Umfrage in der PolitPro Community

Ergebnisse der Abstimmung und Kommentare aus der Community

Ergebnisse

Bundesweite Volksentscheide halte ich für...

nicht sinnvoll
sinnvoll
20%
12%
19%
48%

Kommentare

0 PolitPro Nutzer
Schon wieder schlecht gestellte Frage. In Einzelfällen ist das gut, wenn der Sachverhalt nicht zu komplex ist, aber im Allgemeinen wäre das fatal! Die meisten Bürger haben Null Ahnung, wieviel Dinge bei einer Entscheidung eine Rolle spielen und teils fatale Konsequenzen bei falschen Entscheidungen auf internationaler Ebene hätten. Leider schaut das Volk lieber Trash im TV, als sich politisch zu bilden und zu informieren. Traurig aber wahr.
1 PolitPro Nutzer
Genau so sehe ich das auch. Die meisten Themen sind einfach so komplex das man erstmal die Zeit/Lust haben müsste sich vernünftig mit einem Sachverhalt zu beschäftigen.
2 PolitPro Nutzer
Das ist der Grund warum Diebasis von Grund auf nicht funktioniert
3 PolitPro Nutzer
Gut gesprochen. Wir sehen das beim brexit, was für Probleme kommen können, die wir nicht wollen. Glaube mit das größte Problem ist die "träge Masse", die einfach nur leben und sich nicht um Politik kümmern will. Sehe das ja im Umfeld. Großteil geht nur wählen, "weil man es ja muss". Viele, die nicht wählen gehen, tun das rein aus Desinteresse nicht. Das wäre für Volksentscheide ein Problem, unter Umständen.
0 PolitPro Nutzer
Volksentscheide sind an sich eine gutes Konzept um die Demokratie näher an den Menschen zu bringen. Jedoch halte ich es für unverantwortlich in allen Themenbereichen durch Volksentscheide das teils zu ungebildete Volk über zu komplexe Sachverhältnisse entscheiden zu lassen.
1 PolitPro Nutzer
Ich bin mir nicht sicher ob das dumme Volk so viel schlechter Abschneiden würde als z.B. Scheuer mit seiner Autobahnmaut.
0 PolitPro Nutzer
Öffnet Populisten leider Tür und Tor ... Deshalb nicht sinnvoll ...
1 PolitPro Nutzer
Wenn die Wahlbeteiligung zu niedrig ist, dann stimmt das leider, aber grundsätzlich wäre es im Wortsinne demokratischer.
0 PolitPro Nutzer
Wer glaubt, dass die Leute mehrheitlich nicht fähig wären, eine informierte Entscheidung zu treffen, könnte mit dem selben Argument auch die Wahlen und unsere gesamte Demokratie abschaffen. Ich denke, dass wir Volksentscheide brauchen, um sicherzustellen, dass die notwendigen Punkte aus den Parteiprogrammen auch wirklich umgesetzt werden.
1 PolitPro Nutzer
Es gibt allerdings einen unterschied zwischen regulären Wahlen und Volksentscheidungen, bei Wahlen werden Stellvertreter bestimmt, welche im besten Fall gute Berater haben und für ihre Wähler stimmen (leider eine Utopi aktuell). Ca. 700 Menschen auf einen geeigneten Wissensstand zu bekommen ist einfacher als 60 Millionen Wahlberechtigte.
0 PolitPro Nutzer
Nein, zwischen Wahlen und Volksentscheiden gibt es keinen Unterschied. Ob ich wähle, wer die nächsten vier Jahre regiert oder wähle, ob Deutschland in der EU bleibt, kommt doch auf dasselbe hinaus. Wenn man nicht davon ausgeht, dass die Leute sich nicht inhaltlich mit den Themen auseinander setzen, bringen auch Wahlen nichts, da die Leute dann auch nicht nach Inhalten wählen.
2 PolitPro Nutzer
@0 es geht ja noch nicht mal um das nicht wollen. Um über den EU Austritt entscheiden zu können muss man sich erst mal allumfassend darüber informieren. Wissen Sie was das für ein zeitlicher Aufwand wäre wenn jeder Bürger sich tatsächlich mit dem Thema auseinandersetzen würde? Ich bin mir sicher dass die meisten überhaupt keine Lust haben sich mit diesem Thema so auseinander zu setzen, um sich überhaupt eine fundierte Meinung dazu bilden zu können.
0 PolitPro Nutzer
@2 Dann sollen sie es eben lassen, wenn sie sich nicht damit beschäftigen wollen. Und ich schreibe ganz bewusst "wollen", da ich aus persönlicher Erfahrung weiß, dass man sich über politische Themen auch neben einem fulltimejob informieren kann. Und wenn die Leute Ende derart starke Abneigung gegenüber der Demokratie haben, dass sie jede Partizipation ablehnen, so sollten wir uns vielleicht wirklich Gedanken über dieses System machen.
