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Der Parteiaustritt von Jörg Meuthen wird der AfD eher...

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Kommentare

0 PolitPro Nutzer
Der Anführer der letzten Vernünftigen innerhalb der AfD hat die Partei verlassen und spricht von "Sektenartigen" Strukturen. Das dürfte für sich sprechen. Die AfD hat sich leider von einer wählbaren Professorenpartei, zu einer NPD 2.0 entwickelt.
1 PolitPro Nutzer
Sehe ich genau so.🙋‍♂️
0 PolitPro Nutzer
Nachdem Meuthen die AfD verlassen hat, wird Sie laut Prognosen mehr nach rechts abdriften. Der rechtsextreme Flügel wird stärker werden. Dieser Vorgang wird der AfD zwar einige Prozentpunkte kosten, dennoch werden Sie sich oberhalb der 5% Hürde auf einen konstanten Wert einspielen. Die Wähler der AfD leben in einer Blase. Sie konsumieren nur bestimmte Medien. Andere Meinungen werden diffamiert. Es wird schwer sein, die Wähler dort herauszuholen.
0 PolitPro Nutzer
Unsere Demokratie muss das aushalten. Ich fordere: Man muss mit AfD-Wählern auf Augenhöhe sprechen. Leider muss man größtenteils versuchen die Menschen emotional zu überzeugen, anstatt mit Fakten. Dennoch: kein AfD-Bashing betreiben. Das führt nur noch zu mehr Abschottung.
1 PolitPro Nutzer
@0 sehe ich auch so. Allerdings ist es mittlerweile schon so weit, dass demokratische Wahlen, wie im Thüringen mit Kemmerich, Merkel aus Afrika anruft und verlangt, dass die Wahl nicht anerkannt werden soll. Es ist kaum möglich, dass alle Parteien sich aufgrund von Argumenten zuhören sondern nur welche Gesinnung diese hat. Man sollte den 10 Millionen!!!! Afd Wählern normal sprechen und sie nicht alle als Impfgegner oder "Nazis" bezeichnen. Momentan verhärten sich die Fronten
0 PolitPro Nutzer
@1 und Frontenverhärtung ist das Gift einer Demokratie mit pluralistischer Gesellschaft.
0 PolitPro Nutzer
Weder noch. Die CDU legt der AFD einen Ball nach dem anderen vor ihre 11 Meterlinie. Trotzdem bekommt die AFD wegen ihres Dauerrichtungsstreits kein Ball ins Tor. Meuthen oder nicht - der Austritt ist eher Symptom als Ursache für die Dauerkrise. Die Frage ist: Welche Partei stirbt früher: CDU oder AFD. Der Gewinner wird in jedem Falle die FDP sein, sofern sie sich nicht kaputt ampelt.
0 PolitPro Nutzer
Sein Austritt wir der AFD nicht Schaden, die meisten ihrer Wähler wählen sie nur da es nichts besseres gibt und das wird sich auch nicht ändern
1 PolitPro Nutzer
Es gibt sehr viel besseres. Um ich zu sein, es gibt wenig schlechteres als eine Demokratie zersetzende Partei.
2 PolitPro Nutzer
@1 das ist ja lächerlich. Die Demokrarie und der Rechtsstaat sind nicht durch die AfD bedroht. Das Gegenteil ist der Fall. Alle anderen Parteien in den den Parlamenten schließen die AfD und ihre Wähler aus. Wahlen werden korrigiert. Demonstrationen verboten und mit Gewalt niedergeschlagen. Und es werden unveräußerliche Grundrechte zerstört. Und das alles nicht von der AfD.
0 PolitPro Nutzer
Weder noch. Ich glaube 90% wählen die aus Trotz. Da könnte die Religion vom Rosa Einhorn im Programm stehen. Aber das interessiert deren Wähler nicht. Es ist einfach die Abrechnung mit der Politik allgemein. Entgegen aller versprechen wird gerade der Mittelstand und der einfache Arbeiter wieder zur Kasse gebeten. Das frustriert. Und dann wählt man die Partei die „die anderen am meisten ärgert“… daran ändert auch der Austritt nichts.
