Umfrage in der PolitPro Community

Ergebnisse der Abstimmung und Kommentare aus der Community

Ergebnisse

Ein Tempolimit von 30 km/h in Städten halte ich für...

nicht sinnvoll
sinnvoll
41%
14%
15%
31%

Kommentare

0 Florian Quiram (Volt)
Themenpolitischer Sprecher Bildung und Digitalisierung (Baden-Württemberg)
Ein grundsätzliches Tempolimit ist aus meiner Sicht zu undifferenziert. Es kommt vielmehr darauf an, wo ein Tempolimit von 30 km/h die Lebensqualität erhöht, d.h. wo hierdurch mehr Sicherheit/Freiraum für Fußgänger:innen und Radfahrer:innen entsteht oder für Anwohner:innen eine Lärmreduktion entstehen kann. In einer gut ausgebauten Straße, z.B. in einem Industriegebiet wird ein niedriges Tempolimit hingegen oft hinderlich sein.
0 PolitPro Nutzer
Niedrige Tempolimits sind ein großer Rückschritt im industriellen und technischen Fortschritt. Sowohl 130 km/h auf Autobahnen als auch 30 km/h innerorts sind hinderlich für Pendler, die mehr Zeit für ihre täglichen Fahrten einplanen müssen. Besonders in Kleinstädten, in denen selbst im Berufsverkehr keine Staus entstehen, verschlechtern 30 km/h definitiv den Verkehrsfluss. Lediglich in Großstädten mit solchen Staus könnten zeitlich gebundene Limits eine Berechtigung haben.
1 PolitPro Nutzer
130 auf der Autobahn ist gut. Funktioniert in jedem anderen Land.
2 PolitPro Nutzer
Wenn du Pendler bist, dann fahr deine Strecke mal eine Woche lang mit maximal 130 und vergleich die durchschnittliche Fahrzeit. Du wirst ziemlich überrascht sein, wie wenig schnelleres fahren bringt.
3 PolitPro Nutzer
Auf der Strecke, die ich Pendel, kam ich gar nicht 130 fahren, allein wegen der Gegebenheiten.
4 Milena Schiller Ninô (Volt)
Kandidatin Bundestagswahl (Emmendingen-Lahr)
@2 Es geht auch nicht darum, weiterhin so schnell wie möglich von A nach B zu kommen, sondern um weniger Emissionen, um unser Klima zu schonen. Der Unterschied zwischen 130 km/h und sagen wir 220 km/h ist enorm. Als Alternative müssen wir den ÖPNV und vor allem den Schienenverkehr ausbauen und stärken und die Zuverlässigkeit garantieren. Außerdem muss es sich Jede:r leisten können.
2 PolitPro Nutzer
Es geht nicht um die Höchstgeschwindigkeit sondern um die Fahrzeit und da wirkt sich ein Tempolimit eben nicht sehr stark aus. Und 220 ist auch stark übertrieben, die allerwenigsten fahren so schnell. Der Grund für ein Tempolimit sollte jedem klar sein, aber es geht darum aufzuzeigen, dass man dadurch keinen wirklichen Nachteil hat. Nur so kann man die Leute davon überzeugen.
0 PolitPro Nutzer
Manchmal wundere ich mich hier. Gerade weil auf Autobahnen in Deutschland keine Geschwindigkeitsbegrenzung ist, entstehen deutlich mehr Staus aus dem Nichts als in anderen Ländern, wo Tempo z.B. 100 km/h festgelegt ist. In Städten kommt es für mich auf die Straßen an. Manche Straßen sind z.B. in Industriegebieten kaum von Fußgängern frequentiert. Deshalb ist generell 30 km/h nicht sinnvoll, aber in best. Gebieten schon.
0 PolitPro Nutzer
Ich bin sogar dafür, Innenstädte nur für Lieferungen frei zu geben und große Park and Ride Parkplätze an den Rändern anzubieten. Gerne mit mieträdern zusätzlich.
1 PolitPro Nutzer
Ja genau, und aus dem Grund fahre ich dann natürlich mit dem Auto auf diesen Parkplatz um von dort mit Verspätung weiter transportiert zu werden. Da kann ich auch gleich den Zug nehmen….
2 PolitPro Nutzer
Sehr gute Idee, dafür muß der Öffentliche Nahverkehr noch stärker ausgebaut werden und im besten Fall völlig kostenlos zu Benutzung stehen
3 Milena Schiller Ninô (Volt)
Kandidatin Bundestagswahl (Emmendingen-Lahr)
Was hier beachtet werden muss: Es gibt Menschen mit Behinderungen, denen man das Leben damit enorm erschweren würden. Deshalb sollte auch eine Innenstadt für Autos zugänglich sein (inkl. Parkplätze), um Menschen mit Einschränkungen die Teilhabe und das Einkaufen nicht unnötig schwer zu machen. Dabei könnte man sich darauf einigen, dass für Menschen mit entsprechenden Behinderungen eine Ausnahme gilt.
4 PolitPro Nutzer
