Aktuelle Sonntagsfrage zur Bundestagswahl (INSA, 8. Februar 2024)

5. Februar 2023 - 8. Februar 2024

1276 Befragte

Nächste Bundestagswahl: 2029

Die nächste Bundestagswahl findet voraussichtlich im Jahr 2029 statt.

Bundesregierung behält stabile Mehrheit

Basierend auf der Projektion von INSA würden die amtierenden Regierungsparteien derzeit 53,0% der Parlamentssitze erhalten.

Wer führt laut der Umfrage von INSA?

In der Sonntagsfrage für Deutschland von INSA führt CDU/CSU mit 30%. Es folgen AfD mit 20%, SPD mit 15%, Grüne mit 13%, BSW mit 7%, FDP mit 4%, Freie Wähler mit 3% und Die Linke mit 3%. Sonstige Parteien erreichen 5% der Stimmen.

Qualitätscheck: Wie verlässlich ist die Prognose von INSA?

Rechnerische Mehrheiten und Koalitionsoptionen

Sperrklausel

Die Sperrklausel zur Bundestagswahl in Deutschland liegt bei 5%.

PolitPro Analyse
Wahrscheinlichkeit einer absoluten Mehrheit
  • CDU/CSU
    ??%
  • AfD
    ??%
  • SPD
    ??%
Wahrscheinlichkeit für den Wahlsieg
  • CDU/CSU
    ??%
  • AfD
    ??%
  • SPD
    ??%
Wahrscheinlichkeit des Einzugs ins Parlament
  • BSW
    ??%
  • FDP
    ??%

Wie funktioniert die PolitPro Analyse?

Wahlumfragen sind keine Vorhersagen, sondern Momentaufnahmen mit statistischen Schwankungen. Um ein realistisches Bild zu erhalten, simulieren wir täglich 100.000 Wahlausgänge auf Basis des PolitPro Wahltrends im „Monte-Carlo-Verfahren“. Dabei berechnen wir typische Wählerwanderungen und politische Trends mit ein. Unser Algorithmus testet verschiedenste Szenarien – von kleinen Verschiebungen im Lager bis hin zu politischen Überraschungen – um die tatsächlichen Erfolgschancen der Parteien und Koalitionen zu ermitteln.

Rechts-Koalition
Rechts
58,9%
Schwarz-Rot
Mitte-rechts
53,0%
Schwarz-Grün
Mitte
50,8%
CDU/CSU + BSW
Rechts
43,5%

Parlamentszusammensetzung laut INSA

Nach den aktuellen Daten von INSA würden voraussichtlich 5 Parteien die Sperrklausel überwinden und in den Deutschen Bundestag einziehen: CDU/CSU mit 223 Abgeordneten, AfD mit 148 Abgeordneten, SPD mit 111 Abgeordneten, Grüne mit 97 Abgeordneten und BSW mit 51 Abgeordneten.

Das Wahlsystem der Bundestagswahl in Deutschland

Die Wahl zum Deutschen Bundestag erfolgt nach den Grundsätzen der personalisierten Verhältniswahl. Wähler geben zwei Stimmen ab: Die Erststimme entscheidet über das Direktmandat im Wahlkreis, während die Zweitstimme maßgeblich für die Stärke der Parteien im Parlament ist. Seit der Wahlrechtsreform 2023 ist die Größe des Bundestages auf 630 Abgeordnete festgeschrieben. Eine Besonderheit ist, dass Direktmandate nur noch dann zugeteilt werden, wenn sie durch das Zweitstimmenergebnis der jeweiligen Partei gedeckt sind. Dies verhindert das Entstehen von Überhang- und Ausgleichsmandaten und sorgt für eine transparente Sitzverteilung.

Sperrklausel und Hürden

Für den Einzug in den Bundestag gilt in Deutschland die Fünf-Prozent-Hürde. Parteien müssen mindestens 5% der gültigen Zweitstimmen auf Bundesebene erreichen, um bei der Sitzverteilung berücksichtigt zu werden. Eine wichtige Ausnahme ist die Grundmandatsklausel: Erringt eine Partei mindestens drei Direktmandate, zieht sie auch dann in der Stärke ihres Zweitstimmenergebnisses in den Bundestag ein, wenn sie an der 5%-Hürde scheitert. Diese Regelung sichert die parlamentarische Repräsentation regional stark verwurzelter Parteien und wurde durch das Bundesverfassungsgericht im Jahr 2024 in ihrem Kern bestätigt.

Regierungsbildung und Koalitionstraditionen

Die Regierungsbildung in Deutschland ist traditionell von der Suche nach stabilen Koalitionsmehrheiten geprägt, da meist keine Partei die absolute Mehrheit der Sitze alleine erreicht. Nach der Wahl finden Sondierungsgespräche und formale Koalitionsverhandlungen statt, die in einem Koalitionsvertrag münden. Ein spezifisches Merkmal der aktuellen politischen Landschaft ist das Brandmauer-Prinzip: Etablierte Parteien der Mitte schließen Koalitionen mit Kräften am äußeren rechten Rand (insbesondere der AfD] derzeit kategorisch aus. Dies führt dazu, dass oft Dreier-Bündnisse wie die „Jamaika-“ oder „Kenia-Koalition“ notwendig werden, um eine regierungsfähige Mehrheit jenseits der politischen Ränder zu bilden.

Quellen der Daten und Infos

PolitPro

PolitPro bringt wissenschaftliche Daten und aktuelle Umfragewerte zusammen, um Politik für alle greifbar zu machen. Wir nutzen Datensätze aus führenden Forschungsprojekten und ergänzen sie durch eigene Recherchen, Analysen und Algorithmen. So machen wir komplexe politische Zusammenhänge für Alle verständlich und zugänglich. Unterstützt durch KI.

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