Umfrage in der PolitPro Community

Ergebnisse der Abstimmung und Kommentare aus der Community

Ergebnisse

Das Auslaufen der epidemischen Lage Ende November halte ich für...

nicht sinnvoll
sinnvoll
33%
17%
14%
36%

Kommentare

0 PolitPro Nutzer
Nichts wird den Herbst / Winter 2021 vom Herbst / Winter 2022 oder 2023 unterscheiden. Das Virus bleibt. Die Impfquote ist hoch. Kinder und Jugendliche keine Risikogruppen. Wenn Ü60 sich nicht impfen lassen ist das absolute Eigenverantwortung. Also wieder vollständige Normalität herstellen.
1 PolitPro Nutzer
Wer kann, sich aber trotzdem nicht Impfen lässt ist tatsächlich selbst schuld. Die Quote ist aber noch nicht hoch genug, sodass die Ungeimpften unnötig viel Kapazität im Gesundheitssystem binden. Kapazität die dann zB Ihnen im Ernstfall nicht oder nur eingeschränkt zur Verfügung steht. Deswegen finde ich, sollten die Maßnahmen zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht vollständig aufgehoben werden.
2 PolitPro Nutzer
Das mag vielleicht alles sein. Aber wie viele Menschen auch von den Geimpften beanspruchen unnötig das Gesundheitssystem. Rauchen, Alkohol, Drogen usw. Das alles belastet das Gesundheitssystem. Sogar aufgrund des fehlenden Personals manche Influenza Jahre. Bitte hört auf die Schuld auf eine Gruppe zu schieben. Es sind auch Leute an der Impfung gestorben. Ja es sind wenige aber es gibt sie. Ich will die Impfung niemanden empfehlen oder absprechen muss jeder selbst wiss
1 PolitPro Nutzer
Ich stimme Ihnen zu, dass bei einer gesünderen Lenenshaltung des Durchschnittsdeutschen das Gesundheitssystem grundsätzlich deutlich weniger belastet wäre. Hier müsste sich eigentlich dringend etwas ändern. C19 bringt jetzt das fast volle Fass halt zum überlaufen und hier sind die Ungeimpften nunmal ein signifikant höheres Risiko, da eine Impfung die Infektionsrate, Symptome und Hospitalisierung deutlich senkt. Irgendwann wird sich jeder infizieren. Impfung ist daher Win-Win.
2 PolitPro Nutzer
Ich gebe ihnen da sogar recht. Ich sehe das Problem eher aus einer ethischen Perspektive. Stellen Durchsicht vor sie raten jemand die Impfung ab und dieser stirbt an Corona. Dann machen sie sich wahrscheinlich ewig Vorwürfe. Aber genauso ist es umgekehrt wenn jemand zur Impfung gedrängt wird und dieser verstirbt ist genauso bescheuert. Und das könnte man bei einer Masse von 30% der Bevölkerung nicht ausschließen. Lasst die Menschen selbst entscheiden
1 PolitPro Nutzer
Eine grundsätzlich gut vertretbare Einstellung,kann ich nachvollziehen. Bei mir kommt halt noch die Einschätzung hinzu, dass sich früher oder später jeder entweder geimpft oder infiziert haben wird (mit Pech auch beides). Beim deutlich geringeren Risiko einer Impfung im Vergleich zum Virus verstehe ich einfach die Ablehnung der Impfung nicht. Ja ich kann Pech haben und bei der Impfung passiert etwas, aber sich anzustecken mit gefährlichen Symptomen ist viel wahrscheinlicher.
2 PolitPro Nutzer
Das Problem sind doch eher die 15% der über 65 jährigen die sich nicht impfen lassen. Es ist doch klar das sehr viele junge Menschen bei einer Todesrate von U30 von ca. 130 Toten von 94.000 Toten insgesamt in Deutschland eher abgeneigt sind. Und auch emotional verständlich. Aber die restlichen +40 jährigen müsste man überreden, aber bitte nicht zwingen. Letztendlich sollte jeder selbst über sein Leben bestimmen.
1 PolitPro Nutzer
Jap, die älteren sind die Hauptrisikogruppe und höchste Belastung. Eine hohe Inzidenz bei den jüngere verursacht zwar vergleichsweise sehr wenig Schaden, springt jedoch irgendwann auch auf die älteren über, bei denen die nötige Impfquote zur (relativ) gefahrlosen Öffnung noch nicht erreicht wurde. Viele jüngere müssen hier also auffangen, was wenige ältere einfach verhindern könnten.