1 PolitPro Nutzer
Nun ja. Du glaubst 90% wählen die AfD aus Trotz. Ich glaube, 90% wählen sie, weil sie genauer hinschauen was von dem stimmt, was über die AfD erzählt wird und was genau im Programm steht.
2 PolitPro Nutzer
Ich habe mir damals zur Europawahl das Programm durchgelesen. Komplett. Es ist von Programm sehr auf die Leute mit Geld zugeschnitten. Wählen tun die Afd, wenn man Meinungsforschern verschiedener institute glauben kann, zu nicht unwesentlichen Anteilen Leute, die vom Wahlprogramm nicht profitieren.
1 PolitPro Nutzer
@2 woran machen Sie fest, dass dieses Programm auf Leute mit Geld zugeschnitten ist? Meine Empfehlung ist, das Grundsatzprogramm zu lesen. In seiner Gänze und den daraus resultierenden Programmen für Bundes- und Landtagswahlen profitiet nach meiner Auffassung der größte Teil der Bevölkerung. Mehr als es bei anderen Parteien der Fall ist.
2 PolitPro Nutzer
https://www.igmetall-jena-saalfeld-gera.de/aktuelles/meldung/bundestagswahl-am-24-september/ Sind nun Beispiele zur bundetagswahl
1 PolitPro Nutzer
@2 ist dieses verlinkte Flugblatt wirklich ernst gemeint? Was da geschrieben steht ist sowohl sachlich als auch fachlich falsch. Und vor allem beantwortet es nicht meine Frage, woraus Sie lesen, dass das Programm der AfD für Reiche ist.
0 PolitPro Nutzer
Helfen auf dem Weg zur Fusion mit dem III. Weg, schaden insofern, dass die "normalen" Konservativen (hoffentlich) gehen
1 PolitPro Nutzer
Wer nicht rechtsradikal ist, hat schon lange aufgehört, die zu wählen. Das sind alles Nazis
2 PolitPro Nutzer
Das ist faktisch schlichtweg falsch.
0 PolitPro Nutzer
@1 So ein Schwachsinn. Es gibt weiterhin viele Leute, die in der AfD den einzigen Weg zum Protest sehen. Oder ist mein Opa rechtsradikal geworden, nachdem er 20 Jahre lang links gewählt hat?
1 PolitPro Nutzer
@0 ja. Es gibt genug Parteien, die man aus Protest wählen kann. Da wäre zb "die Partei", die durch Satire offen ausdrückt, dass ihre Wähler einfach genug vom aktuellen System haben. Wie gesagt: AFD-Wähler sind Nazis
0 PolitPro Nutzer
@1 Ok. Weil du und ich das so sehen, sehen das automatisch die anderen auch so. Zumal ja die Partei für Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz, Elitenförderung und basisdemokratische Initiative ja in so vielen Parlamenten sitzt.
2 PolitPro Nutzer
@1 Ihre Aussage wird allerdings auch mit Vehemenz nicht wahrer.
3 PolitPro Nutzer
@1: die AfD ist klar eine rechtsradikale Partei, die Mehrheit der AfD Wähler, ungefähr 2/3 sympathisieren auch mit dieser Gesinnung, aber rund ein gutes Drittel ist eben NICHT rechtsradikal. Man kann sie nicht alle in einem Topf werfen
2 PolitPro Nutzer
@3 da würde ich doch einmal gerne wissen, aus welchen Programmteilen oder Positionen das Rechtsradikale hervorgeht. Können Sie mir da Beispiele nennen?
1 PolitPro Nutzer
@3 wer sie wählt muss ja mit ihr sympathisieren (sonst würde er sie ja nicht wählen). Folglich vertritt er dieselben rechtsradikalen Ansichten.
