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Ergebnisse

Finanzielle Anreize um Arbeitslose zur Jobsuche zu motivieren fände ich...

nicht sinnvoll
sinnvoll
29%
12%
22%
37%

Kommentare

0 PolitPro Nutzer
Die meisten Arbeitslosen sind nicht freiwillig Arbeitslos und wollen arbeiten (solange sie es gesundheitlich können). Dafür braucht es nicht wirklich solche Anreize. Das Arbeitslosengeld muss erhöht werden und die Sanktionen müssen abgeschafft werden. Solange die Arbeitgeber genug bezahlen und vernünftige Arbeitsbedingungen anbieten, haben sie auch keine Probleme damit Arbeitnehmer zu finden.
0 PolitPro Nutzer
Solange man in vielen Jobs, mit Abzügen, am Ende des Monats weniger übrig hat, als mit HartzIV, kann man keinem verübeln, das Geld vom Staat zu nehmen.
1 PolitPro Nutzer
Genau, das Problem ist jedoch, dass nicht die Harz4-Bezieher zu viel beziehen, sondern die Arbeitnehmer zu wenig verdienen.
0 PolitPro Nutzer
Das Problem ist das Arveit sich wieder lohnen muss. Das bedeutet jemand der arbeitet muss deutlich mehr bekommen als jemand der nix tut. Ich bin dafür Arbeitslosengeld II Empfängern 100€ zu geben und der Rest in Lebensmittelmarken oder Kleidungsmarken. Parallel müssen die Löhne von von Niedrigverdienern, Pflegern o. ä. steigen
1 PolitPro Nutzer
Also bist du dafür die Menschenwürde, immerhin Art. 1 des GG auszusetzen? Denn die aktuelle Höhe ist das Existenzminimum(!). Und den Leuten vorschreiben was sie mit ihrem Geld tun dürfen ist auch gar nichtmal so gut...
0 PolitPro Nutzer
Naja wir Gefährden ja dadurch die Menschenwürde nicht. Muss ja keiner dann verhungern.
0 PolitPro Nutzer
Es tut mir leid das ist ne Abwegung aber es kann nicht sein Leute die arbeiten nicht davon leben können. Und für beides ist kein Geld da. Natürlich müssen wir schauen alle Arbeitslosen in nem Job unterzubringen
1 PolitPro Nutzer
Warum ist für beides kein Geld da? Was ist das denn für eine dämliche Aussage? Reiche können 50 Mrd € Steuern hinterziehen und du sagst wir haben nicht das Geld? Dann sollte man vielleicht eher bei den Reichen das Geld eintreiben als bei denen, die sowieso nichts haben. Das macht mich echt wütend, wenn ich solche Aussagen lesen muss. Das Geld wäre da, wenn wir uns drum kümmern würden. Aber nein lieber denen das Geld wegnehmen, die schon zur Monatsmitte kein Geld für Essen hab
0 PolitPro Nutzer
@1 Das mit den reichen ist immer so ne einfache Aussage. Klar es gibt die schwarzen Schafe die Steuern hinterziehen. Allerdings die die es nicht tun zahlen jetzt bereits den höchsten Steuersatz der Welt. Und das sind ja nicht nur reiche das ist auch der Mittelstand. Außerdem sind wir von vielen dieser Leute abhängig sowohl derer Arbeitsplätze als auch deren Kreativität. Unter Präsident Hollande hat man in Frankreich gesehen was passiert wenn Steuern erhöht werden.
0 PolitPro Nutzer
Diese verlassen das Land mit Beschäftigten usw. Und dann kassiert man gar keine Steuer mehr
1 PolitPro Nutzer
@0 ich habe nichtmal von Steuererh. gesprochen, sondern davon die aktuellen Steuern auch einzutreiben. Und bei 50 Mrd kann man wohl kaum von "schwarzen Schafen" reden. Dass die Mittelschicht von den höchsten Steuern betroffen ist, ist auch falsch, meine Familie gehört da nämlich zu und wir zahlen echt nicht so viel, dass man sich beschweren kann. Weißt du was wir unter Kohl gesehen haben? Dass man auch Spitzensteuersätze von 90% haben kann ohne, dass die Wirtschaft zus. brich
0 PolitPro Nutzer
Ich kenne Unternehmer die Arbeiten von 60 min 40 min für den Staat und das kann’s nicht sein. Das sind kleine Mittelständler. Als Unternehmer ist man in Deutschland immer der Idiot. Ist leider so. Bürokratie, Steuerlast usw. ich persönlich bin eh für ne Flat-Tax. Einen Steuersatz für alle z. B. 20%. Und ansonsten gar nix. Das spart Bürokratie und Beamte. Viele Sraaten und US Bundesstaaten steigen das dieses Modell Erfolgreich sein kann.