1 PolitPro Nutzer
Es besteht zwar auch bei jüngeren eine höhere Gefahr als bei vielen anderen Krankheiten, aber nicht so hoch, dass das Gesundheitssystem damit nicht klar kommen würde.
2 PolitPro Nutzer
Glauben sie mir ich bin Mitte 20 und ein Kumpel von mir hat sich gegen seine Überzeugung impfen lassen damit er bei Tests keine Kosten an der Uni hat. Seitdem hat er Panikattacken. Ich möchte sowas nicht bei meiner Altersgruppe. Entweder man macht es aus Überzeugung oder gar nicht.
0 PolitPro Nutzer
Etwas ungewohnt aber es braucht auch bald ein Ende. Man sollte weiterhin freiwillig Maske tragen, aber sonst befürworte ich es voll.
1 PolitPro Nutzer
Besteht für Geimpfte außer Maske tragen derzeit noch eine Einschränkung? Mit Impfausweis darf man doch bereits alles tun, oder irre ich mich da?
0 PolitPro Nutzer
Ja nur für Geimpfte. Aber für die Ungeimpften?
1 PolitPro Nutzer
Die Stellen in meinen Augen weiterhin eine Gefahr für die Allgemeinheit und vor allem für die Risikogruppen dar. Nicht nur durch die Verbreitung des Virus sondern auch durch Belegung von Krankenhaus-Plätzen und ähnlichen Ressourcen. Ich halte es daher für angemessen hier weiterhin Beschränkungen aufrecht zu erhalten.
2 PolitPro Nutzer
@1 das sehe ich anders. Die Risikogruppen sind zu 90% geimpft und auch ein Großteil der "normalen" Bevölkerung, was die Gefahr von Überlastungen weit genug bannen sollte. Man muss sich bei diesen Maßnahmen immer vor Augen halten, dass es sich zum Teil um Grundrechte handelt. Also kein Privileg, das man sich verdienen muss. Diese einzuschränken, bedarf immer ein sehr guten Begründung.
1 PolitPro Nutzer
Ich war überrascht, dass selbst zur Hochzeit der Pandemie die COVID-Patienten nur einen Teil der Intensivbetten (24%) belegt haben. Noch überraschter allerdings, dass dieser Bereich des Gesundheitssystem bereits vor C19 nahe des Limits gefahren ist. Der tatsächliche Spielraum den wir haben ist deutlich kleiner als ich dachte, was mMn an jahrelangen Verfehlungen in Politik und Management liegt. Wären wir hier besser aufgestellt, könnte man jetzt ohne Probleme alles öffnen.
1 PolitPro Nutzer
Soweit ich verstehe ist die Lage inzwischen deutlich besser, weswegen auch bereits viele Einschränkungen gefallen sind, aber noch nicht gut genug um tatsächlich alles aufheben zu können. Mit den 3.Impfungen und noch ein paar Prozent weniger Ungeimpften könnte es aber funktionieren. Wir sind nicht mehr weit weg, aber halt auch noch nicht ganz da.
2 PolitPro Nutzer
Knapp 23% der dauerhaft verfügbaren Intensivbetten waren in der Spitzenwoche mit C19 Patienten belegt. Inklusive der verfügbaren Notreserve waren es knapp 17%. Dies war in der gesamten Coronazeit jedoch lediglich in einer Meldewoche so. Davor und danach lagen die Zahlen immer darunter. Und zu keiner Zeit waren die ITS zu mehr als 75% belegt. Dies jedoch kann, ob der Impfquote, nicht mehr passieren.
2 PolitPro Nutzer
Es stimmt wohl, dass die Arbeitsbedingungen auf ITS sehr anstrengend sind. Aber wie Sie schon richtig schrieben, war das auch vor C19 schon so und hat wohl seine Ursachen in falscher Politik. Aber das kann ja wohl beim besten Willen nicht als Begründung taugen, über Monate Grundrechte der Bürger einzuschränken.
1 PolitPro Nutzer
Das ist in der Tat eine verzwickte Situation. Das schlechte Management hat dafür gesorgt, dass die sowieso bereits extrem knappen ITS-Kapazitäten durch Corona drohen überlastet zu werden. Die Krankenhäuser sind verpflichtet mindestens 10% (min. 1 Bett) immer frei zu halten (für einen unmittelbaren Notfall) . Deswegen sieht es oft so aus, als wäre noch Platz da. Wenn irgendwo dieses freie Bett nicht mehr da ist, ist die Situation also bereits richtig schlimm.