4 PolitPro Nutzer
@3 Dieses 1/3 hat zumindest kein Problem damit, Rechtsradikale zu wählen und ist damit keinen Deut besser als wenn sie selbst an den Mist glauben würden.
2 PolitPro Nutzer
Ok. Gemäß dieser Logik ist jeder SPD Wähler ebenso radikal bis extremistisch, denn da gibt es Bürgermeister, die fordern den Einsatz von Waffen gegen Demonstranten.
3 PolitPro Nutzer
@2: bei der AfD dominiert der ehemalige rechtsextreme Flügel, der wird in Zukunft wohl noch mehr Einfluss besitzen. Bei der SPD bilden diese Bürgermeister eine kaum auffällige Minderheit ihr Vergleich funktioniert also nicht das eine hat mit dem anderen nichts zu tun.
2 PolitPro Nutzer
@3 ich würde ja gerne die Einschätzung teilen, dass "der Flügel", den es ja garnicht mehr gibt, rechtsextrem ist. Aber einfach so nachplappern möchte ich das nicht. Selbst der Verfassungsschutz hat aber bis heute diese Einstufung nicht begründet. Es heißt immer nur:" Wir sind zu der Einschätzung gekommen...." niemals Word erklärt, wie sie denn zu dieser Einschätzung gekommen sind.
1 PolitPro Nutzer
@2 der Verfassungsschutz ist mit solchen Einschätzungen sehr vorsichtig und vergibt die nur in Ausnahmefällen nach gut (wenn auch nur intern) dokumentierten unwiderlegbaren Beweisen. Als Außenstehender kann man aber trotzdem einige Indizien sehen: zb dass die Bewegung einen Faschisten als Anführer hatte und immer öfter auch aus dem gemäßigten Teil der AfD (also das, was nun praktisch nicht mehr existiert) für extremistische Aktivitäten kritisiert wurde.
2 PolitPro Nutzer
@1 ich weiß nicht, ob Ihr Vertrauen in den VS rational begründet ist, da Sie offensichtlich aus einer politischen Richtung kommen, die seit Jahren die Abschaffung dieser Behörde fordert,weil sie eben nicht sauber arbeitet. Noch dazu, wenn sich selbst Mitarbeiter des entsprechenden Sachbereichs öffentlich die Frage stellen, womit ihr Chef diese Einschätzung begründet. Das Gleiche gilt für die Bezeichnung Höckes als Faschist. Sie dürfen das zwar aber bewiesen haben Sie es nich
5 PolitPro Nutzer
Mal ein wenig sortieren: Wenn die Leute nach Programm wählen würden, hätten die Linken wesentlich mehr Stimmen. Somit sind definitiv nicht alle Afd Wähler rechts radikal. Dennoch gibt es da einen großen Teil. Die Afd erregt Aufsehen, wenn sie so hohe stimmanteile bekommt. Wenn ich die Partei wähle, interessiert das keinen. Daher ist schon für viele die Afd die einzige Chance, protest zu wählen, der bemerkt wird. Ist das der richtige Weg? In meinen Augen nein. Doch es wirkt ja
0 PolitPro Nutzer
Den Hardlinern um Bernd Höcke wird das gefallen... dann können sie auch bald die Partei in N.... umbenennen...
0 PolitPro Nutzer
Beim erschließen von Wählerschichten in der politischen Mitte wird der Austritt von Meuthen schaden. Eine stammwählerschaft von etwa 10% lässt sich glaube ich aber nicht davon groß abschrecken. Sie sind es gewohnt das man die AfD diffamiert und sie als rechtsextrem beschimpft.
1 PolitPro Nutzer
Nun ja, wie ist denn die Definition von politischer Mitte, rechts und links? Realistische und vernunftorientierte politische Positionen können mit Blick auf die Regierungszeit Merkel nur in Kritik münden. Dass dies im heutigen Deutschland als rechts bis rechtsextrem bezeichnet wird, ist der Verdienst staatlicher Übermacht bis hinein in die Medien.