3 PolitPro Nutzer
Wenn dir auf jeden weiteren Euro, den du verdienst, 42 Cent abgezogen werden, dann schaust du genau hin, wo das Geld investiert wird. Und da denke ich hat Deutschland viel Verbesserungspotential. Steuererhöhungen Nein, Steuern eintreiben Ja, Steuern verschwenden Nein. Steuergelder für Arbeitslose ausgeben Ja, denn dafür haben wir einen Sozialstaat. Ich möchte im Notfall auch darauf vertrauen können. Reduktion und dafür Essensmarken, klingt vertretbar aber diskussionswürdig.
0 PolitPro Nutzer
@3 Im Prinzip gebe ich ihnen Recht. Aber was mich viel mehr Ärgert ist wenn Menschen von Ihrer Arbeit nicht leben können. Ich war vor 3-4 Jahren auf einer Messe in Berlin IFA und am Abend bin ich in ein Nordseelokal gegangen. Ich habe ein Gespräch zwischen zwei Frauen mitbekommen. Eine hat gesagt sie arbeitet drei Schichten Nordsee, Modegeschäft und dann noch als Putzfrau und die Miete ist trotzdem zu hoch. Außerdem hatte die abscheinend Kinder.
0 PolitPro Nutzer
Und das darf nicht sein. Wer arbeitet muss immer mehr verdienen als jemand der nichts tut und zwar deutlich mehr. Wer arbeitet muss eine Familie ernähren können, Miete oder Kredit bezahlen können und für die Rente und seinen Kindern was beiseite legen. Das läuft doch schief das Menschen überhaupt nachdenken müssen ob sich arbeitet lohnt.
0 PolitPro Nutzer
Finanzielle Anreize helfen besonders als zu wenig Geld zu haben, weil keine psy Krankheiten entstehen, keine Geldsorgen es gibt, wegen den Ausgaben, soziale Teilhabe besserer möglich ist und bessere Mobilität entsteht, so das man auch dann eine weite Arbeitstelle viel erreichbarer ist. Das sind nämlich die allg. Probleme eines Arbeitslosen, die nicht jeder kennt. Außerdem sinkt die Kriminalität deutlich und muss weniger Arbeitslose aus den Wohnungen geworfen werden.
0 PolitPro Nutzer
Finanzielle Anreize für das sich Arbeitslose einen Job suchen? Ich sage mal so, ich werde ständig angereizt immer mehr Geld für Steuern, Abgaben, Beiträge, Energie,Miete, Lebensmittel usw aufzubringen. Was bekommen die welche ihr ganzes Leben 45 Jahre und mehr gearbeitet haben für Anreize?! Auf dem Nachrichten Ticker gerade eben stand " Renteneintrittsalter muss hochgesetzt werden " Nein, es bedarf keiner finanzielle Anreize für Arbeitslose. Es herrscht Arbeitskräftemangel.
0 PolitPro Nutzer
Finanzielle Mittel streichen, wenn sie keine Jobangebot annehmen, das wäre sinnvoll!
0 PolitPro Nutzer
Der beste Anreiz wären wohl gut bezahlte Jobs, kann schon Verstehen dass sich niemand für ein paar € mehr als Hartz iv abrackern will
0 PolitPro Nutzer
Niemand ist freiwillig arbeitslos.
1 PolitPro Nutzer
Falsch.
2 PolitPro Nutzer
Da muss ich 1 leider recht geben. Der Mann einer Freundin war ungelernt. Er fing einen Job an, wollte nach 4 Wochen Gruppenleiter oder Abteilungsleiter werden und als das nicht passierte, wurde er krank und dann wieder Hartz4. So ging das immer wieder. Dann habe ich angefangen, ihn immer mit "Sozialschmarotzer" begrüßt. Das hat ihn irgendwann zum Nachdenken gebracht und er hat sich ernsthaft einen Job gesucht. Dort arbeitet er schon lange und kann seine Familie ernähren.
0 PolitPro Nutzer
@2 und wie viele solcher Leute glaubst du gibt es? Ich kenne eine ganze Menge Leute, die arbeitslos waren oder sind. Viele davon finden einfach keine Jobs, weil es in ihren Sektoren wenig Arbeitsplätze gibt, andere haben psychische Probleme, die sie am Arbeiten hindern. Ich kenne nicht eine Person die aus Faulheit nicht arbeitet.