1 PolitPro Nutzer
Das System wurde so kaputtgespart, dass viele KH bereits vor C19 an diesem 10% Limit waren. Bei den extra 24% war das System also bereits extrem nah am Kollaps. So schlimm wird es voraussichtlich nicht mehr, aber mMn. ist die Lage nicht entspannt genug um alles zu öffnen. Btw: Notfallreserve bedeutet, dass der Betrieb im restlichen KH stark eingeschränkt wird um mehr ITS-Kapazitäten zu haben. Das ist also leider auch keine Kapazität die man halt noch so dazutun kann. :(
1 PolitPro Nutzer
Mittel-/Langfristig ist mMn. die einzige Lösung eine deutliche Verbesserung des Gesamten Gesundheitssystems inklusive einer Aufwertung der dortigen Berufe. Kurzfristig müssen wir aber wohl noch mit Einschränkungen leben müssen. Ich hoffe bei den Verantwortlichen lernt man daraus, aber viel Hoffnung habe ich nicht.
2 PolitPro Nutzer
Dass irgendjemand zur Verantwortung gezogen wird, für Fehler, die eines der stärksten Länder der Welt ruinieren und sogar Menschen das Leben kostet, liegt nun wirklich nicht mehr im Trend.
1 PolitPro Nutzer
Ich würde Ihnen hier wirklich nur zu gerne widersprechen, mir fallen nur leider keine guten Argumente ein. Wirklich traurig. :(
3 PolitPro Nutzer
@2 leider denke ich nicht, dass es sinnvoll wäre, wieder für alle zu lockern. Ungeimpfte stellen immernoch eine Gefahr für andere dar. Ich würde niemanden dafür verurteilen, wenn er sich nicht impfen lässt, aber die Tatsache ist, dass es ein Risiko ist, alles zu öffnen, solange noch so viele ungeimpft sind. - Impfdurchbrüche lassen grüßen :(
2 PolitPro Nutzer
@3 Die Beendigung der epid. Lage bedeutet ja nicht, dass die Maßnahmen enden. Meiner Meinung nach muss entweder für alle gelockert werden oder für keinen.
1 PolitPro Nutzer
Eine Gruppe dafür zu bestrafen, dass eine andere Gruppe eine komplette Aufhebung der Maßnahmen verhindert, finde ich sehr ungerecht. Man sollte schon differenzieren zwischen jenen die zur Eindämmung beitragen und jenen die weiterhin eine Gefahr darstellen.
0 PolitPro Nutzer
Klar muss es bald ended, aber allermindestens sollte die Notlage noch bis 14 Tage nach den Feiertagen bestehen
0 PolitPro Nutzer
Ich bin gegen Maßnahmen, das impfangebot ist da, Kinder sind nachweislich nicht betroffen. Alte Menschen im Heim wurden geimpft. Wer ohne impfung ist hat selber Schuld, ich bin schon geimpft mich jukt es auch nich!
0 PolitPro Nutzer
Wer bitte hält es nicht für sinnvoll? Bitte gebt mit gute Gründe dafür.
1 PolitPro Nutzer
Also in meiner halbwegs näheren Umgebung (eigener und angrenzende LK) sind die ITS bereits voll oder sehr knapp davor. Sehr viele Plätze sind durch C19-Patienten belegt. Die Inzidenzen und damit auch die Hospitalisierungen steigen gerade wieder, es wird also in absehbarer Zeit nur schlimmer werden. Insofern halte ich die C19-Situation immer noch für eine Notlage auf die man entsprechend reagieren sollte.
1 PolitPro Nutzer
Und das wissen Sie weil sie die Statistiken meines LK (den Sie nicht wissen können) offenbar besser kennen als ich. Sie haben nach Gründen gefragt, ich habe Ihnen welche geliefert die in meiner Ansicht eine Rolle spielen. Darauf einfach nur mit "Schwachsinn" und ungenauen Halbwahrheiten die ohne Kontext wertlos sind zu reagieren erweckt nicht den Eindruck, dass Sie tatsächlich an der Meinung Anderer interessiert sind. Belehren Sie mich gerne eines besseren.