1 PolitPro Nutzer
@0 Ich verstehe was Sie meinen, in einer idealen Welt in der jeder das nötige Wissen bereitgestellt bekommt und dieses auch aneignet wäre die diekrekte Demokratie ein Segen. Aber da dies leider nicht der Fall ist, benötigen wir eine Zwischenstufe (Parlamentarier), welche diese Aufgabe übernehmen sollten. Dem letzten Satz kann ich nur zustimmen, das aktuelle System lässt eine direkte Einflussnahme meiner Meinung nach nicht zu. Es bedarf Änderungen auf allen Ebenen.
3 PolitPro Nutzer
Ich bin recht froh, wenn nur richtungsweisende Entscheidungen per Volksentscheid abgestimmt werden. Schon bei Wahlen selbst verwende ich viel Zeit, um Partei Programme der für mich in Frage kommenden Parteien zu sichten, mit videos von Reden meiner potentiellen Direktkandidaten zu suchen etc. Das mache ich, damit eben mein Vertreter im Idealfall in meinem Sinne abstimmt und ich nicht in allen Bereichen Experte werden muss. Grungehalt, Austritt EU, sowas per Entscheid
0 PolitPro Nutzer
Das Volk ist großteils ungebildet und kurzsichtig. Ich will den Bäcker, Bauarbeiter oder auch einfache Lehrer nicht über hochkomplexe teils transatlantische Sachverhalte entscheiden lassen. Ganz zu schweigen davon das vor allem populisten davon profitieren. Nein danke, Volksentscheide auf Bundesebene sind vollkommen ungeeignet.
1 PolitPro Nutzer
Bäcker*innen, Bauarbeiter*innen und "einfache" Lehrer*innen sind also grundsätzlich ungebildet? Ich bin Tierpflegerin, damit würden Sie mich sicherlich auch in der Kategorie der Ungebildeten einordnen. Ich beschäftige mich viel mit politischen und gesellschaftlichen Themen und habe einen hohen Bildungsabschluss, das kann ich auch über viele andere Menschen in diesen Berufen sagen. Die Wahl eines Berufs hat viel mehr Hintergründe als nur die Vorbildung und die Weitsichtigkeit.
0 PolitPro Nutzer
Es geht mir nicht darum Menschen schlecht zu machen. Aber es ist ein Fakt das der absolute Großteil der Bevölkerung, insbesondere der teil mit niedrigen Bildungsabschlüssen, keine ahnung von Wirtschaftlichen Zusammenhängen oder möglichen Technologien haben. Wie oft höre ich in solchen Diskussionen wasserstoff und efuels bspw. Totaler Schwachsinn, aber es wird nie weiter gelesen als bis zu Überschrift.
0 PolitPro Nutzer
Selbst ich, als sehr sehr gut informierte Bürger der täglich unfassbar viel liest, auch wissenschaftliche Publikationen, habe selbst nicht genug Wissen um die großen Themen auch nur im Ansatz vollständig verstehen zu können. Das überlasse ich lieber den jeweiligen fachexperten und versuche so durch den wissenschaftlichen diskurs eine fundierte Meinung zu bilden. Das mach vllt ein einstelliger % Teil der Bevölkerung.
2 PolitPro Nutzer
@0 Ihr Kommentar ist schon ein starkes Stück. Da lassen Sie sich hier über den Bildungsstand Ihrer Mitmenschen aus, ohne dabei auch nur einen Satz ohne Rechtschreibfehler zu formulieren. Entweder ist das grenzenlose Selbstüberschätzung oder eine sehr geschickte Strategie, Ihre These zu untermauern.
0 PolitPro Nutzer
Das ist keine selbstüberschätzung. Nur lässt es sich am Handy im Stress nicht gut tippen. Und ich verschwenden keine Zeit und bei einem Kommentar eine Rechtschreib oder grammatik Korrektur zu machen 😂 und wenn sie lesen würden, wüssten sie das ich mich mit einbeziehe. Mal abgesehen davon das grammatik und Rechtschreibung wenig mit wissenschaftlichen und gesamtwirtschaftlichen zusammenhängen zu tun hat.
2 PolitPro Nutzer
@0 Eine korrekte Rechtschreibung und Grammatik ermöglicht aber ein sinnerfassendes lesen und macht wissenschaftliche Beiträge verständlich. Gerade bei komplexen Themen scheint das demzufolge angebracht. Und ich rede gerade nicht davon, dass man am Handy mal einen falschen Buchstaben erwischt oder die Autokorrektur einem einen Streich spielt.