Man könnte doch auch das Fahrradfahren in Innenstädten verbieten. Das ist nämlich derzeit ohne Sicherheitseinrichtungen möglich, die ein Auto im Gegensatz aber hat. Führerschein, Versicherung, technische Überprüfungen, das gibt's beim Radverkehr nicht!
0 PolitPro Nutzer
@1 das wäre ideal, und am besten ist die unterirdisch (Ubahn). Aber leider ist unrealistisch, das alle "Vororte" angebunden werden. Daher zentrale Parkplätze mit guter Anbindung in die Stadt. @Milena bin ich voll bei dir! Habe ich noch nicht bedacht. @4 das hat ja Gründe. Mit dem Fahrrad fährt kaum einer 30 km/h. Unfälle verursacht vom Rad sind oft weniger schlimm als von Auto verursacht. Gerne könnte man eine Helmpflicht und einen kostenfreien radtüv einführen.
0 PolitPro Nutzer
Manchmal ist es am besten einfach nichts zu tun
0 PolitPro Nutzer
Tempo 30 ist ein guter weg um den Verkehr geordnet zu regeln. Gerade in Innenstädten sorgt es für mehr Ruhe da nicht ständig auf 50 beschleunigt werden muss nach einer Ampel z.b. Außerdem macht es den Verkehr für Fußgänger und Radfahrer sicherer. Wodurch sich vieleicht ein paar mehr überzeugen lassen das Auto stehen zu lassen.
0 PolitPro Nutzer
Tempolimit auf Autobahnen ist sinnvoller
0 PolitPro Nutzer
Offensichtlich diskutieren hier nur Leute ohne eigenem Auto oder Leute die nicht auf ein Auto angewiesen sind. Mir gehen diese Anfeindungen gegen Autofahrer wirklich tierisch gegen den Strich. Autofahrer sind m.M. mittlerweile das Feindbild der Nation die man man nach Belieben abzocken und über die Schmerzgrenze hinaus gängeln kann. Fangen wir doch mal eine Diskussionsrunde über rücksichtslos Fahrradfahrer an. Ich wäre für eine Kennzeichnung—, Versicherungs- und Helmpflicht.
1 PolitPro Nutzer
Ja es gibt Fahrrad fahrer und einige unachtsame Fußgänger gibts auch. Allerdings bräuchten die meisten Menschen nicht wirklich ein Auto, das ist komfortnörgeln
2 PolitPro Nutzer
Ihre Vorschläge sind durchaus interessant. Eine Helmpflicht auf dem Fahrrad könnte viele Leben retten. Nur wieso verstehen Sie eine Verlangsamung für Autos als Diskriminierend? Ein bisschen langsamer fahren tut doch nicht weh, im Gegenteil. Es könnte die Unfallgefahr für ALLE Teilnehmer verringern. Das wichtigste für Sie dürfte sein, dass ein Tempo 30 abseits der Hauptverkehrsadern einen Ausbau der Fahrradwege auf Kosten der Straßen und Parkplätze verhindern.
3 PolitPro Nutzer
Stimme zu, während man auf der Landstrasse nur noch Schlaglöchern ausweichen muss, wird man als Autofahrer überall zur Kasse gebeten. Innerorts werden, teilweise lebensgefährliche, Fahrradwege gebaut. Der Radfahrer fährt aber trotzdem auf der Straße, denn das darf er genau so, wie ohne Versicherung, Prüfung oder Sicherheitssysteme zu fahren. Die meisten Radfahrer haben keinerlei Beleuchtung und werden nicht Mal kontrolliert. Und dann reden manche von Sicherheit?
1 PolitPro Nutzer
Das mehrspurige Fahrzeug ist und bleibt das gefährlichste im Straßenverkehr. Da brauchan nichts schönreden. Außerdem kostet das extrem viel Platz in der Innenstadt. Ein Fahrradhelm wäre sinnvoll eventuell ein Seitenspiegel aber eine Haftpflicht ist totaler Quatsch.
3 PolitPro Nutzer
@1 Es wird nix schöngeredet. Versicherungspflicht, Kennzeichen, Fahrprüfung sind doch nur Sachen, die den Fahrradverkehr sicherer machen. Und nun zu den Fakten, der "Mehrspuhrige" Verkehr ist in den letzten Jahren laut Statistik erheblich sicherer geworden. Unter anderem durch Assistenzsysteme. Aber vielleicht informieren sie sich einfach selber, bevor sie Behauptungen aufstellen, die unrichtig sind.
1 PolitPro Nutzer
OK dann sind Radfahrer oder Fußgänger für die meisten Unfälle verantwortlich? Wieso bin ich falsch informiert? Nur weil Sie krampfhaft das Auto Verteidigen. Auf dem land kann man noch 1/2 plausible Gründe bringen die für ein Auto stehen aber in der Stadt braucht der Normale Bürger kein Auto. Schauen sie sich Mal Statistiken an so ein Auto steht nur rum
1 PolitPro Nutzer
