verstärkte Kontrollen und nächtliche Arbeiten an, um das Risiko zu minimieren.

💰 Bund und Länder sollen zahlen

Der Städtetag fordert klar: Terrorabwehr ist keine kommunale Aufgabe. Bund und Länder müssen die Finanzierung von Sicherheitsmaßnahmen übernehmen. Ein Berliner Verwaltungsgericht hat bereits geurteilt, dass Terrorabwehr Staatsaufgabe ist – allerdings gilt das Urteil bisher nur für die Hauptstadt. Der Städtetag will diese Regelung bundesweit durchsetzen und die Kommunen von dieser Last befreien.
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