2 PolitPro Nutzer
Die Afd hat einen einflussreichen Politiker in ihrer Mitte, der faschist bezeichnet werden darf. Die Rethorik ist klar feindlich gegen nicht christliche, nicht deutsche Kulturen. Das empfinde ich schon als im klassischen Sinne rechts.
1 PolitPro Nutzer
Ich finde es immer wieder bemerkenswert, wie leicht sogar offensichtlich gebildete und nicht unintelligente Menschen medial gelenkt werden können. Was bedeutet es schon, dass es nicht strafbar ist, den Höcke so zu nennen? Es ist eben eine Meinung. Ob diese einer faktischen Überprüfung standhält steht auf einem ganz anderen Blatt Papier.
2 PolitPro Nutzer
Dieses Urteil basiert auf Aussagen, die er getätigt hat. Ich durfte dich ja nicht als faschist*in bezeichnen. Zudem gibt es Tonnen an Rethorik der Afd, die definitiv dem rechtsgeneigten Populismus zugerechnet werden können. Sei es "Kopftuch Mädchen" von Alice Weidel, die Fliegebachiss Aussage von Gauland, die ganzen "Coronadiktatur" reden verschiedenster Afdler Sicherlich wird man medial gelenkt, auch du. Wie breitschichtig man sich aufstellt ist die Frage
1 PolitPro Nutzer
Das ist schlicht falsch. Das Gericht hat nicht festgestellt, dass Höcke ein Faschist ist. Das geht schon aus dem Grund nicht, weil es garkeine allgemeingültige Definition dafür gibt. Der Richter hat lediglich die Klage auf Unterlassung zurückgewiesen, da er aufgrund der Argumentarion der Beklagten nachvollziehen konnte, wie sie zu ihrer Meinung kommt. Und mit dem Zusatz, dass jemand wie Höcke (ein Politiker von besonderem öffentlichen Interesse) soetwas aushalten müsse.
1 PolitPro Nutzer
Da vorallem öffentlich rechtliche Medien eben genau das Framing wie du betreiben und es unterlassen den genauen Sachverhalt klarzustellen, nehmen sie unlauteren Einfluss auf die politische Meinungsbildung. Das gilt im Übrigen auch für die weiteren Beospiele von dir. Zum Beispiel die "Vogelschiss"Aussage. Es wird bewusst behauptet, dass Gauland damit den Holocaust meinte. Was überhaupt nicht stimmt. Dafür wird den ÖR Medien auch zurecht der Vorwurf "Lügenpresse" gemacht.
1 PolitPro Nutzer
Man kann dies hier noch einmal nachlesen. https://www.google.com/amp/s/www.rnd.de/politik/bjorn-hocke-von-gericht-nicht-als-faschist-erklart-urteil-werde-missverstanden-BQ2IHBB6O55OP2LOBGVGNQ2IYU.html%3foutputType=amp Vielmehr hat ein Gericht in Hamburg festgestellt, dass es strafbar sein kann, zu behaupten, ein Gericht hätte festgestellt Höcke sei ein Faschist.
0 PolitPro Nutzer
Ich gebe 2 da Recht. Einerseits ist die Verwendung der AfD auf eine Person (die ja eigentlich "nur" Chef der AfD Thüringen ist) Ergebnis der Hetze des Staatsfunks, andererseits ist diese "Höcke sei ein Faschist!" Thematik von der linken heute Show ins Leben gerufen worden um den medialen Kampf gegen andersdenkende auch in den öffentlich rechtlichen zu führen. Selbst die Tagesschau redet von den vermeintlichen extremen Flügel um Höcke, weil jeder Björn Höcke als Faschist kennt
0 PolitPro Nutzer
Ich finde es insofern bedauerlich, als dass Herr Meuthen ein guter Redner ist, der sich im oft sehr unfairen Umgang mit der AfD in Interviews gut behaupten konnte. Leider reichte er sich zuletzt aber immer mehr hinter seine Vorgänger, die wohl ehr dachten, die AfD könnte erfolgreicher als eine Art FDP 2.0 werden. Und diesen Streit auf offener Bühne zu führen, hat der AfD mehr geschadet.