Wenn sie jetzt ankommen "es gibt mehr Autos als Fahrradfahrer oder Fußgänger" es gibt auch mehr stau wodurch weniger geheizt wird und somit die Unfallstatistik sich verringert und dann noch Corona und der Home-Office Betrieb. Also informieren lieber sie sich und hören sie auf das Auto zu verteidigen. Es gibt gute Gründe wie der Lieferverkehr, Taxis, Behindertentransport usw. Der normale Bürger braucht ein Auto meistens nicht, er WILL es einfach.
0 PolitPro Nutzer
Ihre Lösung ist also Autos in der Stadt Zu verbieten oder Autofahren so unattraktiv zu machen, dass man es freiwillig lässt wo es nur geht. Staus werden mit weiteren Tempolimits und auch Ampelschaltungen künstlich produziert denn das beobachte in den letzten Jahren. Es regen sich Leute die an der Straße wohnen über den Verkehrslärm auf obwohl sie dort bewusst hingezogen sind, denn das Häuschen oder die Wohnung war dort einfach billiger. Ziemlich unverschämt!
0 PolitPro Nutzer
Hinzufügen möchte ich noch, dass Verkehrsverstösse von Radfahrern genauso bestraft werden müssen wie von Autofahrern. Dazu zählt: fehlende oder defekte Beleuchtung, Geschwindigkeitsüberschreitungen in 30er Zonen oder Spielstraßen, fahren in verkehrter Fahrtrichtung, Rotlichtverstösse, Missbrauch von Zebrastreifen, 1.5 m Abstand beim Überholen an der Ampel stehender Autos, fahren auf Fußgängerwegen und Fußgängerzonen. Aber leider haben Radfahrer Narrenfreiheit in diesem Lan
4 PolitPro Nutzer
@1 solche Aussagen machen mich echt wütend. Warum meinst du bestimmen zu können, wer was braucht und wer nicht? Du brauchst auch kein iPhone, keinen Urlaub usw. Schon mal drüber nachgedacht dass das Auto für manche ein Hobby ist? Auch wenn du das nicht verstehst
1 PolitPro Nutzer
@4 hab ich doch geschrieben, die meisten brauchen es nicht, die wollen es einfach.
0 PolitPro Nutzer
Nicht nur Hobby sondern auch Freiheit. Die Freiheit hinzufahren wo man will und wann man möchte, an die entlegesten Orte.
1 PolitPro Nutzer
Unverantwortlich falls eure Urenkel das Leben in ruhe leben wollen. Naja wir sind eine "Ich und nur ICH" Gesellschaft, zumindest die meisten
0 PolitPro Nutzer
Das ich und nur ich gebe ich zurück an all diejenigen, die uns Ihre Meinung zu dem Thema aufdrücken und uns vorschreiben wie wir zu Leben haben. Leben und leben lassen wäre angesagt. Das heißt ein gegenseitiges Miteinander und Toleranz.
1 PolitPro Nutzer
Ja ich bin kein Veganer ökofreak aber ich schrenke mich ein wo ich merke das es eine unnötige belastung ist. Ein Fahrzeug in der Innenstadt ist genau das! Wenn man ein Auto braucht um aufm Parkplatz zu poppen oder sonst wohin zu fahren kannst du es dir Mieten. Ich verstehe es einfach nicht. Tut mir leid. Für mich ist das ein Gut worauf man ohne große Nachteile verzichten kann
0 PolitPro Nutzer
Das ist Ihre Meinung zu diesem Thema die ich respektiere, d.h. aber nicht, dass ich diese Meinung teile.
0 PolitPro Nutzer
Ich finde das generell Tempo 30 gelten soll und in Ausnahmefällen zum Beispiel große Allee oder Industrie Gebiet mit Genehmigung Tempo 50 erlaubt wäre
1 PolitPro Nutzer
Das Problem ist wohl, dass das Tempolimit kontrolliert werden muss ansonsten kannst du auch ein Schild mit 20 hinstellen
0 PolitPro Nutzer
So wie auch bei allen anderen Tempo Limits, klingt plausibel
2 Florian Quiram (Volt)
Themenpolitischer Sprecher Bildung und Digitalisierung (Baden-Württemberg)
So und nicht anders! Dafür braucht es geeignete Rahmenwerke/Konzepte, die dafür sorgen, dass möglichst unbürokratisch hinsichtlich Tempo 30 ("Innenstadt" im engeren Sinne, z.B. Nähe Marktplatz, Einkaufspassage, Wohnsiedlung, ...) und Industrie ohne großes Personenaufkommen unterschieden werden kann, gleichzeitig jedoch dafür gesorgt wird, dass es auch wirklich zeitnah zur Umsetzung dieser Tempo 30-Zonen in den Städten kommt.
0 PolitPro Nutzer
Ich finde, ein Tempolimit von 30 gut, weil schon bei einem Aufprall mit einem Fußgänger bei 50 km/h schwere Schäden wenn nicht sogar Tod entstehen können, bei Tempo 30 werden einerseits die Schäden gelindert, andererseits haben die Fahrer und Fußgänger eine Möglichkeit zu reagieren. Dazu macht es auch keinen großen Unterschied ob man 30 oder 50 fährt, entweder ist es ein Unterschied von 5 Minuten oder in einer Großstadt durch vielen Verkehr sowieso nicht schneller. (1)