0 PolitPro Nutzer
1. Ich halte das Ende der epid. Notlage für sinnvoll und richtig. Schon seit dem Beginn der Epidemie wurden Ängste geschürt, die nicht notwendig waren statt darauf zu setzen, daß wir in der Lage sind uns mit den richtigen Mitteln selber zu schützen. Die Impfung hat nichts verändert, das GS ist immernoch überfordert. Einzig die Angst in den Köpfen der Menschen lässt den Verstand aussetzen. Und unsere Landespolitiker schieben die Verantwortung auf den Bund weils bequemer ist.
0 PolitPro Nutzer
2. Ich denke es ist an der Zeit das jeder wieder Verantwortung für sein eigenes Leben übernimmt und die Entscheidung anderer respektiert, wenn diese anders als man selbst entscheidet. Vor allem die Medien sollten langsam aufhören unsere Gesellschaft zu spalten und zum Alltagsgeschäft zurückkehren. Nie war es in der Pandemie so friedlich wie jetzt zwischen den Regierungen. Spahn hält die Klappe und Scholz ist anderweitig beschäftigt.
0 PolitPro Nutzer
3. Jeder kennt sein privates und berufliches Umfeld, kennt alle nötigen Maßnahmen, kann sich vorsorglich zuhause selbst testen oder im Zweifel zum Arzt gehen. Jeder kennt die Risiken und weiß ob er sie für sich vertreten kann.
1 PolitPro Nutzer
"Wenn jeder an sich denkt ist an alle gedacht" funktioniert halt nicht mehr wenn die Gruppe groß genug wird. Sie schreiben doch selbst, dass das GS überfordert ist, aber fordern gleichzeitig eine Aufhebung? Das geht für mich nicht zusammen. Eigenverantwortung funktioniert nur dann, wenn genügend auch verantwortlich handeln. Das ist hier offensichtlich nicht der Fall, also sind Maßnahmen nötig. Übrigens ist der Mensch nachweislich extrem schlecht darin Risiken abzuschätzen.
0 PolitPro Nutzer
Ich halte nichts von Verallgemeinerungen. Ich spring auch nicht von einer Brücke nur weil alle anderen das tun. Und das überforderte GS habe ich nicht zu verantworten. Die Politik hatte jetzt 19 Monate Zeit Abhilfe zu schaffen, die Strukturen zu verändern. Was ist geschehen? Nichts! Keine modernere Kommunikation, keine unterstützenden Medikamente, nicht mal eindeutige Daten. Stattdessen Menschen die ubergriffig in die Privatsphäre anderer eindringen...
0 PolitPro Nutzer
2. Hass aufeinander wegen eines nicht angenommenen Angebots, Angst vor jedem der andersdenkt, Angst vor der Wahrheit, Verunsicherung. Statt Aufklärung Druck bis hin zum Jobverlust. Wegen einer Spritze. Wer es wagt etwas zu hinterfragen wird niedergeschrieben. Ich bin 19 Monate gut mit meiner Risiko Analyse und mit allgemeinen Schutzmaßnahmen gefahren. Andere können das vielleicht nicht. Ich schon.
1 PolitPro Nutzer
Ich stimme Ihnen gerne zu, dass die Regierung sowohl in der Handhabung der Pandemie als auch (bereits seit Jahrzehnten) im GS, sowie den von Ihnen genannten Bereichen und noch einigen mehr grob versagt hat (auch wenn es mit Blick auf andere Länder noch deutliche schlimmer hätte sein können). Es ist ebenfalls schön zu sehen, dass Sie in der Lage sind, Ihre persönlichen Risiken gut einzuschätzen. Die Durchschnittsbevölkerung kann dies jedoch sehr deutlich nicht.
1 PolitPro Nutzer
Daher ist es nötig Regeln aufzustellen. Wie genau die aussehen sollten ist schwer zu beurteilen, aber alle Pandemiemaßnahnen aufzuheben wird nicht zu einem schönen Ergebnis führen. Bei "Druck statt Aufklärung" stimme ich nicht zu. Druck gibt es nur, da monatelange (in manchen Bereichen über ein Jahr) konsequente und offene Aufklärung nicht geholfen hat. Zudem würde mich interessieren, was Sie mit "Angst vor der Wahrheit" meinen?