0 PolitPro Nutzer
Definitiv Helfen. Meuthen hat AfD an Stärke genommen und hoffe nun endlich, dass Höcke, Weidel oder sogar Curio den Parteivorsitz übernehmen und die Alternative endlich wieder stark machen.
1 PolitPro Nutzer
Nazis an der Spitze, schreckt hoffentlich mehr Leute ab :)
2 PolitPro Nutzer
AfD wird nun noch weniger eine Alternative... Vielleicht sollten Lucke, Petri und Meuthen es jetzt ohne diese radikalen Verschwörungstheoretiker und Nationalisten versuchen. Aber unbedingt muss es auch nicht sein... Ich kann in keiner dieser Fraktionen was positives für 🇩🇪 entdecken.
3 PolitPro Nutzer
@1 Von welchen Nazis sprichst du? Die AfD stellt sich solidarisch auf die Seite Israels und ist für Volksabstimmungen. Nazis haben grausame Verbrechen begangen und dem Genozid vieler Menschen zu verantworten, wollen eine Diktatur und hassen Israel. Was ist dann der NSU?
2 PolitPro Nutzer
@3 Ihre Reaktion ist interessant. Ich sprach nicht von Nazis sondern von radikalen Nationalisten. Diese gibt es sehr wohl in der AfD - mal mehr und mal weniger radikal. Nationalismus gibt es übrigens auch in Israel und bei deren arabischen Nachbarn. Nationalismus ist aber nie konstruktiv - egal für welches Land.
3 PolitPro Nutzer
@2 Ich gebe Ihnen Recht, allerdings bezog sich mein Kommentar an den Verfasser der ersten Antwort (@1)
4 PolitPro Nutzer
@3: es gibt in der AfD durchaus Politiker die man als Nazis bezeichnen kann, allen voran Höcke der als Alias Landolf Ladig Bücher voller rassenideologischem Schwachsinn geschrieben hat.
5 PolitPro Nutzer
Wo ist eigentlich der Beweis, dass Höcke unter diesem Pseudonym geschrieben hat und vor allem was wurde da geschrieben? Ich frage mich auch, was man hier unter Nationalismus versteht und warum dieser niemals konstruktiv sein kann? Die Kritik an der AfD beschränkt sich letztlich immer auf inhaltslose Phrasendrescherei.
3 PolitPro Nutzer
@4 selbst wenn das so sein sollte, gibt es in jeder Partei schwarze Schafe. Bei den Linken gab es Bundestagsabgeordnete, die wegen gemeinschaftlichen Mordes verurteilt wurde. Das wäre so, als wenn die AfD Beate Zschäpe beschäftigen würde. Und dann wird eine demokratische Partei vom Diskurs ausgeschlossenen, aufgrund ihrer Ansichten. Das hatten wir schonmal in Deutschland, allerdings von der anderen Seite.
0 PolitPro Nutzer
@1 Es gibt keine Nazis in der AfD!
6 PolitPro Nutzer
@0 Allerdings gibt es mindestens das selbst ernannte "freundliche Gesicht des Nationalsozialismus" in der AfD.
5 PolitPro Nutzer
@6 wissen Sie warum der, der saß geschrieben hatte, nicht aus der AfD ausgeschlossen wurde?
6 PolitPro Nutzer
@5, er wurde nicht nur nicht ausgeschlossen, sondern wurde im Bundestagswahlkampf auch sehr gerne von AfD-Lokalpolitikern auf Bühnen gestellt. Somit hat er dort offensichtlich breite Unterstützung.
2 PolitPro Nutzer
@5 Es ist der Unterschied zwischen national (nationaler Aufbau, nationale Aufgaben, Interessen usw.) und nationalistisch. Letzteres ist die überhöhte, radikale Form, die sich ÜBER andere Nationen stellt, andere Nationalitäten diskriminiert oder abwertet - im schlimmsten Fall auch Gewalt gegen diese anwendet. Daher kann Nationalismus auch nicht konstruktiv sein, da er Verhältnisse zu anderen stört oder zerstört, was dem Interesse unserer Nation widerspricht.