0 PolitPro Nutzer
Sollte nicht der zu erwartende Verdienst Anreiz genug sein? Die Frage ist sehr undifferenziert gestellt (krank? Nicht qualifiziert etc), daher kaum zu beantworten. Jedenfalls ist die Antwort des users, der Lebensmittelgutscheine ua befürwortet, meines Erachtens nicht der Würde des Menschen vereinbar...
1 PolitPro Nutzer
Kannst du ein bisschen erläutern, inwiefern das der Würde des Menschen widersprechen würde? Ich für meinen Teil sehe nicht, dass meine Würde an Geld gekoppelt ist. Ich könnte mir schon vorstellen, dass ein gewisser Teil des Arbeitslosengeldes durch Essensmarken ersetzt werden könnte. Über die Höhe müsste man dann natürlich diskutieren.
2 PolitPro Nutzer
Der zu erwartende Verdienst? Der hinzuverdienst beliefe sich, wenn man nicht Vollzeit arbeitet und mehr als 1300,- € verdient, bei ALG1 und Hartz 4 auf 174,- €. Alles was darüber verdient wird, wird abgezogen. Da ist die Wahl doch recht einfach...
0 PolitPro Nutzer
Ein Bedingungsloses Grundeinkommen wäre für alle sinnvoller!
1 PolitPro Nutzer
Ein Bedingungsloses Grundeinkommen wird in vielen Modellen über den Abbau des Sozialstaats finanziert und ist in der Regel eine Stütze, damit Arbeitgeber keine höheren Löhne zahlen müssen. Die Intention hinter BGE mag von den meisten Normalbürgern gut gemeint sein, aber ein BGE ist nicht die Lösung dieser Probleme. Das Überwinden des Kapitalismus ist es
0 PolitPro Nutzer
Wenn man jemand dazu motivieren muss damit er/sie sich nen Job sucht dann auf keine. Fall! Wer arbeiten will findet auch Arbeit! Wer dazu motiviert werden muss, der will nicht arbeiten wieso dann dafür noch Geld zahlen?
1 PolitPro Nutzer
Guter Witz.
1 PolitPro Nutzer
Arbeit muss sich wieder lohnen.
0 PolitPro Nutzer
Da ich gerade in der Situation bin, erkrankt und arbeitsunfähig zu sein, ist es mir sehr wichtig hier zu differenzieren. Arbeitsunfähige Menschen dürfen auf keinen Fall sanktioniert werden und brauchen eine Menschenwürdige Grundsicherung. Menschen die arbeiten können und möchten, sollten unterstützt werden. Die Frage ist so allgemein gestellt, dass nicht ersichtlich ist, was gemeint ist.
0 PolitPro Nutzer
Interessante Fragestellung. Der Anreiz sollte doch darin bestehen, dass es sich finanziell lohnt, arbeiten zu gehen. Und nein, die Lösung ist nicht die Erhöhung des Mindestlohns. Das Problem sind die Lohnnebenkosten und die Kosten, die entstehen, um überhaupt arbeiten zu können.
1 PolitPro Nutzer
Soll heißen du möchtest eher kostenlosen ÖPNV und niedrigere Mieten?
1 PolitPro Nutzer
Ich fände eine Erhöhung des Mindestlohns übrigens sehr wohl sinnvoll. Erst dieses Jahr hat David Card den Ökonomienobelpreis dafür gewonnen, dass er bewiesen hat, dass Mindestlöhne in der Regel nicht zu Arbeitsplatzabbau führen.
0 PolitPro Nutzer
Ich weiß jetzt nicht so recht was die Mieten damit zu tun haben aber ja, ein günstiger und funktionierender ÖPNV würde die von mir angesprochenen Kosten schon etwas senken. Ich habe übrigens nicht behauptet, dass ein Mindestlohn zu Arbeitsplatzabbau führt. Eine Erhöhung macht nur in diesem Zusammenhang keinen Sinn und nützt letztlich nur dem Staat.
1 PolitPro Nutzer
@0 warum das denn? Und die Mieten haben damit zu tun, dass sie Teil der laufenden Kosten für die meisten Menschen sind, besonders diejenigen, die nicht so viel haben und natürlich der Fakt, dass Immobilien als Spekulations- und Anlageobjekt die Preise absolut in die Höhe schießen lassen.