0 PolitPro Nutzer
Wie schon gesagt ich halte nichts von Verallgemeinerungen und Vorurteilen. Niemand hat das Recht jemanden zu verurteilen oder mit Vorurteilen abzuwerten. Wer in dieser Zeit ins Ausland reist um Urlaub zu machen oder sich ungetestet auf Massenveranstaltungen begibt handelt genauso unsolidarisch wie ein ungetesteter Ungeimpfter denn eine Infektion ist nicht auszuschließen. Und schlimmer noch, die Symptomatik wird durch die Impfung unterdrückt Infektionen nicht erkannt.
0 PolitPro Nutzer
2.und eine Infektion anderer geimpfter wie Ungeimpfter ebenfalls nicht. Da ist nix mehr mit Schutz des anderen das ist lediglich Risikominimierung bei sich selbst.
0 PolitPro Nutzer
Das die Aufklärung nichts gebracht hat stimmt so ja nicht ganz. Der Run auf die Impfzentren war ja recht gross und das Gezeter weil die Impfungen priorisiert waren war nicht zu überhören. Das Angebot sich impfen zu lassen besteht ja auch noch, wenn die Maßnahmen aufgehoben werden. Nur hat sich die Angst in einem Teil der Bevölkerung so im Kopf festgesetzt, dass nicht einmal die Tatsache, das Geimpfte ja geschützt sind, diese Angst vertreibt.
1 PolitPro Nutzer
Jup, dieser Einschätzung stimme ich zu. Aus Sicht eines einzelnen besteht auch geimpft nach wie vor ein gewisses Risiko und auch hier gibt es deutliche Unterschiede zwischen verantwortungsvoll und unverantwortlich. Lediglich bei der Betrachtung der Gesamtbevölkerung kommen die besseren Wahrscheinlichkeit durch die Impfungen richtig hervor. Und diese Gesamtbetrachtung ist das einzige was für das GS und daher die Maßnahmen entscheidend ist.
0 PolitPro Nutzer
2. Und mit Angst vor der Wahrheit meine ich dass Eingeständnis unserer Politiker versagt und Überreagiert zu haben. Ja, die Pandemie war weltweit und schrecklich, aber wir sind nicht mehr im April 2020. Wir müssen jetzt lernen mit der Krankheit zu leben, wie mit jeder anderen Krankheit auch. Wenn Ungeimpfte sich infizieren ist das eben so. Shit happens. Wenn das GS nicht funktioniert muss was geändert werden. Das ist aber nicht das Problem der Bevölkerung.
0 PolitPro Nutzer
Zum Thema Gesamtbetrachtung denke ich, dass dort ein grosser Fehler gemacht wurde. Die Zahlen und Regeln gelten für die ganze BRD. Das kann so aber nicht funktionieren. Ich wohne in SH bei einer Inzidenz von derzeit 58. In Bayern liegt die Inzidenz teilweise über 200. Muss ich meine Kontakte beschränken oder mit Nachweisen durch die Gegend laufen, weil in Bayern die Pendler immer wieder Infektionen einschlepen?
0 PolitPro Nutzer
Und ganz offensichtlich bringt 2G da auch nicht viel. In Hamburg liegt die Inzidenz derzeit über 100, ich wohne direkt im Grenzgebiet zu Hamburg und in der Zeit, als 2020 die Grenze zu Hamburg geschlossen war sanken unsere Inzidenzen erkennbar, seit Öffnung der Grenze schwankt sie immer wieder.
1 PolitPro Nutzer
Was die Politik angeht, so wurde leider immer nur von Woche zu Woche gedacht und nie ein langfristiger Plan entwickelt. Soetwas muss auf irgendeine Weise schief gehen. Als Bayer kann ich dir außerdem sagen, dass die hohen Inzidenzen sehr stark an unseren schlechten Impfquoten liegen und nicht an den Pendlern. Diese wirken zwar auch rein, wären bei entsprechender Impfquote aber handhabbar.
1 PolitPro Nutzer
Vor der Impfung konnte man tatsächlich gut beobachten wie über mehrere Wochen die Inzidenz erst in den Grenzgebieten, dann in den darauf folgenden und zuletzt auch im Zentrum stieg. Jetzt mit Impfung ist dieser Effekt jedoch deutlich weniger ausgeprägt und eine gute Impfquote viel wichtiger.
1 PolitPro Nutzer
Was die Ausgangsfrage angeht, kann ich mir durchaus vorstellen, dass die Notlage zum Beispiel in Bremen mit über 80% Impfquote (wahrscheinlich noch ein bisschen mehr) durchaus beendet werden kann. Hier in Bayern mit vielerorts gerade mal knapp über 50% sind wir davon aber noch sehr weit entfernt.