0 PolitPro Nutzer
Ich aber schon. Und da ich schon mehrere sehr gut benotete wissenschaftliche Arbeiten verfasst habe scheint das auch zu funktionieren. Nur juckt mich das im Netzt nicht. Vorallem weil es grade um nichts komplexes geht.
0 PolitPro Nutzer
Nach den Bürgerentscheiden in Bonn zu den Schwimmbädern bin ich gegen direkte Demokratie. Alleine bei so einer unwichtigen Wahl gab es von allen Seiten Manipulation und Lügen.
0 PolitPro Nutzer
Je weiter sich die Parteien vom Volk entfernen, desto mehr Bürgerbeteiligung und Volksentscheide muss es geben. Sonst regiert nicht mehr das Volk, sondern Oligarchien, wie wir es meines Erachtens nach so langer Regierung einer Partei schon haben. Klares Indiz ist die massive Korruptionkultur im Bundestag. Es ist nicht zu fassen, dass diese Leute, die mal den Amtseid geleistet haben, immernoch seelenruhig im Bundestag sitzen und 175000€ Jahresgehalt beziehen.
0 PolitPro Nutzer
Volksentscheide auf Landesebene sind gang und gäbe. Warum nicht auch auf Bundesebene?
0 PolitPro Nutzer
Volksentscheide sind in der Theorie gut, in der Praxis erleben wir immer wieder wie gefährlich sie sind. Beispiel Schweiz: Dort gibt es andauernd Volksentscheide. Es hat aber niemand die Zeit sich andauernd mit einem Thema so sehr zu beschäftigen, dass man sich eine fundierte Meinung dazu bilden kann. Was bedeutet das? Die Beteiligung bei Volksentscheiden in der Schweiz liegt fast immer bei unter 50%, häufig im Bereich zwischen 30 und 40%. (1/2)
0 PolitPro Nutzer
Das hat m.M.n. wenig mit Demokratie zu tun, wenn nichtmal die Hälfte abstimmt. Das nächste Problem sehen wir anhand des Brexit-Ref. Dort war es so, dass vor allem Reiche die Möglichkeit hatten ihre Meinung groß zu verbreiten. Auf Titelseiten in Zeitungen oder als Werbungen oder oder oder. Die Oberschicht hat so also einen hohen Einfluss auf die Meinungsfindung der Bürger
0 PolitPro Nutzer
Nicht sinnvoll, da sie den Populisten eine Basis legen, die Demokratie aus den Angeln zu heben
0 PolitPro Nutzer
Einheitlich bundesweit funktioniert es nicht, da z.B. Bayern ganz andere andere Anforderungen als Schleswig-Holstein hat. Daher macht es eben keinen Sinn.
1 PolitPro Nutzer
Es geht um bundesweite Volksentscheide, also entsprechend um Bundesgesetze. Mir wäre neu, dass die Bundesländer unterschiedlichen Bundesgesetzen unterliegen würden.
0 PolitPro Nutzer
Nur bei essentiellen Themen wie der Homo-Ehe oder Ähnliches. Ansonsten nicht.
1 PolitPro Nutzer
Minderheitenrechte sollten niemals Bestandteil der direkten Demokratie sein. Bei der Ehe-Öffnung lief es in Irland und bald hoffentlich in der Schweiz gut, aber darauf zu hoffen, dass die Minderheit nicht verachtet wird von der Mehrheitsgesellschaft halte ich für nicht tragbar.
0 PolitPro Nutzer
Genauso gut hätten Parlamentarier dagegen stimmen können
0 PolitPro Nutzer
Die Politik sollte sich stärker am Volk orientiern, im Parlament sitzt für mich aktuell keine Volksvertretung, sondern nur ein Hühnerhaufen, der an kompromisslosigkeit nicht zu überbieten ist.
0 PolitPro Nutzer
Das Einführen von Planungszellen wäre an dieser Stelle sinnvoller, da diese neue Impulse hervorbringen können, ohne direkt bindent sein zu müssen. Komplexe Fragen, welche es auf Bundesebene gibt, lassen sich meist nicht mit "ja" oder "nein" beantworten.
1 PolitPro Nutzer
Das halte ich für sinnvoll! Keine verbindlichen Entscheidungen, aber verbindliche Beratung. Solche Planungszellen sollten immer beachtet werden müssen.
0 PolitPro Nutzer
Die aktuelle wahlbeteiligung zeigt leider, dass zuerst das Volk wieder mehr ins alltägliche politische Geschäft eingebunden werden muss. Denn politische Entscheidungen erfordern Partizipation, aber auch wissen zur Entscheidungsfindung
1 PolitPro Nutzer
Mitwirkung und stärkere Einbindung ist richtig. Aber Volksentscheide stärken populisten.