5 PolitPro Nutzer
@6 derlei "Skandale" werden folgendermaßen produziert. Ich schreibe Ihnen während unseres Gesprächs folgenden Satz:"Laut Pokitikern der SPD ist die Bezeichnung Nazi für uns schon zutreffend." Nun kann ein gewitzter Journalist schreiben:"offenbar ist man selbst innerhalb der AfD der Auffassung, dass alle Nazis sind. Laut Mitglied xy aus einem internen Chat sei "die Beichnung Nazi für uns schon zutreffend."
5 PolitPro Nutzer
@2 und welche radikalen Nationalisten meinen Sie da? Und woraus geht bei denen diese Gesinnung hervor?
2 PolitPro Nutzer
@5 Mir fallen spontan Leute wie Andreas(?) Kalbitz oder Wolfgang Gedeon ein, die zwar ausgeschlossen - aber dennoch (Kalbitz) in der Landtagsfraktion sitzen. Der "Flügel" um Björn Höcke fällt immer wieder mit Äußerungen auf, die von Verfassungsschutzbehörden entsprechend eingestuft wurden. Bekannt sind ja meist auch nur Äußerungen von prominenten Mitgliedern, die sich ja gemäßigt auszudrücken verstehen.Wäre schön zu wissen, wenn es in der Basis solche Tendenzen nicht gibt...
5 PolitPro Nutzer
@2 nun ja, was Konkretes ist das aber wiedermal nicht. Selbst die Verfassungsschutzbehörden unterlassen es, ihre Einstufungen mit konkreten Aussagen zu begründen. Ich kenne nur Menschen aus der Basis, die eigentlich nicht durch radikale Äußerungen auffallen. Die Radikalen werden mir nur immer durch die Medien präsentiert. Aber wie gesagt, ohne konkrete Begründungen.
2 PolitPro Nutzer
@5 .... manchmal fällt einem auch gar nicht auf, dass man von radikalen Meinungen umgeben ist. Zumal, wenn man selbst Nationalismus nicht für kontraproduktiv gegenüber der eigenen Nation einschätzt.... Und zugegeben, ich schreibe nicht immer mit, wer was in der AfD sagt.
2 PolitPro Nutzer
@5 Ist Jürgen Elsässer nicht auch AfD-Mitglied? Genau weiß ich es nicht... Aber seine Zeitschrift ist der AfD ja sehr verbunden.
5 PolitPro Nutzer
Die Begründung ist also, ich merke es eben einfach nicht. Wo sind denn aber die Positionen, in denen die AfD andere Nationen abwerten und/oder Deutschland über andere Nationen stellt und diese diskriminiert? Oder, wie Sie schrieben, sogar Gewalt gegen diese anwenden möchte? Ich kenne zum Positionen der AfD in denen man sich zum Beispiel klar gegen die Beteiligung an Angriffskriegen der Nato stellt.
5 PolitPro Nutzer
@2 ich weiß nicht ob der Mitglied der AfD ist. Inwiefern ist das wichtig?
2 PolitPro Nutzer
@5 zu J.Elsässer: nicht wichtig aber interessant, da Sie mich nach Leuten in der AfD fragen, die ich für nationalistisch halte... Ich habe zuweilen seine Zeitschrift Compact gelesen. Auch wenn es manchmal nur subtil daherkommt, mein Eindruck war aber genau der, dass da eine extreme Gesinnung dahinter steht... In Wahlkkkämpfen ist er für die AfD aktiv geworden. Parteimitglied ist er aber wohl nicht, wie ich gestern erfahren konnte.