0 PolitPro Nutzer
Das will ich nicht bestreiten, die Info bzgl. der Pendler habe ich auch nur in einem Bericht über die Gründe der hohen Inzidenzen in Bayern gelesen, dort wurde die Impfquote auch aufgeführt. Ich denke allerdings, dass gerade Bayern sich ungern irgendetwas aufzwingen lässt. Das macht Herr Söder ja immer wieder deutlich. Wenn der Druck genommen wird und Menschen wieder nachdenken können werden einige sich noch freiwillig impfen lassen. Mit Zwang ist nur wenig zu erreichen.
0 PolitPro Nutzer
Zur Ausgangsfrage: Das ist genau das Problem! Die Notlage und ihre Maßnahmen gelten bundesweit. Ausnahmen sind nicht vorgesehen. Das Ende bedeutet letztlich ja nur, dass die Bundesländer wieder selbst entscheiden und die Kosten tragen müssen. Ich denke oder besser hoffe, das jedes Bundesland ein eigenes IFSG hat und damit agieren kann.
1 PolitPro Nutzer
Dann hoffe ich mit Ihnen, denn bisher war die individuelle Handhabung durch die Bundesländer ein riesiges Chaos.
0 PolitPro Nutzer
Zumindest bei uns habe ich diesen Eindruck nicht gehabt. Hier wurde von Anfang an im 14 Tage Rhythmus entschieden. Einzig die Abschaffung der kostenlosen Tests und die 2G Option finde ich fahrlässig. Ich hoffe für Sie und wünsche Ihnen, dass auch in Bayern bald etwas Entspannung eintritt.
0 PolitPro Nutzer
Vielen Dank für diese interessante und sachliche Diskussion.
1 PolitPro Nutzer
Gebe ich gerne zurück. Es ist erfrischend mit jemandem zu diskutieren, der eine andere Meinung hat als man selbst und dennoch weder die allgemeine Faktenlage leugnet (Corona existiert nicht bzw. Verschwörung bzw. Ist komplett ungefährlich, usw. Sie kennen das sicherlich) noch den Gegenüber beleidigt. Sie sind auch tatsächlich auf meine Punkte eingegangen, habe ich in Online-Diskussionen auch eher selten. Wirklich angenehm so ein Gespräch, selbst wenn man sich nicht einig ist.
0 PolitPro Nutzer
Wer werden irgendwann nicht mehr drum rum kommen eine Durchseuchung der Geimpften und Ungeimpften zu starten. Wir sollten jetzt damit beginnen. Das wird vllt für Gewisse Altersgruppen hart aber irgendwie müssen wir da jetzt raus. Die anderen Staaten haben es schon viel früher gewagt. Das ist ne harte Zeit und auch wenn die deutsche Bevölkerung es vermeiden will. Es ist nicht zu vermeiden!
1 PolitPro Nutzer
Bin mir nicht sicher, ob da die Altersgruppen oder Immungeschwächten die "es hart" trifft das genauso sehen würden. Soetwas ist immer einfacher zu sagen solange man selbst nicht betroffen ist. Davon abgesehen können die Geimpften doch bereits wieder normal leben, oder irre ich mich da?
0 PolitPro Nutzer
Aber auch nur wahrscheinlich für ein paar Monate. Und das kann kein Dauerzustand sein. Andere Staaten wie Schweden oder Ungarn sind auch nicht ausgestorben. Jetzt sind wir dran. Es ist nicht der Job des Staates jeden zu schützen. Dafür ist irgendwann jeder selbst verantwortlich
1 PolitPro Nutzer
Ich finde es ist Aufgabe einer Gesellschaft diejenigen zu schützen, die es selbst nicht tun können (zB Alte, Kinder, Immungeschwächte). Bei der derzeitigen Situation und einem Trend der sich schnell verschlechtert, halte ich ein Auflösen aller Maßnahmen für unangebracht. Wer geimpft ist hat mMn. seinen Teil getan und sollte (außer vllt. Maske tragen) keine Einschränkung mehr haben. Alles für alle beenden ist erst ab Herdenimmunität möglich.