0 PolitPro Nutzer
Was fragen Sie konkret nach mit "warum das denn?" Und was haben die steigenden Mieten mit der Fragestellung nach finanziellen Anreizen für Arbwitssuchende zu tun?
1 PolitPro Nutzer
Es bezog sich darauf, warum ein höherer Mindestlohn nur dem Staat nütze. Und steigende Mieten bedeuten, dass von dem Geld, das jemand verdient wenig übrig bleibt. Geringere Mieten hieße auch mehr Wohlstand für Arbeiter.
0 PolitPro Nutzer
Eine Erhöhung des Mindestlohns nützt dem Staat deshalb, weil er dadurch weniger Unterstützungsleistungen zahlen muss. Auf der anderen Seite nimmt er dadurch mehr ein. Die Unternehmen legen die höheren Lohnkosten auf das Produkt um. Das führt letztlich nur zu einer Preisspirale. Und das Problem der teuren Mieten wird dadurch nicht einmal im Ansatz angegangen. Das ist schlicht die Folge aus Angebot und Nachfrage.
1 PolitPro Nutzer
@0 Ich denke trotzdem, dass es das wert wäre. Der ärmere Teil der Bevölkerung würde trotzdem davon profitieren. Und die gesparten Steuergelder hat man dann für anderes übrig.
0 PolitPro Nutzer
Der ärme Teil der Bevölkerung besteht entweder aus Menschen, die ausschließlich von staatl. Unterstützung leben. Für die spielt der Mindestlohn überhauptkeine Rolle. Oder, aus Menschen, die trotz eigenem Einkommen auf Unterstützung angewiesen sind. Für die ändert sich auch nichts, abgesehen von der Herkunft des Geldes. Und für die, die gerade so mit ihrem Einkommen über diese Grenzen kommen, frisst die Teuerung das bißchen Mehr auf.
1 PolitPro Nutzer
@0 Ich rede von Leuten die für Mindestlohn arbeiten. Die bekommen in der Regel nämlich keine staatliche Unterstützung.
0 PolitPro Nutzer
Diese Menschen habe ich oben erwähnt. Von einer Erhöhung wird ein Teil von der kalten Progression gefressen und der weiterer Teil von der dadurch verursachten Inflation. In der weiteren Folge steigen die Regelsätze, weil diese sich an der Teuerung orientieren. Die Überlegung, ob weiter Unterstützung oder lieber arbeiten bleibt auf dem gleichen Niveau. Und darum ging es in der Grundfrage.
1 PolitPro Nutzer
@0 Leute die ohnehin kein Geld zum Sparen haben leiden auch nicht groß unter Inflation. Und die Erhöhung des Mindestlohns würde keine Inflation verursachen, da es den Staat nichts kostet. Selbst wenn wir sagen würden, dass der Staat den zusätzlichen Lohn zahlt würde für die Betroffenen mehr bei rumkommen, als die dadurch entstehende Inflation ihnen nehmen würde. Und das auch nur wenn man es über Inflation finanziert. Also verstehe ich das Argument nicht so wirklich
0 PolitPro Nutzer
Sie verstehen das Argument nicht, weil Sie nicht wissen was Inflation bedeutet.
1 PolitPro Nutzer
@0 natürlich weiß ich das. Aber Inflation entsteht in der Regel wenn man Geld druckt. Man kann diese Schulden aber auch durch z B Steuererhöhungen ausgleichen
0 PolitPro Nutzer
Inflation bedeutet allgemein Kaufkraftverlust. Man kann halt für die gleiche Summe Geld weniger Produkte einkaufen. Ein Grund dafür kann natürlich sein, weil Geld ins System gespült wird. Der Konsum steigt und die Preise erhöhen sich, weil die Nachfrage steigt. Oder die Preise steigen, weil die Produktionskosten sich erhöhen. Das ist der Fall bei steigenden Lohnkosten. Die Mehrausgaben schlagen sich auf die Verkaufspreise nieder.
1 PolitPro Nutzer
@0 das ist aber keine Inflation. Eine Inflation betrifft den gesamten Markt. Hier steigt die Kaufkraft der Betroffenen und sinkt die Kaufkraft der nicht betroffenen und das auch sehr ungleichmäßig verteilt nach Sektor. Mein Anliegen betrifft in erster Linie diejenigen, die ohnehin nicht viel haben und diese würden von einem höheren Mindestlohn profitieren. Wenn Sie glauben, dass die Preissteigerungen die Lohnerhöhungen ausgleichen würden, dann irren Sie.
0 PolitPro Nutzer
Meiner Meinung nach, irren Sie.