2 PolitPro Nutzer
@5 Ob man selber merkt in welchem Umfeld man ist: das war durchaus nicht gehässig gemeint. Auch ich muss mich ja immerwieder fragen, ob ich mich nicht in einer "Blase" bewege... Aber ich denke, Herr Meuthen kennt die AfD sehr viel besser als ich. Und der sagt, dass er keine Chance sehe, die Partei auf einen Kurs der Mitte zu bringen und dass das Herz sehr weit rechts schlägt... Das sagte so ähnlich auch Parteigründer Lücke, als er ging...
5 PolitPro Nutzer
@2 zu Elsässer kann ich nichts sagen. Mir fällt jetzt keine direkte Publikation von dem ein, die man konkret diskutieren könnte. Ich lese auch Compact nicht. Aber ich weiß natürlich, dass da nicht unbedingt AfD kritisch berichtet wird. Natürlich prüfe auch ich mich, ob ich mich im einer Meinungsblase befinde. Ich denke nicht, dass ich das bin. Ich schaue zum Beispiel welche unterschiedlichen Meinungen es in dem Ort gibt, dem ich lebe. Oder im Kollegenkreis....
5 PolitPro Nutzer
.... Für meine Bewertung ziehe ich also meine Umgebungen heran, auf deren Zusammensetzung ich keinen Einfluss habe. Ich selbst bilde mir meine Meinungen selbst zu den unterschiedlichen Themen. Ich kann natürlich nicht ausschließen, dass Menschen für die AfD Werbung machen, die vielleicht sogar schon ob ihrer politischen Einstellung mit dem Gesetz in Konflikt geraten sind. Aber welche Partei könnte das grundsätzlich ausschließen? Und welcher Wähler weiß schon, wie weit jeder.
5 PolitPro Nutzer
...Abgeordnete seiner favorisierten Partei persönlich gehen würde, um seine Ziele zu erreichen. Daher halte ich es ehr für sinnvoll, das zu bewerten, was in offiziellen Programmen und Beschlüssen steht.
2 PolitPro Nutzer
@5 Im Grunde bilde ich mir meine Meinung auf ganz ähnliche Weise. Hier in Berlin ist das Meinungsspektrum auch besonders breit aufgestellt. In Sachsen, wo ein Teil meiner Verwandtschaft herkommt, ist das eher weniger der Fall. Da sind manche ganz schön festgefahren, woran immer das liegen mag. Sich an Parteiprogrammen zu orientieren, ist erstmal solide. Wir wissen aber beide, das Parteien außerhalb der Mitte ihre Statements so schreiben, dass sie als verfassungsgemäß gelten.
5 PolitPro Nutzer
@2 natürlich kann man immer und jedem unterstellen, dass er/sie es nicht so meint wie es geschrieben steht. Bei der AfD bewegen wir uns da aber im Bereich der Spekulation. Die haben noch nie regiert und konnten ihre Versprechen noch nicht brechen. Bei allen anderen ist dieser Beweis schon erbracht. Aber unterstellen wir mal, dass die AfD die freiheitlich demokratische Grundordnung beseitigen würde wollen. Entsprechende Gesetze würden von Gerichten gekippt werden.
5 PolitPro Nutzer
Wenden wir doch mal diese Logik auf die aktuelle Politik an. Nicht wenige aus SPD, Grünen, FDP und CDU fordern lautstark eine allgemeine Impfpflicht gegen Corona. Allen voran der Bundesgesundheitsminister. Mindestens ebensoviele aus den gleichen Parteien sagen, das ist mit dem Grundgesetz nicht vereinbar. So manche Coronaschutzverordnung wurde auch von Gerichten gekippt. Müsste man dann diesen Parteien nicht auch unterstellen, sie sind verfassungsfeindlich?
0 PolitPro Nutzer
Er wird eher schaden. Meuthen ist bestenfalls ein Opportunist, der keine Probleme hat mit Rechten zu kooperieren und schlimmstenfalls ein sehr weit rechter, der von rechts überholt wurde. Jedenfalls ist er gemäßigter als Höcke. Ohne Meuthen wird die AfD noch schriller und aggressiver werden und auch für erzkonservative Bürger unwahlbar werden.