0 PolitPro Nutzer
Ja und die Herdenimmunität muss schnellst möglichst mit einer raschen Durchseuchung erreicht werden. Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende. Wir richtigen mit den Maßnahmen meines Erachtens mehr Gesellschaflichen Schaden an als es durch die Krankheit Corona möglich wäre. Ich kenne jemand der hat sich trotz Angst gegen Corona impfen lassen und hat seitdem Panikattacken. Entweder man lässt sich aus Überzeugung impfen oder eben nicht. Das denke ich
1 PolitPro Nutzer
Lieber ein Ende mit Schrecken lässt sich leicht sagen wenn man selbst an dem Schrecken nicht beteiligt ist. Eine Durchsuchung zur Herdenimmunität wäre doch nur : "So viele wie möglich anstecken zu lassen, damit sich keiner mehr ansteckt" oder nicht? Diesen Ansatz verstehe ich nicht. Können Sie das näher erläutern?
0 PolitPro Nutzer
Das Problem ist das eine Herdenimmunität nicht möglich ist. Selbst wenn jeder Genesen oder Geimpft wäre wird der Virus weiter im Umlauf bleiben. Warum das so ist bräuchte ich jetzt mehrere Seiten. So die Impfung ist eine Abfederung das bedeutet du kommst mit dem Virus in Kontakt aber eher nicht so hart. Aber infizieren wirst du dich trotzdem. Das Ziel muss eine Grundimmunität sein. Das bedeutet das jeder mal mit dem Virus in Kontakt war.
0 PolitPro Nutzer
Denn wenn der Körper den Virus schon kennt weis er immer besser damit umzugehen. Beim 2, 3x usw. Und das muss das Ziel sein. Und je öfter sie mit dem Virus in Kontakt sind je besser ist irgendwann der Schutz. Das ist das was viele als endemisch bezeichnen. Und da werden wir nicht drum rum kommen. Man sah ja das bei jeder Welle bei gleichen Fallzahlen die Zahl der Toten immer niedriger war als bei der letzten. Der Grund das immer mehr Körpee Erfahrungen mit Corona haben.
1 PolitPro Nutzer
Nach meinem Verständnis ist eine Grundimmunisierung wie von Ihnen beschrieben doch auch durch Impfung möglich, oder? Es bräuchte dann also entweder regelmäßigen Kontakt mit dem Virus oder eine regelmäßige Impfung. Richtig? Wenn der gleiche Effekt durch Impfung bei weniger Risiko im Vergleich zum Virus entsteht, dann ist die Impfung doch vorzuziehen, oder? Bzw. man müsste oft genug geimpft sein, damit bei einem Viruskontakt das Risiko klein genug wird?
1 PolitPro Nutzer
Das würde aber das Grundproblem der Ungeimpften nicht lösen, denn diese werden beim ersten Kontakt das volle Risiko haben. Verstehe ich Sie richtig, dass Sie daher sagen: "Die sollen sich so schnell wie möglich anstecken, damit wir das hinter uns haben, denn anstecken werden sie sich sowieso"?
0 PolitPro Nutzer
Bei der Impfung haben sie das Problem das diese viel weniger Antikörper produziert wie bei der Genesung
0 PolitPro Nutzer
Es kommt natürlich darauf an wir haben bei der Altersgruppe von 0-30 bisher ca. 130 Tote von 94.000 insgesamt. Ich denke gerade junge sollten selbst entscheiden. Auch wenn der Vorteil ebenfalls da ist. Das Problem sind eher älteren Ungeimpften.
0 PolitPro Nutzer
Und kurz gesagt ja ich bin für die schnelle Durchseuchung. Denn die Entscheidung sich impfen zu lassen oder nicht ist nicht die Entscheidung ob ich mich infiziere oder nicht. Eigentlich ich es die Entscheidung ob ich mich mit oder ohne Grunderfahrung meines Körpers mit dem Virus infiziere. Allerdings vergessen wir aktuell trotzdem hoher Fallzahlen das das wir mit Dunkelziffern wahrscheinlich deutlich mehr wie 4,4 Mio Genesene haben.
0 PolitPro Nutzer
Das bedeutet ebenfalls das schon viel mehr Menschen mit Corona im Kontakt waren auch von den ungeimpften und damit schon viel mehr ne Grundimmuität haben. Positiv aktuell getestet heißt ja noch nicht das erste mal infiziert. Und gerade bei den jungen U30 jährigen die viel mobiler sind als der Rest der Bevölkerung ist die Dunkelziffer wahrscheinlich noch um einiges höher. Je nach Impfstoff sind ja 85%-95% der geimpften Grundgeschützt und auf von denen waren einige Genesen
1 PolitPro Nutzer
Meines Wissens hält der Schutz einer Impfung länger als der einer Infektion. Davon abgesehen klingt vieles ihrer Anführung für mich plausibel. Die Dunkelziffer ist natürlich schwer einzuschätzen. Wir testen Corona viel engmaschiger als quasi alle anderen Krankheiten. Ich denke, dass sie daher gar nicht so extrem hoch ist. Die Durchsuchung müsste mMn. nur langsam genug sein, damit im Gesundheitssystem auch noch genug Kapazitäten für alles andere bleiben.
1 PolitPro Nutzer
Hier jetzt die passende Strategie abzuschätzen ist sicher schwierig, ich denke aber, dass alle Maßnahmen jetzt fallen lassen zu einer zu hohen Belastung führt. Meines Wissens ist das auch die derzeitige Mehrheitsmeinung im Gesundheitssystem und bei Virologen. Sobald sich das ändert können die Maßnahmen gerne fallen gelassen werden. Bisher hat die Politik aber nur dann auf Experten gehört, wenn diese die bereits gefallene Entscheidung bestätigt hat, nicht andersherum. :(
0 PolitPro Nutzer
Was die Immunität eines geimpften angeht widerspreche ich ihnen. Ein Genesener hat bis zu 10x mehr Antikörper im Blut wie ein geimpfter.
0 PolitPro Nutzer
In einem Artikel vor kurzem glaube ich hieß es das ein Geimpfter 15 Antikörper pro Milliliter hat und ein Genesener das mind. 10 fache.
0 PolitPro Nutzer
Max. 10 fache sorry
0 PolitPro Nutzer
Aktuell kann man ne hohe Dunkelziffer ableiten da weniger getestet wird und gleichzeitig der Anteil positiver PCR Test steigt. Was allerdings nicht nur negativ ist. Das bedeutet viele Infizieren sich meiner Meinung aktuell Symptomlos und das ist sehr positiv
1 PolitPro Nutzer
Hm, ich habe gegenteiliges gelesen (bzgl. Impfung vs Infektion), werde aber nochmal nachschauen. Angenommen Sie haben Recht, wäre es aber doch trotzdem sinnvoller vor dem ersten Viruskontakt geimpft zu sein um das Risiko von Symptomen zu minimieren, oder nicht?
1 PolitPro Nutzer
Vollständig symptomlose Infektionen (also auch ohne Langzeitfolgen) klingen tatsächlich nicht so schlecht. Ist halt zu hoffen, dass diese unerkannten Infektionen durch Ansteckung anderer nicht zu mehr Belastung im Gesundheitssystem führen als es aushält (mit genügend Platz für alle anderen Krankheiten auch).
0 PolitPro Nutzer
https://m.tagesspiegel.de/wissen/wie-lange-der-schutz-nach-einer-covid-infektion-haelt-offenbar-laenger-immun-als-vermutet/27661094.html?utm_referrer=https%3A%2F%2Fwww.google.de Ist nicht 1:1 der Artikel aber ähnliches Thema. Natürlich das habe ich ja nie bestritten das es mit einem gewissen Maß an Antikörpern besser ist mit den Erstkontakt. Allerdings denke ich das schon sehr viel mehr nen Erstkontakt hatten
0 PolitPro Nutzer
Es wird auch oft Vergessen das die Delta Variante zwar sehr viel ansteckender, aber nicht unbedingt tödlicher ist. Auch das hat ne gute und schlechte Seite. Die gute definitive das es die Durchseuchung schneller vorantreibt. Natürlich landen Anteilig mehr bei mehr Ansteckungen auch mehr Leute im Krankenhaus auch wenn diese Variante nicht unbedingt tödlicher ist.
1 PolitPro Nutzer
Danke, werde ich bei Gelegenheit lesen. Die weltweit höhere Tödlichkeit von Delta kommt soweit ich weiß vor allem dadurch zu Stande, dass durch die vermehrte Ansteckung mehr Leute gleichzeitig krank sind, was die Versorgung des Einzelnen verschlechtert. Das wiederum erhöht natürlich die Sterberate, obwohl das Virus an sich nicht tödlicher ist als zuvor.
0 PolitPro Nutzer
Ja genau das wollte ich damit auch sagen.